Formel 1

Max Verstappen-Hype am Nürburgring: Veranstalter schlagen Alarm

Max Verstappen-Hype am Nürburgring: Veranstalter schlagen Alarm
Max Verstappen performing at ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie on the 21th of March 2026, photographed by Gruppe C GmbH / Red Bull Content Pool NLS2: 58. Barbarossapreis, Nürburgring-Nordschleife 2026 - Foto: Gruppe C Photography // Gruppe C GmbH / Red Bull Content Pool // SI202603250264 // Usage for editorial use only //

Verstappen-Hype sorgt für Ticket-Ansturm: 24h-Rennen am Nürburgring droht ausverkauft zu sein

Die Organisatoren der 24 Stunden am Nürburgring schlagen Alarm: Der Ticket-Vorverkauf läuft derart gut, dass es zum ersten Mal in der Geschichte des Rennens passieren könnte, dass die Tageskassen vor Ort am Rennwochenende komplett geschlossen bleiben. Wer sicher dabei sein will, muss sich sein Ticket ab sofort online sichern.

Der Grund für den massiven Ansturm ist schnell gefunden. Max Verstappen gibt in diesem Jahr sein Debüt beim ikonischen Langstrecken-Klassiker in der Eifel. Er teilt sich einen Mercedes-AMG GT3 in den Farben von Verstappen Racing mit den erfahrenen Piloten Dani Juncadella, Jules Gounon und Lucas Auer.

Das Auto startet mit der Nummer 3, derselben Startnummer, die Verstappen auch in der Formel 1 trägt.

Die Auswirkungen auf das Event sind unmittelbar spürbar. Aufgrund der Bestätigung von Verstappens Teilnahme musste der ADAC Nordrhein zunächst ein Teilnehmerlimit von 150 Fahrzeugen festlegen.

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Mehr Fahrzeuge als üblich

Bereits mehr als drei Wochen vor Nennschluss war das Kontingent erschöpft, sodass der Veranstalter Teams absagen musste. Letztlich wurde das Limit jedoch angehoben, sodass nun insgesamt 161 Autos am Rennen teilnehmen werden. Das letzte Mal, dass das Starterfeld eine solche Größe erreichte, war im Jahr 2014, als 167 Fahrzeuge an den Start gingen.

Bereits 2025 brach die Zuschauerzahl mit rund 280.000 Fans an der Nordschleife alle Rekorde. Mit Verstappen im Grid scheint eine neue Bestmarke in diesem Jahr unvermeidlich.

Das Rennen findet am 16. und 17. Mai statt. Das Timing ist günstig, da die Formel 1 an diesem Wochenende pausiert: Eine Woche zuvor steht Miami auf dem Programm, eine Woche später gastiert die Königsklasse in Kanada.

Verstappen geht keineswegs unvorbereitet in sein Abenteuer. Im September 2025 gewann er sein erstes GT3-Rennen auf Anhieb im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Nach einem dritten Platz im Qualifying übernahm er die Führung und fuhr einen komfortablen Vorsprung heraus, den sein Teamkollege Chris Lulham sicher ins Ziel brachte.

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Max Verstappen und Christopher Lulham / Getty Images

NLS-Rennen

In diesem Jahr vertiefte er seine Vorbereitung durch weitere NLS-Läufe. So gewann er zusammen mit Juncadella und Gounon das NLS2-Rennen vor nahezu ausverkauften Tribünen, wurde jedoch später aufgrund eines Teamfehlers im Training disqualifiziert.

Bernd Mayländer, der Stammfahrer des Formel 1 Safety-Cars, beschrieb die Nordschleife als einen Ort, an dem man nicht nur schnell sein, sondern auch sehr clever agieren muss. Seiner Meinung nach wird Verstappens Präsenz in jedem Fall für zusätzliche Zuschauermassen an der Strecke sorgen.

Die Konkurrenz ist derweil hochkarätig. In der Top-Klasse SP9 treten 41 GT3-Fahrzeuge von neun Herstellern an, darunter BMW, Porsche, Mercedes-AMG, Ferrari, Audi und Lamborghini. Titelverteidiger Rowe Racing ist erneut mit einem starken BMW-Aufgebot vertreten, und auch Manthey Racing gilt mit dem berühmten „Grello“-Porsche als Top-Favorit.

Frühzeitiger Ticketkauf empfohlen

Die Organisation rät den Besuchern, so früh wie möglich anzureisen und sowohl für die Campingplätze als auch für das Rennen selbst genügend Zeit einzuplanen. Updates folgen in den kommenden Wochen über die offiziellen Kanäle.

Das Rennen wird auf der legendären Nordschleife ausgetragen, einer über 25 Kilometer langen Strecke, die aufgrund ihrer zahlreichen Kurven, Höhenunterschiede und unvorhersehbaren Wetterbedingungen als „Grüne Hölle“ bekannt ist.

Seit der ersten Ausgabe im Jahr 1970 zieht das Event jedes Jahr Hunderttausende Zuschauer in die Eifel. Mehr als 100 Autos in unterschiedlichsten Klassen kämpfen gleichzeitig um den Sieg. Das Rennen startet am Samstagnachmittag und endet exakt 24 Stunden später am Sonntagnachmittag.

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