Formel 1 Max Verstappen teilt gegen George Russell aus: „Das bedeutet…“ MONTREAL, QUEBEC - JUNE 15: (Editors Note : Image shot on mobile device) Race winner George Russell of Great Britain and Mercedes AMG Petronas F1 Team and Second placed Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing walk back from the Stewards Office during the F1 Grand Prix of Canada at Circuit Gilles-Villeneuve on June 15, 2025 in Montreal, Quebec. (Photo by Clive Rose/Getty Images) Von A. Schenk 29. Juni 2026 F1-News Formel 1 George Russell Max Verstappen Nächste Runde im Duell: Die Rivalität zwischen Max Verstappen und George Russell spitzt zich beim GP von Österreich weiter zu. Dieses Mal geschah es nicht durch ein Überholmanöver oder einen Zwischenfall auf der Strecke, sondern durch einen kurzen Funkspruch des Niederländers. Die Bemerkung wirkte zwar locker, wurde von vielen Formel-1-Fans jedoch sofort als subtiler Seitenhieb gegen den Mercedes-Piloten nach dem vielbeachteten Qualifying am Vortag gedeutet. Während des Rennens erhielt Max Verstappen von seinem Renningenieur die Meldung, dass in Kurve 10 gelbe Flaggen geschwenkt würden. Solche Warnungen sind von großer Bedeutung, da die Fahrer in einer Gelbphase verpflichtet sind, die Geschwindigkeit zu drosseln und mit einem möglichen Hindernis auf der Strecke rechnen müssen. Verstappen reagierte fast unmittelbar mit einem Kommentar, der viele Zuhörer schmunzeln ließ. „Das bedeutet also Vollgas am Auto vorbei? War nur ein Scherz.“ Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Anspielung war für Fans offensichtlich Mit dem abschließenden Zusatz schien er seiner Aussage die Schärfe nehmen zu wollen, doch für viele Experten war die Anspielung offensichtlich: Die Bemerkung bezog sich auf das Qualifying am Samstag. In der Schlussphase von Q3 verlor Verstappen in Kurve 9 die Kontrolle über seinen Red Bull und schlug ein. Aufgrund des Unfalls wurden sofort doppelte gelbe Flaggen geschwenkt, während sich George Russell genau in diesem Moment auf seiner letzten schnellen Runde befand. Der Mercedes-Pilot beendete seinen Run und sicherte sich letztlich die Pole-Position. Unmittelbar danach entbrannte eine Diskussion darüber, ob Russell die Geschwindigkeit in dem Sektor, in dem die gelben Flaggen gezeigt wurden, ausreichend verringert hatte. Nach dem internationalen Sportgesetz müssen Fahrer in einer solchen Situation das Tempo deutlich drosseln und bereit sein, falls nötig, komplett anzuhalten. Die Stewards untersuchten den Vorfall eingehend. Artikel geht weiter unter dem Bild. Dabei wurden Telemetriedaten, Onboard-Aufnahmen und GPS-Daten analysiert. Letztlich kamen die Offiziellen zu dem Schluss, dass Russell sich an die Regeln gehalten hatte. Seine Rundenzeit blieb bestehen, und der Brite durfte den Grand Prix vom ersten Startplatz aus in Angriff nehmen. Die verfügbaren Daten stützten laut Rennleitung diese Schlussfolgerung. Russell verlor im betreffenden Sektor Zeit, und seine Geschwindigkeit war niedriger als zuvor in der Session. Kritiker wiesen jedoch darauf hin, dass er am Ende nur zwei Zehntelsekunden schneller als Charles Leclerc war, weshalb die Temporeduzierung ihrer Meinung nach nur minimal ausgefallen sei. Die FIA sah darin jedoch keinen Grund zum Eingreifen. Verstappens Funkspruch schien sich eindeutig auf diese Entscheidung zu beziehen. Indem er scherzhaft suggerierte, dass eine gelbe Flagge anscheinend bedeutet, man könne mit Vollgas an einem gestrandeten Auto vorbeifahren, stellte er die Interpretation der Stewards infrage. Dass er seine Aussage sofort mit „war nur ein Scherz“ beendete, änderte für viele Fans wenig an der Botschaft. Das angespannte Verhältnis zwischen Verstappen und Russell besteht im Übrigen schon länger. In den vergangenen Jahren geraten die beiden immer wieder aneinander, sowohl auf der Strecke als auch abseits davon. Auch außerhalb des Cockpits kochten die Emotionen gelegentlich hoch, weshalb mittlerweile fast jede Bemerkung zwischen den beiden Piloten medial genau unter die Lupe genommen wird. Obwohl Verstappen nie explizit bestätigte, dass sein Funkspruch ein Seitenhieb gegen Russell war, gab es für viele Beobachter des Sports kaum Zweifel daran. Gerade das Timing machte die Bemerkung so auffällig: Nicht einmal 24 Stunden nach dem kontroversen Qualifying folgte diese scheinbar lockere Reaktion während des Rennens. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr, dass die Rivalität zwischen den beiden Piloten nach wie vor extrem präsent ist. Verstappen und Russell gehören zu den Meinungsführern im aktuellen Grid und scheuen sich nicht davor, sich gelegentlich gegenseitig verbal herauszufordern. Das macht jedes Aufeinandertreffen zwischen dem Red-Bull- und dem Mercedes-Piloten zusätzlich brisant. Da noch ein großer Teil der Saison vor uns liegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses teamübergreifende Duell noch öfter für Gesprächsstoff sorgen wird. Ob dies erneut über den Boxenfunk oder im direkten Duell auf dem Asphalt geschieht, werden die kommenden Rennen zeigen. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten