Formel 1

Max Verstappen meldet sich zurück: Platz zwei im freien Training

Max Verstappen meldet sich zurück: Platz zwei im freien Training
SHANGHAI, CHINA - MARCH 12: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on in the Paddock during previews ahead of the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 12, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603120158 // Usage for editorial use only //

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer: Dennoch sind die ersten Vorzeichen für Max Verstappen äußerst positiv.

Das erste und einzige Freie Training zum Grand Prix von Miami ist beendet. Die Session dauerte anderthalb Stunden, wobei Charles Leclerc die Bestzeit markierte. Die zweitschnellste Zeit ging an Max Verstappen, während Oscar Piastri die Top drei komplettierte.

Anfang der Woche hatte die FIA beschlossen, das erste Freie Training in Miami um eine halbe Stunde zu verlängern. Damit sollte den Fahrern mehr Zeit gegeben werden, sich an die angepassten Motorenregeln zu gewöhnen, zudem lag die letzte F1-Session bereits einen Monat zurück.

Die Teams ließen es trotz der neuen Regeln nicht ruhiger angehen. Als die Ampeln endlich auf Grün sprangen, füllte sich die Strecke sofort. Beide Ferrari und auch Max Verstappen waren direkt auf dem Asphalt zu finden. Mercedes, Alpine und Aston Martin ließen etwas länger auf sich warten.

Der RB22 von Verstappen schien eine Metamorphose durchlaufen zu haben und sah deutlich anders aus als beim letzten Rennen in Japan. Was am meisten ins Auge sprang, war der Heckflügel von Red Bull. Das Team hat eine eigene Version des Macarena-Flügels entwickelt, wobei der Red Bull-Flügel sogar noch weiter zu rotieren scheint.

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Turbo klingt wie eine Dampflok

Bei Mercedes lief zu Beginn des Trainings noch längst nicht alles nach Plan. Kaum auf der Strecke, meldete George Russell über Boxenfunk, dass sein Turbo ein seltsames Geräusch mache.

Laut dem Briten klang sein Turbo wie eine Dampflok, woraufhin er seinem Ingenieur seine beste Imitation eines Zuges lieferte. Bemerkenswert war, dass auch Carlos Sainz meldete, sein Turbo mache dubiose Geräusche.

Für Russell verlief der erste Teil des Trainings alles andere als reibungslos, zudem leistete er sich in der ersten Kurve einen heftigen Verbremser. Der Brite war absolut nicht der einzige Fahrer mit blockierenden Rädern, auch bei Fernando Alonso und Gabriel Bortoleto stieg Rauch von den Reifen auf.

In der ersten Phase des Trainings lag der Fokus bei keinem der Piloten auf schnellen Rundenzeiten. Die Fahrer waren auf harten und Medium-Reifen unterwegs, wodurch das Freie Training eher einer verkappten Testsession glich.

Für die Teams selbst war das kein Problem. Die meisten sind mit einer Vielzahl an Upgrades an den Autos unterwegs. Neben Red Bull brachte beispielsweise auch McLaren ein riesiges Update-Paket mit nach Miami.

Auch bei Max Verstappen lief noch nicht alles so, wie er es sich erhofft haben dürfte. Der viermalige Weltmeister klagte unter anderem über Probleme mit seinen Schaltvorgängen, die er selbst als „schrecklich“ bezeichnete.

Kurz darauf fuhr der Niederländer in der engen Schikane auch noch auf der falschen Seite am Poller vorbei, zudem schien noch genug Arbeit vor dem Team zu liegen. Der Vorteil: Die Probleme kamen keineswegs aus heiterem Himmel, denn sein Teamkollege Isack Hadjar hatte mit den gleichen Beschwerden zu kämpfen.

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