Formel 1

Max Verstappen und IndyCar-Star für GT3-Superteam gehandelt

Max Verstappen und IndyCar-Star für GT3-Superteam gehandelt
Max Verstappen performing at ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie on the 21th of March 2026, photographed by Gruppe C GmbH / Red Bull Content Pool NLS2: 58. Barbarossapreis, Nürburgring-Nordschleife 2026 - Foto: Gruppe C Photography // Gruppe C GmbH / Red Bull Content Pool // SI202603250266 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen plant Rückkehr in den GT3-Sport.

Der Niederländer könnte möglicherweise beim Saisonfinale der GT World Challenge im portugiesischen Portimao an den Start gehen. Dabei könnte er sich einen Mercedes-AMG GT3 mit Chris Lulham und dem fünfmaligen IndyCar-Champion Alex Palou teilen.

Ob es tatsächlich dazu kommt, ist noch ungewiss, Mercedes-AMG Motorsport hat bislang nichts bestätigt. Die Spekulationen resultieren vor allem daraus, dass Daniel Juncadella und Jules Gounon voraussichtlich anderweitige Verpflichtungen haben, da das Event in Portimao mit dem WEC-Lauf in Barcelona kollidiert.

Für Max Verstappen würde eine Teilnahme zudem einen äußerst straffen Reiseplan bedeuten, da die Formel 1 vor einer intensiven Phase mit elf Rennen in vierzehn Wochen steht. Zunächst stehen Monza und Madrid auf dem Programm, gefolgt von drei aufeinanderfolgenden Triple-Headers.

Ein Gastspiel in Portugal würde genau zwischen zwei dieser Belastungsphasen fallen. Verstappen müsste nach dem Grand Prix von Singapur nach Portugal reisen, bevor es für ihn schon wieder Richtung Texas zum Grand Prix der USA ginge.

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Palou als Wunsch-Teamkollege

Dennoch passt eine Teilnahme bestens zu den Ambitionen, die Verstappen bereits zuvor geäußert hat. Der viermalige Formel 1-Weltmeister möchte nämlich häufiger außerhalb der Königsklasse Rennen bestreiten, wobei GT3- und Langstreckenrennen sein ausdrückliches Interesse wecken.

„Für mich war das definitiv etwas, das ich weiterhin machen möchte“, sagte Verstappen bereits früher über seine Aktivitäten abseits der Formel 1.

„Aber es hängt natürlich ein bisschen vom Formel 1-Kalender ab und davon, was auch im nächsten Jahr möglich sein wird.“

Auf die Frage, welche Rennen er gerne bestreiten würde, fiel seine Antwort eindeutig aus.

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„Alle großen Endurance-Rennen. 24-Stunden-Rennen im Allgemeinen, die wären in der Tat cool zu fahren.“

Verstappen verfügt mittlerweile über Erfahrung mit GT3-Fahrzeugen. Sein jüngster Auftritt fand im Rahmen der 24 Stunden am Nürburgring statt.

Zudem ist sein Engagement in anderen Bereichen des Motorsports in den letzten Jahren immer deutlicher geworden. Er ist sehr aktiv im Sim-Racing und baut über Verstappen.com Racing seine eigenen Motorsport-Aktivitäten weiter aus.

Eine Zusammenarbeit mit Alex Palou würde zusätzliche Aufmerksamkeit erregen. Der Spanier gehört zu den erfolgreichsten IndyCar-Piloten seiner Generation und hat mittlerweile fünf Meisterschaften gewonnen.

Verstappen hat bereits signalisiert, dass er gerne einmal mit Palou zusammenarbeiten würde. Berichten zufolge soll er diesen Wunsch auch im Zusammenhang mit dem möglichen Einsatz in Portimao geäußert haben, doch Mercedes hält sich vorerst alle Optionen offen.

„Im Namen von Mercedes-AMG Motorsport kann ich weder bestätigen, dass Max Verstappen am Finale der GT World Challenge in Portimao teilnehmen wird, noch, dass Jules Gounon und Daniel Juncadella das Event verpassen werden“, lässt ein Sprecher verlauten.

„Wir prüfen derzeit verschiedene Szenarien, um sicherzustellen, dass wir in Portimao schlagkräftig mit unseren Teams antreten können.“

Teilnahme passt in die Vereinbarungen

Die mögliche Teilnahme deckt sich auch mit den Vereinbarungen bezüglich Verstappens Zukunft in der Formel 1. Bei seinem neuen Vertrag mit Red Bull, der ihn bis mindestens 2030 an das Team bindet, spielte seine Freiheit für Renneinsätze außerhalb der Formel 1 ebenfalls eine Rolle.

Seine Ambitionen scheinen dabei über gelegentliche GT3-Einsätze hinauszugehen. Verstappen spricht offen über große 24-Stunden-Klassiker. Damit rücken berühmte Rennen wie Le Mans, Spa und Daytona für die Zukunft deutlich in den Fokus.

Vorerst bleibt Portimao jedoch eine Option und kein bestätigter Start. Die Kombination aus Verstappen und Palou würde zweifellos für großes Interesse sorgen.

Zunächst müssen Mercedes und die beteiligten Teams festlegen, welche Fahrer tatsächlich zur Verfügung stehen. Auch Verstappens extrem voller Formel 1-Terminkalender bleibt dabei ein entscheidender Faktor.

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