Formel 1 Martin Brundle fordert radikalen Umbruch bei Aston Martin: Selbst Fan-Liebling soll F1-Cockpit räumen SINGAPORE, SINGAPORE - OCTOBER 4: Sky Sports presenter Martin Brundle in the paddock during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Singapore at Marina Bay Street Circuit on October 4, 2025 in Singapore, Singapore. (Photo by Kym Illman/Getty Images) Von A. Schenk 17. September 2026 Adrian Newey Aston Martin F1-News Fernando Alonso Formel 1 Martin Brundle Motorsport-Legende und Formel-1-Experte Martin Brundle fordert Neuanfang bei Aston Martin Bei diesen Erneuerungen muss das Team laut Martin Brundle eine neue Fahrerpaarung einführen und damit auch Abschied von einem Piloten nehmen, den er persönlich sehr schätzt. Das Projekt unter der Leitung von Adrian Newey erlebt bisher keine sonderlich erfolgreiche Saison 2026. Dieses Jahr markierte den Beginn einer neuen Ära in der Formel 1 mit einem komplett neuen Reglement. Mit einem Auto, das von einem neuen und enttäuschenden Honda-Motor angetrieben wird, hat Aston Martin jede erdenkliche Mühe, unter den neuen Regeln den Weg zum Erfolg zu finden. Das Team findet sich weit hinten im Feld wieder und belegt derzeit den zehnten Platz in der Konstrukteurswertung, wobei lediglich Cadillac in seiner ersten Formel 1-Saison ohne Punkte dahinter auf Rang elf liegt. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Nur Cadillac steht noch schlechter da Mit der seit 2023 unveränderten Fahrerpaarung aus Lance Stroll und Fernando Alonso gab Brundle zu, dass es für Aston Martin an der Zeit sei, einen Neuanfang zu wagen, was den Austausch beider Fahrer bedeuten würde. Für Fernando Alonso würde das über die Suche nach einem neuen Cockpit für 2027 hinausgehen. Der 45-jährige Spanier gab kürzlich an, dass er noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, ob er seinen Vertrag verlängern oder nach 25 Jahren in diesem Sport aufhören soll. Der zweifache Weltmeister ist derzeit der älteste Fahrer im Grid, während sein 27-jähriger Teamkollege Stroll sicher sein kann, einen Platz im Sport zu haben, solange er dies möchte. Schliesslich ist sein Vater Lawrence Stroll der Eigentümer des Formel 1-Teams von Aston Martin. Brundle stellte klar, dass er die Präsenz von Alonso in der Königsklasse schätzt, hinterfragte jedoch eine Vertragsverlängerung für das nächste Jahr sowie die Entwicklungsstrategie von Aston Martin. Artikel geht weiter unter dem Bild. „Ich genieße die Formel 1 derzeit enorm“, sagte Brundle. „Man hat einen 20-jährigen Andrea Kimi Antonelli und man kann ihn an Größen wie Lewis Hamilton und Fernando Alonso messen.“ „Die sind inzwischen beide über vierzig, es ist großartig, eine solche Spreizung zu haben.“ „Ich kann mich jedoch des Gedankens nicht erwehren, dass ich, wenn ich Aston Martin leiten würde, in Betracht ziehen würde, ein paar 25-Jährige zu verpflichten.“ „Sie bauen dieses Team neu auf, sie bauen für die Zukunft und Adrian Newey sitzt unermüdlich am Reißbrett.“ „Ich wäre geneigt, die Fahrerpaarung ebenfalls neu aufzubauen.“ „Wir lieben es, Alonso dabei zu haben, aber wenn ich das Team wäre, würde ich das Fahrerduo mit Blick auf die nächste Phase neu zusammenstellen.“ Brundle wirft damit eine interessante Frage für Aston Martin und Alonso auf, da dessen Zukunft noch ungewiss ist und Stroll in dieser Saison noch keine Punkte erzielt hat. Abschied von Alonso der nächste Schritt? Das Team hat unter Newey bereits eine tiefgreifende Transformation durchlaufen, und ein Wechsel der Fahrerpaarung könnte der nächste Schritt beim Aufbau des Teams für die Zukunft sein. Ob das den Abschied von Alonso bedeutet, bleibt abzuwarten, aber 2027 könnte für Aston Martin sehr anders aussehen. Die Argumentation von Brundle berührt ein klassisches Dilemma im Motorsport. Erfahrene Piloten bringen wertvollen technischen Input ein und können einem Team bei der Entwicklung eines Autos helfen, während junge Fahrer über Jahre hinweg mit einem Projekt mitwachsen können, das erst langfristig Früchte trägt. Für ein Team, das sich konsequent auf die Zukunft ausrichtet – mit einem langfristigen Aufbau rund um Newey und der Partnerschaft mit Honda – könnte letztere Überlegung mit Blick auf den Zeithorizont schwerer ins Gewicht fallen. 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