Formel 1 Max Verstappen enthüllt: „Hier wollte ich schon immer Rennen fahren“ SHANGHAI, CHINA - MARCH 12: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing speaks in the Drivers Press Conference during previews ahead of the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 12, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Sam Bagnall/Sutton Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603120155 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 7. Mai 2026 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring F1-News Formel 1 Max Verstappen Abseits der Formel 1: Max Verstappen spricht über sein Traumrennen und weitere Pläne Max Verstappen wollte eigentlich an den 24 Stunden von Spa teilnehmen, doch eine Terminkollision mit dem Formel-1-Kalender macht dies unmöglich. Das erklärte der viermalige Weltmeister gegenüber GPblog während des Medientages in Miami. Das Langstreckenrennen in Belgien findet in diesem Jahr am selben Wochenende statt wie der Große Preis von Österreich, der Ende Juni ausgetragen wird. „Wenn es ein freies Wochenende für die 24 Stunden von Spa gegeben hätte, wäre ich dort in diesem Jahr bereits an den Start gegangen.“ „Alles, was der Kalender an Rennsport zulässt, würde ich gerne machen.“ Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Hunger auf Renneinsätze außerhalb der Formel 1 wächst Diese Aussage passt ins Bild. Verstappen nutzt jede Lücke in seinem Terminkalender, um außerhalb der Formel 1 Rennen zu bestreiten. Während der Pause im April nahm der viermalige Weltmeister an den Nürburgring Qualifiers teil, einer Veranstaltung zur Vorbereitung auf das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, das in wenigen Wochen stattfindet. Dieses Wochenende verlief jedoch sowohl in persönlicher als auch in sportlicher Hinsicht schwierig. Der 66-jährige Rennfahrer Juha Miettinen verstarb während der Veranstaltung, und Verstappens eigenes Rennen endete enttäuschend, nachdem technische Probleme an seinem Mercedes-AMG GT3 auftraten und ihn den Sieg kosteten. Trotz dieser Rückschläge ist sein Hunger auf Renneinsätze abseits der Formel 1 ungebrochen groß. „Ich möchte mehr machen, aber es hängt auch ein wenig vom Kalender ab“, so Verstappen. Der Formel-1-Kalender umfasst mittlerweile mehr als zwanzig Rennen pro Jahr, wodurch der Spielraum für Nebenprogramme begrenzt ist. Neben seinen Aktivitäten außerhalb der Formel 1 blieb Verstappen auch in Miami ein erklärter Kritiker des Reglements für 2026. Artikel geht unter dem Bild weiter. Er gehört bereits die gesamte Saison über zu den lautesten Stimmen in der Debatte um das neue technische Reglement, und die Anpassungen, die die FIA für Miami vornahm, konnten ihn nicht vollständig überzeugen. Der ehemalige Konstrukteur Gary Anderson schließt sich dieser Kritik an. Der Ire stellte fest, dass die jüngsten Regeländerungen die zugrunde liegenden Probleme nicht wirklich gelöst haben. Laut Anderson sind die Fahrer auf den Geraden weiterhin gezwungen, „Lift-and-Coast“ zu betreiben, um die Batterie für eine schnelle Qualifying-Runde aufzuladen. Dieses Muster wurde durch die Anpassungen zwar vorübergehend abgeschwächt, aber nicht strukturell behoben. Anderson äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der gefährlichen Geschwindigkeitsunterschiede auf der Strecke. Diese wurden durch die Regeländerungen zwar leicht verringert, die Risiken sind jedoch nicht vollständig gebannt. Das Grundproblem, dass Autos bei der Energierückgewinnung plötzlich viel langsamer sind als Fahrzeuge unter Volllast, bleibt aus seiner Sicht bestehen. Ein dritter Kritikpunkt Andersons betrifft die Zugänglichkeit des Sports. Das Energiemanagement und die Batteriestrategie werden immer komplexer, was es für die Zuschauer schwieriger macht, das Geschehen auf der Strecke nachzuvollziehen. Wenn der Ausgang eines Rennens mehr von Berechnungen im Hintergrund abhängt als von der Fähigkeit des Fahrers, das Maximum aus dem Auto herauszuholen, verliert der Sport an Unmittelbarkeit und emotionaler Anziehungskraft. Für Verstappen bestätigen diese Analysen das, was er selbst seit Monaten sagt. Die Anpassungen für Miami waren ein kleiner Schritt, aber die fundamentalen Probleme mit dem Reglement für 2026 sind damit nicht verschwunden. Sein Wunsch, mehr Rennen außerhalb der Formel 1 zu bestreiten, ist teilweise auch ein Ventil für seine Frustration über eine Ära, in der das reine Racing nach seinem Empfinden in den Hintergrund rückt. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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