Formel 1

„Max Verstappen ist zu teuer“: F1-Teamchef glaubt nicht an Mercedes-Megadeal

„Max Verstappen ist zu teuer“: F1-Teamchef glaubt nicht an Mercedes-Megadeal
NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 05: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on prior to the F1 Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 05, 2026 in Northampton, England. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Verstappen-Gerüchte verdichten sich: F1-Teamchef nennt entscheidendes Detail, das den Mercedes-Deal platzen lassen könnte

Der Italiener glaubt, dass ein potenzieller Wechsel finanziell kaum logisch wäre und das aktuelle Fahreraufgebot des Teams unnötig unter Druck setzen würde. Laut Steiner ist Mercedes-Teamchef Toto Wolff schlichtweg zu clever, um ein solches Risiko einzugehen.

Die Zukunft von Max Verstappen war in den vergangenen Wochen ein zentrales Gesprächsthema in der Formel 1. Der Niederländer hat sich wiederholt kritisch über die neue Fahrzeuggeneration geäussert und kämpft bei Red Bull mit anhaltenden Zuverlässigkeitsproblemen.

Beim Grand Prix von Grossbritannien schied er durch einen Defekt am Heckflügel seines RB22 aus. Über den Boxenfunk machte er seinem Frust über die Performance und die Standfestigkeit des Autos deutlich Luft.

Diese enttäuschenden Ergebnisse und technischen Probleme befeuern Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Mercedes oder McLaren. Gunther Steiner äusserte im Podcast The Red Flags Podcast jedoch Zweifel an diesen Szenarien.

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Nicht jedes Team hat das Budget, um ihn zu bezahlen

„Wo soll er denn hin?“, fragt Steiner.

„Wenn er bei Red Bull nicht glücklich ist, gibt es zwar Teams, zu denen er gehen könnte, aber die haben weder das Budget, um ihn zu bezahlen, noch das Auto, das er will.“

Steiner zeigt sich auch skeptisch bezüglich der Vorteile für Mercedes selbst. Das Team verfüge seiner Meinung nach bereits über eine exzellente Fahrerkombination.

„Warum sollte Mercedes ihn verpflichten? Sie haben den nächsten Superstar und daneben mit George Russell einen sehr guten Fahrer.“

Der Italiener weist darauf hin, dass Verstappen deutlich mehr verdient als Russell und dass die Ankunft des viermaligen Weltmeisters die Entwicklung des jungen Talents Kimi Antonelli stören könnte.

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„Warum sollte man viel mehr Geld ausgeben, um Max zu holen? Der einzige Weg, wie das Sinn ergeben würde, wäre, wenn George geht.“

„Max kostet viel mehr als George und würde Kimi vielleicht aus dem Gleichgewicht bringen. Warum sollte Toto das tun? Meiner Meinung nach ist er dafür viel zu clever.“

Der Stand in der Weltmeisterschaft bestätigt das schwierige Jahr von Verstappen. Nach neun Rennen belegt er mit 76 Punkten lediglich den siebten Rang.

Mercedes-Pilot Kimi Antonelli führt die Meisterschaft mit 179 Punkten an, während George Russell auf dem zweiten Platz liegt. In der vergangenen Saison kämpfte Verstappen noch mit Lando Norris um den Titel, der schliesslich Weltmeister wurde – in diesem Jahr ist von diesem Kampf kaum etwas zu sehen.

Russell ist sich seines Platzes bei Mercedes zu 100 Prozent sicher

Mercedes selbst hat keine Signale gesendet, das aktuelle Fahrer-Lineup ändern zu wollen. Toto Wolff sprach zwar zuvor mit dem Management von Verstappen, betonte danach aber öffentlich, mit Russell und Antonelli zufrieden zu sein.

Russell bestätigte zu Beginn des Silverstone-Wochenendes selbst, dass er sich seines Platzes im Team für 2027 zu einhundert Prozent sicher ist. In den Gerüchten bleibt McLaren eine alternative Adresse für Verstappen.

Dort könnte die Position von Oscar Piastri nach einem Rückfall in der Meisterschaft angreifbar sein. Doch auch für McLaren gelten ähnliche finanzielle und strategische Fragestellungen, wie sie Steiner für Mercedes skizziert.

Verstappen kann nach dem Grand Prix von Ungarn Ende dieses Monats eine Ausstiegsklausel aktivieren, die es ihm erlaubt, seinen Red Bull-Vertrag vorzeitig zu beenden. Steiner glaubt jedoch, dass die Auswahl für Verstappen letztlich begrenzter ist, als die Gerüchte vermuten lassen.

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