Formel 1 Max Verstappen warnt vor möglichem Paukenschlag: Wechsel zu anderem F1-Team nicht ausgeschlossen Von A. Schenk 18. Mai 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen Ralf Schumacher Ralf Schumacher rät Verstappen von Wechsel zu Ferrari ab Der ehemalige Formel 1-Pilot Ralf Schumacher hat sich zur Zukunft von Max Verstappen geäußert und rät dem viermaligen Weltmeister dringend davon ab, jemals den Wechsel zu Ferrari zu wagen. Seine Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Verstappen bereits mehrfach seinen Unmut über das technische Reglement für 2026 geäußert hat und Red Bull enttäuschende Ergebnisse einfährt. Die Saison begann für den Niederländer mühsam. In Melbourne schied sein RB22 bereits in Q1 durch eine feststehende Hinterachse aus und in China musste er das Rennen wegen Leistungsverlust vorzeitig beenden, was seine Frustration über den Zustand des Autos deutlich verstärkte. In Miami schien es kurzzeitig eine Wende zu geben. Max Verstappen konnte sich für die erste Startreihe qualifizieren, doch ein Dreher in der ersten Kurve machte seine Siegchancen zunichte, sodass auch dieses Wochenende letztlich ohne Ertrag blieb. Schumacher sprach im Podcast Backstage Boxengasse über die Situation von Verstappen und das Gesamtbild seiner Karriere. „Alles ist denkbar“, sagte der ehemalige Formel 1-Fahrer zu Beginn seiner Ausführungen. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Ferrari kein logischer Schritt für Verstappen Obwohl Ferrari für viele Piloten ein Traumziel ist, sieht Schumacher den italienischen Rennstall nicht als das richtige Umfeld für den Red Bull-Piloten. „Viele Fahrer wollen unbedingt zu Ferrari, es ist eine ganz besondere Marke in der Formel 1“, so Schumacher. Dennoch glaubt er, dass Verstappen von seiner aktuellen Situation mit Mercedes in der GT3-Welt profitiert, wo er mit Teams zusammenarbeitet, die er gut kennt und denen er vertraut. „Sie bauen immer mit die besten Motoren“, fügte er als zusätzliches Argument hinzu, um beim aktuellen Setup zu bleiben. Ein konkreter Stolperstein ist laut Schumacher die Tatsache, dass Verstappen bei Ferrari sein vertrautes Umfeld komplett hinter sich lassen müsste. Durch die jüngsten Abgänge prominenter Köpfe aus seinem direkten Kreis ist es ihm nicht möglich, sein eigenes Team mit nach Maranello zu nehmen. Das bedeutet, dass er sich einer Kultur und Struktur unterordnen müsste, die innerhalb von Ferrari bereits seit langem besteht. „Max müsste sich dann in gewisser Weise dieser Struktur unterwerfen, und so ist er nicht“, erklärte Schumacher. „Er ist es gewohnt, der Teamleader zu sein. Wenn er aber alleine in dieses Team kommt, das momentan nicht gut funktioniert, wird er das als Fahrer nicht auffangen können.“ Text wird unter dem Bild fortgesetzt. Rücktritt aus der F1 wahrscheinlicher als Wechsel zu Ferrari Die Analyse von Schumacher deckt sich mit dem, was im Fahrerlager schon länger gemunkelt wird. Sollte Verstappen sich jemals entscheiden, Red Bull zu verlassen, ist der Wechsel zu einem anderen Formule 1-Team nicht der wahrscheinlichste Weg. Mehrere Quellen deuten darauf hin, dass er in diesem Fall eher die Königsklasse komplett verlassen würde, als seine Karriere bei einem Konkurrenten fortzusetzen. Verstappen selbst hat in dieser Saison mehrfach angedeutet, dass es für ihn ein Leben außerhalb der Formel 1 gibt. Nach einem schwierigen Wochenende in Japan ließ er bereits durchblicken, dass der Rennsport nicht mehr seine einzige Priorität ist. Sein Engagement bei GT3-Projekten mit Mercedes zeigt, dass er auch außerhalb der Formel 1 bereits aktiv seine Optionen prüft. Ob diese Signale ernst gemeint sind oder vor allem emotionale Reaktionen auf sportliche Enttäuschungen darstellen, wird der Rest der Saison zeigen müssen. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
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