Formel 1

Max Verstappen erhält Nürburgring-Verbot: „Du steigst nicht mehr ein“

Max Verstappen erhält Nürburgring-Verbot: „Du steigst nicht mehr ein“
Max Verstappen performing at ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie on the 21th of March 2026, photographed by Gruppe C GmbH / Red Bull Content Pool NLS2: 58. Barbarossapreis, Nürburgring-Nordschleife 2026 - Foto: Gruppe C Photography // Gruppe C GmbH / Red Bull Content Pool // SI202603250264 // Usage for editorial use only //

Gefahren lauern im Rennsport überall, doch auf manchen Strecken ist das Risiko allgegenwärtig – die Nürburgring-Nordschleife ist dafür das ultimative Beispiel.

Juan Pablo Montoya ist der Meinung, dass Red Bull nicht länger tatenlos zusehen darf, wie Max Verstappen außerhalb der Formel 1 Risiken eingeht. Der Kolumbianer stellt fest, dass der österreichische Rennstall ernsthaft über ein Verbot der Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Mai nachdenken sollte.

Der Anlass für sein Plädoyer liegt im Qualifikationswochenende, das von einem schweren Unfall überschattet wurde. Während des Rennens am Samstag waren sieben Fahrzeuge im Abschnitt Klostertal in eine Kollision verwickelt.

GT3-Veteran Juha Miettinen überlebte den Crash nicht. Seitdem werden die Fragen nach der Sicherheit auf der berüchtigten Rennstrecke immer lauter.

Verstappen selbst zeigte am Sonntag erneut, warum er in dieser Klasse am Steuer eines Mercedes-AMG GT3 so gefürchtet ist. Allerdings hatte der viermalige Weltmeister mit technischen Problemen zu kämpfen.

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Montoya erwartet wenig Reaktion aus Milton Keynes

Im F1-Podcast von AS Colombia wurde der ehemalige McLaren-Pilot gefragt, ob Red Bull seinen Top-Fahrer in diesem Jahr noch zurückpfeifen wird.

„Nein, denn sie haben Angst, ihn zu verlieren“, so Montoya.

Dennoch ist dies seiner Meinung nach genau die falsche Argumentation. Er persönlich würde einen anderen Kurs einschlagen, wenn er bei Red Bull das Sagen hätte.

„Es kann ein Unfall passieren, bei dem er sich das Bein bricht, den Arm bricht oder Ähnliches. Das gesamte Geld, das Red Bull in ihn investiert hat, sollte Grund genug sein“, erklärt Montoya.

„Sie sollten sagen: Schaut her, wir haben ihm die Chance gegeben, aber nach diesem Unfall haben wir darüber nachgedacht und finden nicht, dass er noch dort fahren darf. Wenn ich der Chef von Red Bull wäre, hätte ich Max persönlich angerufen und gesagt: Bitte, du steigst nicht mehr in dieses Auto“, so Montoya.

Der Kolumbianer zog dabei einen Vergleich zu seiner eigenen Karriere. Mehrfach wurde er eingeladen, in Rallye-Autos für Testfahrten Platz zu nehmen, doch seine Arbeitgeber schoben dem jedes Mal einen Riegel vor.

„Sie haben es mich nie machen lassen“, sagt Montoya. „Es ist eine Investition in den Fahrer, aber darüber hinaus auch eine enorme Investition in alles, was mit ihm zusammenhängt.“

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Speed sorgt für Dilemma im Team Verstappen

Wie groß das Problem für Red Bull eigentlich ist, zeigte die Tatsache, dass Verstappen Racing den eigenen Chef absichtlich aus dem Qualifying heraushielt. Eine zu schnelle Runde hätte nämlich zusätzliche Balance-of-Performance-Restriktionen zur Folge, weshalb Teamkollege Lucas Auer im Auto Platz nahm.

Als das Rennen erst einmal lief, war der Limburger nicht mehr zu halten. Vom fünften Startplatz aus schob er sich innerhalb von vier Runden an die Spitze, vorbei am Pole-Sitter-Ferrari und dem bekannten Grello-Manthey-Porsche.

Der Vorsprung auf die Verfolger wuchs auf über dreißig Sekunden an, bis eine Beschädigung am Frontsplitter das Rennen erschwerte. Einer der zahllosen Curbs auf der 15,7 Meilen langen Strecke scheint der Übeltäter gewesen zu sein.

Trotz dieses Rückschlags hat sich das Team von Verstappen einen Startplatz für das Hauptrennen im nächsten Monat gesichert.

Dieses wird zwischen den Grands Prix von Miami und Montreal ausgetragen – ein Zeitraum, in dem Red Bull also hoffen muss, dass auf der Nordschleife alles gut geht.

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