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Max Verstappen nach Podium optimistisch: Endlich gute Nachrichten für Red Bull

Max Verstappen nach Podium optimistisch: Endlich gute Nachrichten für Red Bull
SUZUKA, JAPAN - MARCH 29: Eighth placed Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing is interviewed during the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 29, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Simon Galloway/LAT Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603290598 // Usage for editorial use only //

Max Verstappen zurück im Kampf um den Grand Prix-Sieg: Weltmeister zeigt sich nach deutlicher Steigerung zufrieden

Sky Sports musste sich nach dem Grand Prix von Österreich öffentlich entschuldigen, nachdem Andrea Kimi Antonelli im sogenannten Cooldown-Room einen Fluch von sich gab, der live im Fernsehen übertragen wurde.

Der junge Mercedes-Pilot reagierte spontan, als er Bilder seines spannenden Duells mit Max Verstappen in der Schlussphase des Rennens auf dem Red Bull Ring sah.

Antonelli beendete das Rennen als Dritter hinter Sieger George Russell und Verstappen. Obwohl der Italiener während des Rennens regelmäßig als schnellster Mann auf der Strecke galt, gelang es ihm nicht mehr, den Niederländer von Platz zwei zu verdrängen.

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Red Bull findet endlich den Speed

Im Anschluss betrachteten die drei Erstplatzierten im Cooldown-Room die Highlights des Rennens, während sie auf die Podiumszeremonie warteten. Als die Bilder seines Zweikampfs mit Verstappen erneut gezeigt wurden, konnte Antonelli sein Erstaunen nicht verbergen.

„Verd**mt, das war knapp“, sagte der 19-Jährige, als er sah, wie gering der Abstand zwischen beiden Autos in den entscheidenden Runden war.

Sky Sports-Kommentator David Croft reagierte sofort, nachdem die Sendung zurückschaltete.

„Nicht einer, sondern gleich zwei Mercedes-Fahrer haben dort offensichtlich das Bedürfnis nach viel Wasser“, scherzte er zunächst.

Anschließend entschuldigte er sich für die Wortwahl, die die Zuschauer möglicherweise mitgehört hatten.

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„Wir entschuldigen uns für jegliche Wortwahl, an der sich Personen gestört haben könnten.“

Neben dem kuriosen Moment lieferte der Cooldown-Room auch interessante Einblicke in das Renngeschehen. Verstappen erklärte Antonelli, dass Red Bull endlich den Speed gefunden habe, nach dem das Team die gesamte Saison über gesucht hatte.

„Die Race-Pace war definitiv besser als das, was wir bisher gezeigt haben“, sagte der viermalige Weltmeister.

Zudem merkte er an, dass sein Getränk aufgrund der hohen Temperaturen mittlerweile eher Tee als einem erfrischenden Kaltgetränk ähnelte.

Auffallend war, dass sowohl Antonelli als auch George Russell berichteten, dass ihr Trinksystem während des Rennens nicht ordnungsgemäß funktioniert hatte. Das machte die heißen Bedingungen auf dem Red Bull Ring für beide Mercedes-Piloten noch anstrengender.

Die drei Podiumsplatzierten äußerten zudem ihr Erstaunen über den mangelnden Top-Speed von Ferrari. Lewis Hamilton bestätigte im Anschluss, dass Ferrari erneut mit Problemen zu kämpfen hatte. Laut dem Briten verlor das Auto in jedem Stint den Grip an der Hinterachse.

„Die Balance war sehr schlecht, und dadurch wurde es ein schwieriges Rennen“, erklärte Hamilton.

Außerdem wies er auf ein erhebliches Defizit bei der Geschwindigkeit auf den Geraden im Vergleich zur Konkurrenz hin. Trotz der enttäuschenden Ferrari-Performance war Red Bull hingegen besonders zufrieden mit den Fortschritten, die das Team gemacht hatte.

Teamchef Laurent Mekies sprach nach dem ersten Rennwochenende dieser Saison davon, dass Red Bull seiner Meinung nach über ausreichend Speed verfügte, um tatsächlich um den Sieg mitzukämpfen.

„Am meisten zufrieden bin ich mit unserem Tempo. Zum ersten Mal in dieser Saison hatten wir ein Auto, mit dem wir gewinnen konnten.“

„Das ist ein großes Kompliment an alle in Milton Keynes“, sagte Mekies.

Gleichzeitig warnte er, dass die Konkurrenz nicht untätig bleiben wird und in den kommenden Rennen ebenfalls mit neuen Updates aufwartet. Laut Mekies spielte die Startposition letztlich eine entscheidende Rolle für das Ergebnis.

„Ich denke, man kann fairerweise sagen, dass Kimi Antonelli der schnellste Fahrer auf der Strecke war und dass Max Verstappen vielleicht einen Tick schneller als George Russell war.“

„Daran sieht man, wie wichtig das Qualifying am Ende ist.“

Der Grand Prix von Österreich lieferte damit nicht nur einen unterhaltsamen Moment im Cooldown-Room, sondern gab auch einen ersten Hinweis darauf, dass Red Bull näher an Mercedes herangerückt ist.

Wenn die Entwicklung des RB22 so weitergeht, scheint Verstappen in den kommenden Rennen wieder ein ernsthafter Sieganwärter zu sein. Gleichzeitig beeindruckt Antonelli weiterhin.

Der junge Italiener musste sich zwar mit dem dritten Platz begnügen, bestätigte jedoch erneut, dass er mittlerweile dauerhaft an der absoluten Spitze der Formel 1 mitmischt.

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