Formel 1 „Max Verstappen vor wegweisender Entscheidung“: Quellen berichten von Verhandlungen mit McLaren Von A. Schenk 8. Juli 2026 F1-News Formel 1 Max Verstappen McLaren Oscar Piastri Heißes Gerücht im Paddock: Verstappen-Wechsel zu McLaren rückt offenbar näher – Verhandlungen laut Insidern bereits weit fortgeschritten Die Gerüchte über einen Wechsel von Max Verstappen zu McLaren verdichten sich. Mehrere Paddock-Quellen deuten mittlerweile darauf hin, dass die Verhandlungen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sind. Trotz wiederholter öffentlicher Dementis von McLaren-CEO Zak Brown soll ein Dreijahresvertrag kurz vor dem Abschluss stehen. Oscar Piastri müsste in diesem Szenario sein Cockpit für den Niederländer räumen. Verstappens Heckflügel versagte beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone, was zu seinem Ausfall führte. Dieser Nuller macht es für ihn mathematisch unmöglich, bis zur Sommerpause unter den Top zwei der Weltmeisterschaft zu stehen. Genau diese Platzierung in den Top zwei ist der Schwellenwert, ab dem eine Ausstiegsklausel in seinem Red Bull-Vertrag aktiviert wird. Diese erlaubt es ihm, sein Arbeitspapier trotz der formalen Laufzeit bis Ende 2028 vorzeitig zu kündigen. Lies auch: Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Verhältnis zwischen Verstappen und Red Bull merklich abgekühlt Red Bull hatte sich bereits im Juni in der österreichischen Zentrale mit Verstappen getroffen. Bei diesem Meeting waren sowohl Anteilseigner Mark Mateschitz als auch der thailändische Mehrheitseigentümer Chalerm Yoovidhya anwesend. Ziel war es, Verstappen von einem Verbleib bis 2027 zu überzeugen. Zudem versuchte Red Bull, ihm die Ausstiegsklausel aus dem Vertrag abzukaufen, was Verstappen jedoch ablehnte. Letzteres soll das Verhältnis weiter belastet haben. Berichten zufolge will Mateschitz die Zusammenarbeit nun sogar von sich aus beenden, obwohl diese Position nicht von CEO Oliver Mintzlaff geteilt wird, der Verstappen am liebsten bis 2030 halten möchte. Red Bull vertritt den Standpunkt, man habe in den zehn Jahren der Zugehörigkeit genug für Verstappen getan, insbesondere mit Blick auf die gewährten Freiheiten und das üppige Gehalt. Das Lager Verstappen hingegen soll das Vertrauen in das Team nach dem Exodus mehrerer Schlüsselfiguren komplett verloren haben. Artikel geht unter dem Bild weiter. Renningenieur Gianpiero Lambiase wechselt nach dieser Saison zu McLaren, Chefingenieur Paul Monaghan steht kurz davor, seinen Wechsel zu Cadillac bekannt zu geben. Die familiäre Atmosphäre, die das Team auszeichnete, als Verstappen 2016 als Teenager dazustieß, ist größtenteils verschwunden. Laut Berichten der Tageszeitung De Limburger ist auch ein Sabbatjahr oder sogar ein kompletter Rücktritt Verstappens nicht völlig auszuschließen. Mercedes ist derweil keine Option mehr; das Team aus Brackley setzt weiterhin auf die unveränderte Fahrerpaarung mit George Russell und Kimi Antonelli. Damit bleibt McLaren als realistischste Option übrig. Die Anziehungskraft des Teams liege für Verstappen nicht allein in der Konkurrenzfähigkeit, die derzeit mit Red Bull vergleichbar ist, sondern in der Qualität des Personals. Rob Marshall ist Chief Technical Officer bei McLaren und arbeitete bereits jahrelang bei Red Bull eng mit Verstappen zusammen. Eine Wiedervereinigung mit Lambiase als zukünftigem Renndirektor oder potenziellem Teamchef wäre ebenfalls ein gewichtiger Faktor. Piastri müsste Platz machen, reagierte auf die Gerüchte jedoch gelassen. Piastri-Ausbootung droht nun Piastri selbst „Mein Name steht in einem Vertrag. Das Team hat mir mehrfach versichert, dass sie mit mir zufrieden sind, und darauf vertraue ich.“ Trotz der Vereinbarung, die er schwarz auf weiß hat, ist die Position des Australiers fragil. Er ist auf den sechsten Platz in der Meisterschaft zurückgefallen, und McLaren soll vertraglich die Option haben, sein Cockpit neu zu besetzen. Im Jahr 2022 kaufte das Team Daniel Ricciardo aus seinem laufenden Vertrag frei und öffnete damit die Tür für Piastri. Nun droht Piastri genau das gleiche Szenario, womit sich der Kreis schließen würde. Es wird erwartet, dass Verstappens Ausstiegsklausel am Tag nach dem Grand Prix von Ungarn Ende dieses Monats aktiviert wird. Die kommenden Wochen werden somit entscheidend für einen der spektakulärsten Transfers seit Jahren. Lies auch: Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Lies auch: Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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