Formel 1

Max Verstappen befürchtet: Verliert der Klassiker in Spa-Francorchamps diese Saison seinen Glanz?

Max Verstappen befürchtet: Verliert der Klassiker in Spa-Francorchamps diese Saison seinen Glanz?

Max Verstappen erwartet: GP von Belgien wird in diesem Jahr ein völlig anderes Rennen als gewohnt

Der viermalige Weltmeister äußerte sich nach dem Rennen in Silverstone auffallend sarkastisch über die Herausforderungen, welche die neue Generation der Formel 1 Autos und Antriebseinheiten mit sich bringt.

Vor allem auf Strecken mit langen Geraden wie Spa-Francorchamps und Monza wird das Energiemanagement seiner Meinung nach eine deutlich größere Rolle spielen als bisher. Nach einem konkurrenzfähigen Wochenende in Österreich erlebte Red Bull in Großbritannien hingegen einen herben Rückschlag.

Max Verstappen konnte nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen und schied letztlich nach Problemen mit dem RB22 aus. Dadurch reiste er ohne Punkte aus Silverstone ab.

Der Ausfall vergrößert zudem die Unsicherheit bezüglich seiner Position in der Weltmeisterschaft. Als Verstappen auf die kommenden Rennen in Belgien und Italien angesprochen wurde, reagierte er mit einer deutlichen Portion Ironie.

„Spa und Monza werden großartig, ja“, sagte Verstappen.

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Spa wird durch neues Reglement zu einer anderen Strecke

„Und das ist wirklich schade, denn Spa ist natürlich eine meiner Lieblingsstrecken. Aber in diesem Jahr wird es ganz anders sein.“

Laut Verstappen sorgen die neuen Motorenregeln dafür, dass die Teams auf Hochgeschwindigkeitskursen viel sorgsamer mit der verfügbaren elektrischen Energie umgehen müssen. Auf Strecken mit langen Vollgaspassagen kann das erhebliche Auswirkungen auf die Performance haben.

Verstappen befürchtet daher, dass die Rennen in Spa-Francorchamps weniger spektakulär werden. Auch Red Bull Teamchef Laurent Mekies räumte ein, dass dies ein wichtiger Aspekt sei. Er hofft, dass die Lehren aus Silverstone dem Team im Vorfeld des Großen Preises von Belgien helfen können.

„Auf Strecken dieser Art, auf denen die Energie knapp wird, gibt es vielleicht bestimmte Einschränkungen, die mit dem Material zusammenhängen.“

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„Aber ich weiß auch, dass das Team außergewöhnlich gut darin ist, ein Auto schnell zu machen. Ich hoffe daher, dass wir in Spa in einer etwas besseren Situation sind.“

„Was die Charakteristik der Strecke betrifft, wird es jedoch ziemlich vergleichbar mit dem sein, was wir hier erlebt haben.“

Neben den sportlichen Herausforderungen bleibt auch die Zukunft von Verstappen ein Dauerthema im Formel 1 Fahrerlager.

Niederländische Medien berichteten, dass sein Manager Raymond Vermeulen kürzlich zusammen mit Jos Verstappen und dem ehemaligen Red Bull Berater Helmut Marko bei einem Treffen in den Niederlanden gesehen wurde. Dies befeuert die Spekulationen über die Zukunft des amtierenden Weltmeisters.

Nach seinem Ausfall in Silverstone ist es für Max Verstappen nicht mehr möglich, vor der Sommerpause noch unter die ersten zwei in der Meisterschaft zu kommen.

Verschiedenen Medienberichten zufolge könnte dadurch eine Klausel in seinem Vertrag aktiviert werden, die es ihm ermöglicht, Red Bull zu verlassen. Demnach habe er bis Oktober Zeit, eine endgültige Entscheidung zu treffen.

Verstappen-Wechsel alles andere als sicher

In den vergangenen Wochen gab es Berichte über mögliche Gespräche mit McLaren. Ein Wechsel scheint jedoch alles andere als sicher.

McLaren-CEO Zak Brown ließ während des Rennwochenendes in Großbritannien wissen, dass er voll hinter seinen aktuellen Fahrern steht. Mit dem amtierenden Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri verfüge das britische Team laut Brown über ein starkes und stabiles Line-up.

Für Verstappen bedeutet dies, dass der Fokus vorerst auf den kommenden Rennen liegt, auch wenn er mit gemischten Gefühlen auf Spa-Francorchamps blickt. Die Rennstrecke gehört seit Jahren zu seinen absoluten Favoriten und lockt jährlich zehntausende niederländische Fans an.

Aufgrund des erwarteten Fokus auf das Energiemanagement und der aktuellen Probleme von Red Bull befürchtet er jedoch, dass das Rennwochenende diesmal eine ganz andere Dynamik entwickeln wird als in den vergangenen Jahren.

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