Formel 1

Max Verstappen entgeht Disqualifikations-Drama in Miami nach folgenschwerem menschlichen Fehler

Max Verstappen entgeht Disqualifikations-Drama in Miami nach folgenschwerem menschlichen Fehler
SHANGHAI, CHINA - MARCH 15: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing looks on prior to the F1 Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on March 15, 2026 in Shanghai, China. (Photo by Sam Bagnall/Sutton Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202603150194 // Usage for editorial use only //

Red Bull erklärt: So entging Verstappen der Disqualifikation in Miami

Ein menschlicher Fehler bei der Vorbereitung auf das Qualifying in Miami hat Isack Hadjar einen Start aus der Boxengasse eingebrockt. Sein Auto erwies sich als zwei Millimeter zu breit und entsprach damit nicht dem Technischen Reglement der Formel 1.

Max Verstappen war mit exakt derselben Spezifikation unterwegs, entging jedoch diesem Schicksal, da sein Auto die technische Abnahme bestand. Red Bull Teamchef Laurent Mekies erklärte im Anschluss, wie es dazu kommen konnte.

Beide Fahrzeuge waren für das Qualifying in Florida identisch abgestimmt. Der Fehler lag nicht am Design des Autos, sondern an der Durchführung der Standardkontrollen, die das Team routinemäßig vor dem Qualifying absolviert.

„Sie fuhren mit exakt derselben Spezifikation. Wir haben bei Isacks Auto einen Fehler gemacht.“

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Schwieriges Rennen für Red Bull in Miami

„Es ist ganz simpel: Das Auto war zwei Millimeter zu breit. Wir hätten das bei unseren Routinekontrollen früher entdecken müssen.“

„Das haben wir nicht getan, und das ist schmerzhaft, aber es ist leicht zu beheben“, so Mekies.

Der Unterboden von Hadjars Auto ragte zwei Millimeter über die im Technischen Reglement für die Formel 1 Saison 2026 festgelegten Maße hinaus. Verstappen bestand die technische Abnahme nach dem Qualifying ohne Beanstandung und durfte seinen Platz in der ersten Startreihe behalten.

Für Hadjar war das Wochenende nach der Disqualifikation bereits vor dem Start gelaufen, da er aus der Boxengasse nachstarten musste. Auch das Rennen selbst verlief für das Team aus Milton Keynes nicht nach Plan. Hadjar war bereits frühzeitig ausgeschieden, als er in der sechsten Runde verunfallte.

Verstappen drehte sich in der Eröffnungsrunde, wodurch er im Klassement weit zurückfiel und nicht mehr um ein Top-Resultat mitkämpfen konnte. Es war ein Wochenende zum Vergessen für den Rennstall, der in den letzten Jahren an dominante Auftritte gewöhnt war.

Trotz des enttäuschenden Rennergebnisses sah Mekies an diesem Wochenende positive Signale. Red Bull führte in Miami ein Upgrade-Paket ein, das intern als deutlicher Schritt nach vorne gewertet wird.

Der französische Teamchef zeigte sich zufrieden mit den Erkenntnissen, die das Team während des Rennwochenendes gewinnen konnte, und gab an, dass die Entwicklungsrichtung stimme. Gleichzeitig räumte er ein, dass auch die Konkurrenz nicht schlafe und der Rückstand nicht von einem Rennen zum nächsten verschwinde.

Max Verstappen steht in dieser Saison sichtlich unter Druck. Red Bull kämpft mit Balance- und Zuverlässigkeitsproblemen und hat Mühe, das Tempo von Mercedes und Ferrari mitzugehen.

Der Niederländer hatte sich zuvor kritisch über das neue Reglement für 2026 geäußert und moniert, dass der Fokus zu sehr auf dem Energiemanagement liege statt auf purem Racing. Mekies reagierte darauf mit der Aussage, dass eine bessere Performance des Autos die Stimmung bei Verstappen schnell wieder heben werde.

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Upgrades sollen Red Bull wieder nach vorne bringen

Bezüglich des technischen Vergehens in Miami sagte Mekies, dass der Fehler leicht zu korrigieren sei und das Team die internen Abläufe verschärfe, um eine Wiederholung zu vermeiden. Für Hadjar war es eine schmerzhafte Lektion zu Beginn seiner ersten kompletten Formel 1 Saison.

Der junge Franzose hatte sein Potenzial in diesem Jahr bereits aufblitzen lassen, sah in Miami jedoch eine Chance durch einen Fehler verloren gehen, der nichts mit seinen fahrerischen Qualitäten zu tun hatte.

Red Bull hofft, in den kommenden Rennen mehr Potenzial aus den Upgrades schöpfen zu können und wieder den Anschluss an die Spitze zu finden. Der Druck auf das Team ist groß, da Verstappen nicht mehr dauerhaft um Siege mitfährt.

Die kommenden Grands Prix werden zeigen müssen, ob der in Miami eingeleitete Entwicklungsschritt tatsächlich den entscheidenden Unterschied in der Weltmeisterschaft ausmachen kann.

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