Formel 1 Max Verstappen erklärt: Darum gab es während des Großbritannien-GP keinen Funkkontakt zu Christian Horner ZANDVOORT, NETHERLANDS - SEPTEMBER 03: Red Bull Racing Team Principal Christian Horner and Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing look on from the garage during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of The Netherlands at Circuit Zandvoort on September 03, 2022 in Zandvoort, Netherlands. (Photo by Mark Thompson/Getty Images) Von A. Schenk 7. Juli 2026 Christian Horner F1-News Formel 1 Max Verstappen Red Bull Was dieses Ergebnis über seine aktuelle Situation bei Red Bull aussagt Ein Jahr nachdem Christian Horner seinen Posten bei Red Bull verloren hat, befindet sich Max Verstappen möglicherweise in der schwierigsten Phase seiner Zeit beim Team. Trotz der Rückkehr seines ehemaligen Teamchefs in das Paddock während des Großen Preises von Großbritannien kam es an diesem Wochenende zu keinem physischen Treffen zwischen den beiden. Laut dem Limburger hatte das jedoch nichts mit Reibereien zu tun, sondern lag schlichtweg an der Hektik eines Rennwochenendes. Verstappen ließ wissen, dass er Horner nach wie vor fast wöchentlich spricht, auch wenn der Brite nicht mehr für Red Bull arbeitet. In Silverstone sah er seinen ehemaligen Chef zwar vor den Kameras herumlaufen, doch über diesen Sichtkontakt hinaus kam es zu keinem Austausch. Nach eigener Aussage hatte er schlichtweg keinen Moment Zeit, um sich während eines der geschäftigsten Wochenenden der Saison mit jemandem zu treffen. Auf die Frage, worüber er und Horner bei diesen wöchentlichen Gesprächen sprechen, hielt sich der Weltmeister bewusst bedeckt. Ihm zufolge gehe es einfach um Dinge, die Freunde oder Menschen, die sich schon lange kennen, miteinander besprechen, ohne dass etwas Besonderes dahintersteckt. Während der Kontakt zu Horner also freundschaftlicher Natur bleibt, verläuft die Saison für Max Verstappen selbst alles andere als reibungslos. Genau ein Jahr nach dem Abschied seines ehemaligen Teamchefs scheint der Niederländer an einem der schwierigsten Punkte seiner Red Bull-Karriere angelangt zu sein. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Verstappen kritisiert Sicherheit des Heckflügels Nach seinem zweiten Crash innerhalb von zwei Wochen äußerte sich Verstappen scharf über den Heckflügel seines Autos und bezeichnete diesen als „supergefährlich“. Die Aussage fiel, nachdem er in Silverstone einen Schreckmoment überstanden hatte. Unmittelbar danach stellte er klar, dass er sich Sorgen um die Sicherheit der Konstruktion mache. Da sich der Vorfall kurz nach einem vorangegangenen Crash ereignete, wächst der Druck auf Red Bull, schnell Klarheit über die Ursache des Problems zu schaffen. Analysten wie Martin Brundle befassten sich unterdessen mit der Frage, wie der Sport einen vergleichbaren Dämpfer, wie den enttäuschenden Einsatz des Safety Cars in Silverstone, in Zukunft verhindern kann. Durch den Crash beim Großen Preis von Großbritannien wurde zudem eine Klausel aktiviert, mit der Verstappen seinen Vertrag bei Red Bull vorzeitig beenden könnte. Diese Möglichkeit befeuert die Spekulationen um seine Zukunft weiter, obwohl der Fahrer selbst noch keine Aussagen über einen eventuellen Abschied aus der Formel 1 getroffen hat. Text geht unter dem Bild weiter. Mekies verspricht Untersuchung des Problems Laurent Mekies, der Nachfolger von Horner als Teamchef, hat versprochen, alles daran zu setzen, die Ursache für das Problem mit dem Heckflügel zu finden. Verstappen bestätigte, dass der Franzose direkt nach dem Rennen bei ihm vorbeikam, um die Geschehnisse zu besprechen. „Er kam natürlich sofort in mein Zimmer, um die Probleme zu besprechen, die wir während des Rennens hatten, und um mich wissen zu lassen, was genau passiert war“, so Verstappen. Dennoch betonte der Pilot, dass dies keine außergewöhnliche Aktion war, sondern eher eine feste Gewohnheit innerhalb des Teams, ungeachtet dessen, wie ein Rennen verläuft. „Aber wir machen das immer, egal ob es gut oder schlecht läuft“, erklärte Verstappen. Mit diesen technischen Unsicherheiten im Hintergrund steht Red Bull vor einer herausfordernden Periode, während die Konkurrenz von unter anderem Mercedes und McLaren in dieser Saison eine stabilere Form zeigt. Für Verstappen bedeutet das umso mehr Druck, auch abseits des Cockpits die Ruhe zu bewahren, während die Gerüchte über seine Zukunft bei Red Bull weiter anhalten. 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