Formel 1 Max Verstappen reagiert prompt auf spektakuläres Angebot von Rallye-Legende Sébastien Ogier Von A. Schenk 20. Mai 2026 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Vierfacher Weltmeister und GT3-Expertise: Max Verstappen ist heiß begehrt und fährt auch im Tourenwagen an der Spitze Sébastien Ogier hat am Rande des Wochenendes beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eine bemerkenswerte Einladung an Max Verstappen ausgesprochen. Der neunfache Rallye-Weltmeister regte in den sozialen Medien an, dass der Niederländer eines Tages seinem Vater Jos Verstappen in den Rallyesport folgen sollte. Ogier besuchte am vergangenen Wochenende das berühmte 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem Max Verstappen in einem Mercedes GT3 an den Start ging. Im Anschluss präsentierte sich der Franzose gemeinsam mit Max Verstappen, Jos Verstappen und Sieger Maro Engel auf einem Foto. „Es war großartig, die Atmosphäre des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring zu genießen“, schrieb der Rallye-Champion in seinem Beitrag auf Instagram. Artikel geht unter dem Instagram-Post weiter. https://www.instagram.com/p/DYcov0LtYrw Zudem gratulierte er Maro Engel zum Sieg des Ravenol-Teams. Auch Verstappen erhielt Lob vom Franzosen für seine Leistungen während des Rennwochenendes. Darauf folgte prompt eine spielerische Herausforderung an den Formel-1-Weltmeister. „Glückwunsch an Maro Engel zum Sieg und an Max, der erneut gezeigt hat, was für ein großartiger Fahrer er in jedem Auto ist.“ „Was folgt als Nächstes, Max Verstappen? Vielleicht Rallye fahren wie dein Vater?“, schrieb Ogier. Verstappen reagierte in den Kommentaren umgehend auf Ogiers Post. „Du als Lehrer?“, antwortete der Niederländer locker, gefolgt von einem lachenden Emoji. Der Verweis auf Jos Verstappen ist bemerkenswert, aber alles andere als zufällig. Der ehemalige Formel-1-Pilot konzentriert sich in den letzten Jahren voll auf den Rallyesport und feierte dort bereits beachtliche Erfolge. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Rallye-Einstieg von Max Verstappen gilt als sehr unwahrscheinlich In der vergangenen Saison sicherte er sich sogar den Titel in der belgischen Rallye-Meisterschaft und bewies damit einmal mehr seine Konkurrenzfähigkeit in einer völlig anderen Sparte des Motorsports. Dass Max Verstappen jemals ernsthaft in den Rallyesport wechseln wird, gilt als sehr unwahrscheinlich. Dennoch zeigt die Reaktion auf Ogier, dass er für die Idee offen ist und ein deutliches Interesse an anderen Rennserien abseits der Formel 1 besitzt. In den vergangenen Jahren verdeutlichte Verstappen mehrfach, dass er gerne verschiedene Formen des Motorsports ausprobieren möchte. Neben der Formel 1 ist er regelmäßig in Sim-Races aktiv und bekundet schon länger Interesse an Langstreckenrennen. Mit der Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unternahm er nun den ersten großen Schritt außerhalb der Formel 1 und hinterließ dabei bei erfahrenen GT- und Langstrecken-Piloten bleibenden Eindruck. Während des Rennwochenendes sah es für Verstappen und sein Team lange Zeit nach einem Sieg für den Mercedes aus. In der Schlussphase kam es jedoch aufgrund eines Defekts an der Antriebswelle zum Rückschlag, woraus ein enttäuschendes Ende für Verstappen.com resultierte. Das Auto verlor die Führung an den Schwesterwagen von Winward Racing mit der Startnummer 80. Maro Engel sicherte schließlich den Sieg für das Ravenol-Team. Trotz des verpassten Triumphs erhielt Verstappen viel Lob für seinen Auftritt auf der Nordschleife. Die Teamkollegen Jules Gounon und Daniel Juncadella äußerten sich bewundernd über seinen Speed, sein technisches Feedback und seine professionelle Herangehensweise. Vor allem die Tatsache, dass Verstappen ohne große Erfahrung sofort konkurrenzfähig war, beeindruckte. Auch sein Fachwissen fiel innerhalb des Teams auf. Gounon taufte den viermaligen Weltmeister sogar „Maxipedia“, da Verstappen über ein enormes Wissen über verschiedene Rennklassen und Strecken verfüge. Ogier weiß selbst am besten, wie schwierig es ist, in mehreren Disziplinen erfolgreich zu sein. Neben seinen neun WM-Titeln in der World Rally Championship startete der Franzose bereits mehrfach bei den 24 Stunden von Le Mans. Daher kommt seine Einladung an Verstappen nicht völlig überraschend. Viele Experten sind überzeugt, dass Verstappen dank seines Talents und seiner Anpassungsfähigkeit auch im Rallye-Auto konkurrenzfähig wäre. 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