Formel 1

Max Verstappen setzt die FIA gnadenlos unter Druck: „Jetzt ist es zu spät“

Max Verstappen setzt die FIA gnadenlos unter Druck: „Jetzt ist es zu spät“
MELBOURNE, AUSTRALIA - MARCH 05: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing and Isack Hadjar of France and Oracle Red Bull Racing talk in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Albert Park Grand Prix Circuit on March 05, 2026 in Melbourne, Australia. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Kurz vor Saisonstart: FIA bittet Fahrer um Feedback

Max Verstappen heeft kurz vor dem Start der F1-Saison 2026 skeptisch auf den Aufruf der FIA reagiert, Feedback der Fahrer zu den neuen Autos einzuholen. Laut dem Niederländer kommt diese Bitte eigentlich zu spät.

Das neue technische Reglement mit leichteren Autos, aktiver Aerodynamik und stark veränderten Power Units wird an diesem Wochenende in Melbourne seinen ersten echten Test während eines Rennwochenendes bestehen.

Viele Fahrer hatten bereits während der Wintertests Zweifel geäußert, wie gut die neue Fahrzeuggeneration auf der Strecke tatsächlich funktionieren wird.

Carlos Sainz findet, dass es noch zu früh für harte Schlussfolgerungen ist. Seiner Meinung nach müsse man erst ein paar Rennen abwarten, bevor ein Urteil gefällt werden kann.

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Es ist viel zu spät, um noch etwas zu ändern

Er sagte, dass die FIA und F1-Chef Stefano Domenicali offen für Anpassungen sein müssen, falls sich herausstellt, dass die Regeln nicht gut funktionieren. Verschiedene Strecken wie in China und Japan werden schließlich wieder andere Herausforderungen mit sich bringen.

Verstappen reagierte darauf mit einem Lachen. Laut ihm ist es eigentlich schon zu spät, um noch große Änderungen in Betracht zu ziehen, da enorme Beträge in die Entwicklung des neuen Reglements investiert wurden. Daher erwartet er, dass diese Regeln vorerst so bestehen bleiben.

Über seine eigenen Chancen in Australien wollte der viermalige Weltmeister noch keine großen Prognosen abgeben. Verstappen sagte, er sei zufrieden mit der Arbeit, die Red Bull im Winter geleistet hat, vor allem da das Team zum ersten Mal mit einem eigenen Motorenprojekt antritt. Er war positiv überrascht, wie sich das Zusammenspiel zwischen dem neuen Motor und dem Auto bei den Tests anfühlte.

Dennoch glaubt er nicht, dass Red Bull derzeit das schnellste Team ist. Basierend auf den Daten der Tests in Bahrein vermutet Verstappen, dass andere Teams noch etwas schneller sind. Deshalb will er erst abwarten, wo Red Bull genau steht, sobald die Autos in Melbourne tatsächlich auf die Strecke gehen.

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