Formel 1 Max Verstappen urteilt über großes Red Bull-Update und überrascht die Fans Max Verstappen seen during the FIA Formula1 World Championship at the Red Bull Ring in Spielberg, Austria on June 27, 2026. // Jörg Mitter / Red Bull Ring // SI202606271031 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk Heute um 11:27 F1-News Formel 1 Großer Preis von Österreich Max Verstappen Red Bull Statusbericht: So ist die Lage nach dem Qualifying-Crash Red Bull hat beim Heimspiel in Österreich alles auf eine Karte gesetzt und das bisher größte Update-Paket der laufenden Saison präsentiert. Max Verstappen wurde nach dem Qualifying gefragt, ob er mit den sieben neuen Komponenten an seinem RB22 zufrieden sei. Sein Urteil fiel positiv, aber vorsichtig aus. Das Paket tue laut dem Limburger, was es soll, wenngleich er noch reichlich Raum für Verbesserungen sieht. „Es ist eine sehr kurze Runde, weshalb die Abstände von Natur aus immer etwas geringer ausfallen“, so Verstappen. „Ich denke, es braucht etwas Zeit, ein paar verschiedene Rennstrecken und wahrscheinlich auch unterschiedliche Layouts.“ Die Modifikationen, die das Team nach Spielberg brachte, waren die umfangreichsten im gesamten Feld. Laut den FIA-Dokumenten handelte es sich um Änderungen an den Sidepod-Einlässen, der Motorabdeckung, dem Unterboden, der Unterbodenkante, der Hinterradaufhängung, dem Heckflügel sowie dem Auspuff. Lies auch: FIA bestätigt offizielles Ergebnis des Österreich-GP nach Zeitstrafen-Flut Zuverlässigkeit Die Einlässe und die Motorabdeckung dienen primär der Optimierung von Kühlung und Zuverlässigkeit, während die übrigen Teile aerodynamische Gewinne bringen sollen. Einzig Cadillac übertraf das Team aus Milton Keynes mit insgesamt zehn Anpassungen. Auf der Strecke verlief der Samstag für Verstappen turbulent. Er qualifizierte sich als Fünfter für den Grand Prix, verlor jedoch bei einem schnelleren Versuch in Q3 in Kurve 9 die Kontrolle über sein Auto und schlug heftig in die Reifenstapel ein. Artikel geht weiter unter dem Bild. Der Crash kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die dadurch ausgelösten gelben Flaggen die entscheidenden Runden der Konkurrenz beeinflussten. Dennoch blieb ihm eine ordentliche Startposition in einer ansonsten enttäuschenden Session. Hinsichtlich der Funktionalität des Pakets blieb Verstappen überwiegend zufrieden. „Im Großen und Ganzen sind wir, denke ich, recht glücklich. Ein paar Dinge können wir mit dem Update noch verbessern, aber insgesamt hat es natürlich funktioniert“, erklärte Verstappen. „Man will immer, dass es funktioniert. Man will, dass ein größeres Update gut einschlägt, und ich denke, wir sind zum größten Teil zufrieden. Ein paar Teile gehen noch besser.“ Sieht Verstappen heute einen Unterschied? Die große Frage bleibt, ob sich die Gewinne auch am Sonntag bemerkbar machen. Genau dort liegt in dieser Saison die Schwachstelle von Red Bull. „Nun, das hoffe ich natürlich, aber gleichzeitig war unsere Racepace normalerweise unser Schwachpunkt. Ich hoffe also, dass es morgen etwas besser sein kann. Aber dafür gibt es keine Garantien“, so der Niederländer. Verstappen stand in diesem Jahr erst einmal auf dem Podium – mit einem dritten Platz in Canada, nachdem George Russell mit einem technischen Defekt ausgeschieden war. In der WM-Wertung belegt er den siebten Rang. Das Update-Paket erhielt in dieser Woche zusätzliche Brisanz, da Teamchef Laurent Mekies durchblicken ließ, dass die Performance der neuen Teile entscheidend für die Zukunft von Verstappen beim Team sein könnte. Der Fahrer ist zwar noch bis Ende 2028 gebunden, sein Kontrakt enthält jedoch eine Ausstiegsklausel. Sollte er zur Sommerpause nicht unter den Top Zwei stehen, kann er das Team verlassen. Am Freitag tauchten Berichte über ein Geheimtreffen mit McLaren bezüglich eines möglichen Cockpittauschs mit Oscar Piastri auf. Mercedes-Chef Toto Wolff erklärte einen Tag später, dass Verstappen nicht länger auf seinem Radar stehe, und bestätigte, dass Russell und Kimi Antonelli im nächsten Jahr bleiben werden. Auf die Frage, was er nun noch von Red Bull benötige, um überzeugt zu werden, hielt sich Verstappen kurz. „Das wissen sie, ich muss dazu nicht zu viel ausführen“, so Verstappen. Er startet den Grand Prix von Österreich von Platz fünf. Lies auch: Eine falsche Entscheidung und das Campingzelt wird zur Sauna Lies auch: FIA bestätigt Startaufstellung für den Österreich-GP nach Strafenversetzung Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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