Formel 1

Max Verstappen verrät den Trick hinter seiner Aufholjagd: 100 Karter in nur 14 Runden besiegt

Max Verstappen verrät den Trick hinter seiner Aufholjagd: 100 Karter in nur 14 Runden besiegt

Zurück zu den Wurzeln: Max Verstappen demonstriert beeindruckende Kart-Dominanz

Max Verstappen stellte am Mittwochabend erneut unter Beweis, warum der Kartsport das Fundament seiner Rennfahrerkarriere bildet. Der viermalige Weltmeister besiegte bei einer speziellen Demonstration in Silverstone sage und schreibe 100 Amateurpiloten – und das in einer Zeitspanne, die nur wenige für möglich gehalten hätten.

Innerhalb von nur 14 Runden, was umgerechnet etwa 35 Minuten entspricht, pflügte der Red Bull Pilot vom letzten auf den ersten Platz nach vorne. Das Event mit dem Namen Max vs 100 wurde auf einer eigens für diesen Anlass errichteten Strecke bei Silverstone ausgetragen und weltweit übertragen.

Unter den 100 Kontrahenten befanden sich Red Bull Mitarbeiter, Journalisten und diverse Content Creator, die alle versuchten, den Niederländer so lange wie möglich hinter sich zu halten. Um das Kräfteverhältnis etwas auszugleichen, dachten sich die Organisatoren jedoch einige besondere Spielregeln aus.

So musste Verstappen vom allerletzten Startplatz aus ins Rennen gehen, hatte also alle 100 Teilnehmer vor sich auf der Strecke. Zudem erhielten die drei Fahrer, die am längsten Widerstand leisteten – Journalist Jacky Martens, Motorenbauer Lewis Osler und YouTuber Zac Alsop – die Freiheit, eine Kurve abzukürzen, um den heranstürmenden Weltmeister länger auf Distanz halten zu können.

Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen

Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen

Besonderes Reglement machte es Verstappen schwer

Der Kurs für die Challenge wurde eigens vom französischen Rennfahrer und Streckendesigner David Terrien entworfen, der früher selbst Kart-Weltmeister auf Junioren-Niveau war. Laut Terrien wurde noch nie zuvor eine Strecke gebaut, die für 101 Karts gleichzeitig ausgelegt war, was die Organisation zu etwas ganz Besonderem machte.

Im Vorfeld des Rennens testete auch Red Bull Simulatorfahrer Sebastian Job, zweifacher Weltmeister im iRacing, die Strecke. Er deutete bereits vorab an, dass es kein leichtes Unterfangen werden würde, so viele Karts zu überholen, da selbst Trainingssessions mit 50 Teilnehmern bereits ordentliche Herausforderungen darstellten.

Dennoch zeigte sich schnell, dass Verstappen keinerlei Mühe mit der Aufgabe hatte. Er passierte nämlich bereits 90 der 100 Amateurfahrer, bevor die sechste Runde absolviert war, und lag nach zehn Runden bereits auf dem vierten Platz.

Text geht unter dem Bild weiter.

Geheime Hüpf-Technik sorgte für Blitzstart

Die Erklärung für diesen Speed lag in einer Technik, die Verstappen einst als Kind während seiner eigenen Kart-Karriere lernte. Hierbei lässt der Fahrer das Fahrzeug aus dem Stand heraus gewissermaßen kurz aufwippen, wodurch der Startvorgang schneller als üblich abläuft.

„Ich habe diese Hüpf-Technik gelernt, als ich sieben Jahre alt war und Kart gefahren bin. Damals hatte ich auch stehende Starts und musste dasselbe tun, und es funktioniert immer noch“, so Verstappen gegenüber talkSPORT.

Der Niederländer gab weiter an, dass das Sitzen im Kart ihn an seine Jugend erinnerte und er die Rückkehr zu den Wurzeln des Rennsports genoss. Dennoch räumte er ein, dass die Anfangsphase des Rennens durchaus spannend war.

Text geht unter dem Post weiter.

https://www.instagram.com/reel/DdWyzWVDeQm

„Als ich in der Startaufstellung ankam und sah, wo ich starten musste, mit 100 Karts vor mir, war ich schon etwas besorgt“, erklärte der Pilot. „Aber nach der ersten chaotischen Runde dachte ich sofort, dass wir alles unter Kontrolle haben, und ab diesem Moment konnte ich es richtig genießen, jeden einzelnen Fahrer Stück für Stück zu überholen.“

Die starke Performance in England kam zudem zu einem hervorragenden Zeitpunkt für Verstappen. Nur drei Tage zuvor hatte er sich den zweiten Platz beim Grand Prix von Madrid gesichert, was gleichzeitig seine beste Platzierung in der Formel 1 Saison 2026 bedeutete.

Inzwischen richtet der Niederländer seine Aufmerksamkeit bereits wieder voll auf die Königsklasse. Am 26. September steht der Grand Prix von Aserbaidschan auf dem Programm, wo Verstappen versuchen wird, das starke Resultat aus Madrid zu bestätigen.

„Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung

Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung

Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor

Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen