Formel 1 Max Verstappen: Mercedes-Konkurrenten verpassen ihm nach Nürburgring-Rennen neuen Spitznamen NUERBURG, GERMANY - SEPTEMBER 27: Max Verstappen of Netherlands and Team Emil Frey racing reacts after winning the ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie, the 57th ADAC Barbarossapreis, at Nuerburgring on September 27, 2025 in Nuerburg, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images) Von A. Schenk 19. Mai 2026 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Max Verstappen: Teamkollegen verpassen ihm nach den 24h am Nürburgring einen ganz besonderen Spitznamen Der Spitzname stammt von GT-Profi Jules Gounon, der gemeinsam mit Verstappen beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring antrat. In einem Interview schilderte der erfahrene Franzose, wie tief beeindruckt er von Verstappen war, und das nicht nur aufgrund seiner fahrerischen Fähigkeiten hinter dem Lenkrad. Laut Gounon verhält sich Max Verstappen keineswegs wie ein weltberühmter Formel-1-Pilot, der lediglich einen kurzen Abstecher in den Langstreckensport macht. Vielmehr sieht Gounon in ihm einen echten Enthusiasten, der das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bereits seit Jahren intensiv verfolgt. Verstappen hat das Rennen laut seinen Teamkollegen schon über Jahre hinweg online verfolgt und kannte zahlreiche Details zu Strecke, Fahrzeugen und Strategien. Dies hinterließ bleibenden Eindruck bei erfahrenen Piloten, die selbst seit langem in der GT- und Endurance-Szene aktiv sind. Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Keine Starallüren bei Verstappen Das umfassende Fachwissen des viermaligen Weltmeisters führte dazu, dass Max Verstappen innerhalb seines GT3-Teams von seinen erfahrenen Teamkollegen nun auf den Namen Maxipedia getauft wurde. „Zusammen mit Dani [Juncadella] scherzen wir immer und nennen ihn Maxipedia, weil er einfach alles über den Motorsport weiß“, berichtet Gounon. Auch auf der Strecke stellte Verstappen seinen Speed unmittelbar unter Beweis. Laut Gounon agierte der Niederländer fast auf Anhieb auf Augenhöhe mit den GT-Stammfahrern des Teams. „Letztlich stieg er ein und war sofort auf unserem Niveau. Eigentlich kein Wunder, schließlich ist er Max Verstappen.“ Gounon ging in seinem Lob für den Vierfach-Champion sogar noch weiter. Der Franzose findet es außergewöhnlich, dass jemand ohne jahrelange Erfahrung im GT-Sport auf dem Nürburgring so schnell konkurrenzfähig ist. „Meiner Meinung nach kommt er von einem anderen Planeten.“ Auch Daniel Juncadella sprach voller Bewunderung über Verstappen. Der spanische Pilot kennt den Niederländer schon länger und hob vor allem dessen enorme Leidenschaft für den Rennsport hervor. Laut Juncadella dreht sich bei Verstappen alles um den Wettbewerb und das Racing. „Wenn man Max kennenlernt, realisiert man, wie passioniert und leidenschaftlich er als Mensch ist, insbesondere was die Welt des Motorsports betrifft.“ Obwohl Verstappen weiterhin in der Formel 1 aktiv ist, möchte er laut seinem Teamkollegen auch an anderen bedeutenden Rennen teilnehmen. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gilt schließlich als eine der härtesten und prestigeträchtigsten Langstrecken-Prüfungen der Welt. Juncadella glaubt zudem, dass nur wenige aktuelle Formel-1-Fahrer bereit wären, denselben Weg wie Verstappen einzuschlagen. Der Niederländer absolvierte den kompletten Prozess, um die Zulassung für das Rennen zu erhalten. So erwarb er Ende 2025 seine DMSB-Lizenz über offizielle Qualifikationsrennen und übersprang trotz seines Status als Formel-1-Weltmeister keine notwendigen Schritte. Genau diese Einstellung beeindruckte das Team nachhaltig. Laut Juncadella trat Verstappen während des gesamten Projekts äußerst bescheiden auf. „An seinem Ansatz gibt es kein Ego. Er verschwendet keinen Gedanken daran, dass er viermaliger Weltmeister ist.“ Verstappen war stets offen dafür, von anderen zu lernen. Zudem lobten seine Teamkollegen sein technisches Feedback zum Fahrzeug. Trotz seiner begrenzten Erfahrung mit GT3-Boliden konnte Verstappen sehr detaillierte Rückmeldungen zu Abstimmung und Balance geben. Auch im Rennen selbst spielte Verstappen eine Schlüsselrolle. Er absolvierte mehrere starke Stints, in denen der Mercedes zeitweise die Führung im Gesamtklassement übernahm. Besonders einige spektakuläre Aktionen in der Dunkelheit sorgten für Aufsehen. So überholte Verstappen einen Konkurrenten auf der Außenbahn und lieferte sich packende Duelle mit DTM-Champion Maro Engel. Auch ein Doppel-Überholmanöver auf der langen Geraden der Döttinger Höhe brachte ihm Bewunderung von Fans und Experten ein. Letztlich verlor das Team seine Siegchancen durch ein technisches Problem in der Schlussphase. Dennoch blieb der Eindruck, den Verstappen hinterließ, gewaltig. Juncadella bezeichnete das Wochenende sogar als den Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. „Mit jemandem Rennen zu fahren, den ich für den wahrscheinlich Besten halte, den ich je sehen werde – das sagt eigentlich alles.“ Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“