Formel 1

Marko enthüllt: Welcher bekannte F1-Fahrer seine Karriere in den 2000er-Jahren ruinierte

Marko enthüllt: Welcher bekannte F1-Fahrer seine Karriere in den 2000er-Jahren ruinierte

Helmut Marko verlässt das Paddock Ende 2025: Erfolgreich, kontrovers, erfahren – eine Ikone tritt ab.

Wenn man Helmut Marko fragt, welcher Fahrer nach Meinung des österreichischen Beraters nie das Maximum aus seinem Talent herausgeholt hat, zeigt Marko auf Juan Pablo Montoya.

Der österreichische Red Bull Berater nannte den Kolumbianer in einem Interview mit Die Zeit als Antwort auf die Frage, welcher Pilot in seiner Karriere die größte Lücke zwischen Veranlagung und Resultat aufwies.

„Es gibt einige, die dem Erfolg nahe kamen. Montoya hat das Maximum nicht aus seinem Talent herausgeholt. Das war wirklich schade.”

Die Verbindung zwischen Marko und Montoya reicht weit zurück. Noch vor seinem Formel 1 Debüt im Jahr 2001 fuhr der Kolumbianer 1997 für RSM Marko in der Formel 3000. Er gewann in jenem Jahr drei Rennen und beendete die Meisterschaft auf dem zweiten Platz. Der Funke seines Talents war für Marko schon früh sichtbar.

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Montoyas größtes Pech war der Erfolg von Schumacher

In der Formel 1 selbst blieb Montoya eine rätselhafte Figur. Der Kolumbianer war pfeilschnell, doch konstante Ergebnisse blieben aus. Bei Williams holte er zwischen 2001 und 2004 vier Siege. Nachdem er seinen Wechsel zu McLaren vollzogen hatte, kamen noch drei weitere Siege hinzu.

Das sind keineswegs schlechte Zahlen. Aber für jemanden, der über den Grundspeed eines Montoya verfügte, hätten es viel mehr Siege sein können. Das große Problem war das Timing. Montoya agierte in den Jahren, in denen Michael Schumacher und Ferrari so gut wie unschlagbar waren.

Das Talent von Montoya reichte übrigens viel weiter als bis zur Formel 1. Seine Siege beim Indianapolis 500 unterstrichen, dass er in jedem Rennauto-Typ weit aus der Masse herausstach.

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Das macht das Fazit von Marko nicht weniger bemerkenswert. Im Gegenteil, denn selbst eine so vielseitige Karriere, wie sie Montoya hatte, lässt in den Augen des Red Bull Beraters noch immer viel Potenzial ungenutzt.

Montoya selbst meldet sich gelegentlich noch als Experte zur aktuellen Formel 1 zu Wort. Über die Regeländerungen, die für Miami eingeführt wurden, hat der einstige kolumbianische Spitzenfahrer eine klare Meinung.

Laut dem ehemaligen Williams Piloten könnten die Anpassungen beim Energieverbrauch bei den Starts vor allem den Teams mit einem Mercedes-Motor zugutekommen.

Die neuen Regeln rund um den Energieeinsatz beim Start könnten diesen Unterschied verkleinern. Das gilt dann nicht nur für das Mercedes Werksteam, sondern auch für alle Kundenteams, die mit derselben Power Unit fahren.

Montoya merkte dabei an, dass auch Red Bull schwankende Leistungen bei den Starts zeigte, während Ferrari in diesem Bereich in dieser Saison bisher als einer der Stärksten galt.

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