Formel 1 Eine falsche Entscheidung und das Campingzelt wird zur Sauna Von A. Schenk Heute um 17:27 F1-News Formel 1 Der Unterschied zwischen einem fitten Start in den Tag und morgendlicher Erschöpfung liegt oft in einem kleinen Detail, das die meisten Camper erst entdecken, wenn es bereits zu spät ist. Camping im Sommer klingt herrlich, doch ein Zelt oder Camper, der sich wie ein Treibhaus aufheizt, verdirbt den Spaß extrem schnell. Wer nachts schweißgebadet wach liegt, startet am nächsten Tag erschöpft in die neue Etappe. Mit dem richtigen Equipment und einem durchdachten Stellplatz muss es gar nicht erst so weit kommen. Viele Camper unterschätzen, wie viel die Materialwahl ausmacht. Zelte aus reinem Polyester oder Polyamid stauen die Hitze, während ein Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester deutlich atmungsaktiver ist. Boris Gnielka vom Fachmagazin Outdoor rät daher dazu, sich bewusst für dieses Material zu entscheiden. „Überlegen Sie sich in diesem Fall die Anschaffung eines Zeltes, das nicht aus Polyamid oder Polyester, sondern aus einem Baumwoll-Polyester-Mischgewebe besteht“, so Gnielka. Solche Zelte sind zudem absolut wasserdicht, Komfort und Schutz gehen hier also Hand in Hand. Neben dem Material spielt die Belüftung die Hauptrolle für ein angenehmes Innenklima. Lassen Sie die Öffnungen im Außenzelt stets offen, damit die Luft zirkulieren kann. Ein Innenzelt mit Moskitonetz lässt frische Luft herein und hält Insekten zuverlässig draußen. Lies auch: FIA bestätigt Startaufstellung für den Österreich-GP nach Strafenversetzung Der richtige Platz und clevere Accessoires Wo Sie das Zelt aufschlagen, bestimmt maßgeblich, wie warm es im Inneren wird. Bestimmen Sie vorab per Kompass oder App die Ostrichtung, damit die Morgensonne Sie nicht viel zu früh aus dem Schlaf brennt. Ein Platz im Schatten von Bäumen, Sträuchern oder hinter einem Felsen ist dabei ideal. Mobile Klimaanlagen sind für ein Zelt keine praktikable Lösung, da sie laut sind und viel Strom fressen. Ein kleiner USB-Ventilator, der über eine Powerbank aufgeladen wird, stellt eine leichtere und günstigere Alternative dar. „Das macht wirklich einen großen Unterschied“, sagt Gnielka, der das Gerät für eine angenehme Brise direkt am Zelt festklemmt. Auch das Schlaf-Equipment verdient Aufmerksamkeit, wenn die Temperaturen steigen. Wählen Sie in warmen Regionen eine dünne Decke oder einen leichten Schlafsack, am besten aus einem Baumwoll-Polyester-Mix, da dieser weniger auf der Haut klebt. Wer bereits einen Schlafsack besitzt, kann ein Inlett aus Seide ergänzen – eine dünne Schicht, die ohne den eigentlichen Schlafsack sogar kühlend wirkt. Text geht weiter unter dem Bild. Den Camper an heißen Tagen kühl halten Beim Camper gilt genau die gleiche Grundregel, denn der Stellplatz entscheidet über alles. Parken Sie das Fahrzeug so weit wie möglich im Schatten und bringen Sie Isolationsmatten hinter der Windschutzscheibe an, falls die Sonne dennoch darauf scheint. Dominic Vierneisel vom Fachmagazin Promobil unterscheidet zwischen einfachen UV-Matten für den Innenraum und fortschrittlichen Thermomatten mit Aluminium für außen, die das Sonnenlicht deutlich effektiver reflektieren. Auch die Farbe der Karosserie spielt bei der Aufheizung des Innenraums eine Rolle. „Weiß ist eine Farbe, die wesentlich weniger Wärme absorbiert“, so Vierneisel. Eine Markise spendet Schatten vor dem Eingang, wodurch es sich auch im Inneren spürbar kühler anfühlt – eine solche Markise lässt sich zudem problemlos nachrüsten. Stehende Luft ist der größte Feind eines angenehmen Klimas im Camper. „Man kann in Campern schnell für einen guten Luftaustausch sorgen“, erklärt Vierneisel, der dazu rät, alles gleichzeitig zu öffnen, von der Schiebetür bis zur Heckklappe. Ein Dachventilator wälzt die Luft selbst bei geschlossenen Türen um, wobei es mit offenen Türen natürlich schneller geht. Für hitzeempfindliche Personen bietet eine Dachklimaanlage in größeren Campern Abhilfe. Vierneisel empfiehlt Reisenden, die empfindlich auf Hitze reagieren, ein solches System in Erwägung zu ziehen, warnt jedoch davor, es während der Abwesenheit laufen zu lassen. „Es gibt permanent eine gewisse Geräuschentwicklung, und das beeinflusst natürlich das Verhältnis zu den Nachbarn auf einem Campingplatz, wo man dicht an dicht steht“, so Vierneisel. Lies auch: Hat Mercedes Max Verstappen für 2027 eine Absage erteilt? Lies auch: Max Verstappen schlägt bei Red Bull Alarm: „Das passiert auch auf der Qualifying-Runde“ Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 FIA bestätigt Startaufstellung für den Österreich-GP nach Strafenversetzung Formel 1 Hat Mercedes Max Verstappen für 2027 eine Absage erteilt? Formel 1 Max Verstappen schlägt bei Red Bull Alarm: „Das passiert auch auf der Qualifying-Runde“ Formel 1 Neue EU-Vorgabe für Neuwagen ab 7 Juli: Experte übt deutliche Kritik Formel 1 Spyker-Eigner übernimmt Circuit Zandvoort Formel 1 Michael Schumacher erhielt bei seinem F1-Comeback bei Mercedes nie eine faire Chance