Formel 1 Max Verstappen muss Rennen auslassen und reagiert mit einem Statement Red Bull driver Max Verstappen at the Miami International Autodrome, ahead of the 2026 Miami Grand Prix which will take place on Sunday. Picture date: Thursday April 30, 2026. (Photo by Bradley Collyer/PA Images via Getty Images) Von A. Schenk 1. Mai 2026 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Nürburgring Traumkalender nicht realisierbar: Warum die Pläne an ihre Grenzen stoßen Der Terminkalender lässt es zwar nicht zu, doch Max Verstappen hat im Vorfeld des Grand Prix von Miami durchblicken lassen, dass er neben den 24 Stunden vom Nürburgring eigentlich auch den berühmten Langstreckenklassiker in den belgischen Ardennen fest eingeplant hätte. „Ich möchte natürlich mehr fahren, aber das hängt auch ein bisschen vom Kalender ab. Wenn es zum Beispiel ein freies Wochenende vor den 24 Stunden von Spa gegeben hätte, wäre ich dort in diesem Jahr bereits angetreten“, so Verstappen am Medientag des Miami GP. Da das Rennen in Spa-Francorchamps mit dem Grand Prix von Österreich kollidiert, blieb der Nürburgring für den Niederländer in dieser Saison die einzige realistische Option. Mit 70 Fahrzeugen von zehn Herstellern gilt der Marathon in den Ardennen mittlerweile als das größte GT3-Event der Welt. Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Neue Leidenschaft von Verstappen Verstappen hat sichtlich Gefallen an der Langstreckenwelt gefunden. Bei seinem ersten Auftritt auf der Nürburgring-Nordschleife feierte er prompt einen Sieg in einem Ferrari 296 GT3. Zusammen mit seinen GT3-Teamkollegen Dani Juncadella, Jules Gounon und Lucas Auer startet er in dieser Saison unter der Flagge von Verstappen Racing in einem Mercedes-AMG GT3. Auf seiner Wunschliste stehen bereits seit längerer Zeit mehrere große 24-Stunden-Klassiker. Wann immer es zeitlich möglich ist, möchte er diese Rennen bestreiten. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt Dieser unbändige Drang, so viel wie möglich im Rennauto zu sitzen, ist nicht losgelöst von der Unzufriedenheit zu betrachten, die Verstappen in dieser Formel-1-Saison verspürt. Der viermalige Weltmeister hat mehrfach betont, dass er nach den einschneidenden Regeländerungen in dieser Saison wenig Freude an der Formel 1 hat und die GT3-Einsätze deutlich mehr genießt. Red Bull kämpft zudem mit Balance-Problemen und kann bislang nicht um Siege mitkämpfen, während Mercedes das Jahr dominiert. Formel 1 behält Vorrang Dennoch genießt die Formel 1 vorerst weiterhin Priorität. Nach Miami steht Verstappens Programm jedoch bereits größtenteils im Zeichen der Eifel. Die 54. Auflage der 24 Stunden vom Nürburgring findet vom 14. bis 17. Mai auf der Nordschleife statt und verzeichnet in diesem Jahr ein Rekordfeld von 161 Teilnehmern. Die Vorbereitung verlief allerdings nicht ohne Komplikationen. Während des Qualifikations-Wochenendes im Frühjahr endete ein vielversprechendes Rennen enttäuschend. Ein Defekt am Frontsplitter machte nach einer starken Anfangsphase alle Hoffnungen zunichte und kostete die Siegchance. Zudem wurde klar, dass sich das Team von Verstappen noch keinen garantierten Startplatz für das Top Qualifying 3 gesichert hat – den entscheidenden Shootout um die besten Startreihen für das 24-Stunden-Rennen. Sieben Plätze sind noch zu vergeben, und Verstappen kann sich mit seinem Team noch qualifizieren, indem sie eine der sieben schnellsten Zeiten im Top Qualifying 2 erzielen. Verstappen selbst blickt trotz der Rückschläge zuversichtlich voraus. „Wir sind so gut wie möglich vorbereitet. Was die Fahrer betrifft, sind wir gut aufgestellt. Das Team ist stark“, sagt er. Gleichzeitig ist er sich bewusst, dass es Faktoren gibt, die er nicht vollständig beeinflussen kann. „Am Ende hängt es natürlich auch von der Balance of Performance ab und davon, wo wir dort stehen. Wir müssen in jedem Fall sicherstellen, dass das Auto hält, gerade bei einem 24-Stunden-Rennen“, so Verstappen. Harte Konkurrenz für Verstappen Die Konkurrenz bei dieser Ausgabe der 24 Stunden vom Nürburgring ist besonders hochkarätig. Titelverteidiger Rowe BMW ist ebenso am Start wie der bekannte „Grello“-Porsche von Manthey mit den DTM-Champions Thomas Preining und Ayhancan Güven. Auch Teams wie Scherer PHX mit Audi, ABT mit Lamborghini und HRT mit Ford gelten als ernsthafte Sieganwärter. Solange er in der Königsklasse aktiv ist und der Kalender nicht mitspielt, bleibt der Nürburgring vorerst die einzige große Bühne, auf der Verstappen seinen Hunger auf Langstreckenrennen stillen kann. 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