Formel 1 Mark Webber ist überzeugt: TV-Zuschauer schalten wegen Max Verstappen ein Marc Webber of Australia seen during the Destination Red Bull F1 experience in Austria on July 11, 2022. // Joerg Mitter / Red Bull Content Pool // SI202207150112 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 14. Mai 2026 F1-News Formel 1 Mark Webber Max Verstappen Mark Webber besorgt über F1-Zukunft von Max Verstappen: Ex-Pilot fordert mehr Wertschätzung für den Weltmeister Der ehemalige Formel 1 Pilot, der mittlerweile als Manager von McLaren-Fahrer Oscar Piastri tätig ist, erklärt im Gespräch mit RacingNews365, dass der Sport eine besondere Verantwortung trägt, den viermaligen Weltmeister an Bord zu halten. „Wenn man den Sport als Ganzes betrachtet, dann braucht er genau solche Persönlichkeiten wie Verstappen.“ „Wir brauchen diese Leute. Die Menschen schalten den Fernseher wegen Max Verstappen ein.“ Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Verstappen macht andere Fahrer besser Mark Webber fügt hinzu, dass sich Liberty Media als kommerzieller Rechteinhaber der Formel 1 dessen bewusst ist und dass auch die Teams dies wissen. „Er ist wichtig. Es ist wirklich wichtig, dass wir Max im Sport halten.“ „Er inspiriert jeden Fahrer im Feld, und genau darum geht es in der Formel 1. Man muss ständig gefordert werden.“ Die Anziehungskraft von Max Verstappen reicht weit über die Grenzen der Formel 1 hinaus. Das beweist seine Teilnahme am 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring, das an diesem Wochenende ausgetragen wird. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Die Organisatoren meldeten in den sozialen Medien, dass die Wochenendtickets vollständig ausverkauft sind und nur noch Tageskarten zur Verfügung stehen. Das ist ein Novum für die Veranstaltung, das eine direkte Folge der Anwesenheit Verstappens ist. Doch Webber warnt auch. Er sieht ein Risiko, das langsam aber sicher wächst. „Ich möchte natürlich, dass Max in der Formel 1 bleibt.“ „Aber wenn die Anreize nachlassen – und damit will ich absolut nicht sagen, dass er seine Motivation verliert – dann verschwindet der Antrieb schrittweise.“ Diese subtile Nuance ist vielsagend. Webber knüpft Verstappens Zukunft im Sport nicht an eine dramatische Entscheidung, sondern an einen schleichenden Prozess abnehmender Stimulanzien. Und Verstappen habe den Luxus, selbst zu wählen, so Webber. „Er hat eine riesige Sammlung an Siegertrophäen. Er hat Jahr für Jahr abgeliefert, und das gibt ihm die Freiheit, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.“ Die Formel 1 braucht Verstappen, nicht umgekehrt Diese Position ist in der aktuellen Formel 1 einzigartig. Verstappen hat seinen Ruf so weit aufgebaut, dass er von keinem Team mehr abhängig ist. Er kann wählen. Die Saison 2026 war für Verstappen ein schwieriges Jahr. Das neue Reglement für 2026 mit seinem Fokus auf das Energiemanagement stößt bei ihm auf offenen Widerstand. Red Bull hatte einen mühsamen Saisonstart, und nach drei enttäuschenden Rennen ließ Verstappen durchblicken, dass er einen vorzeitigen Rücktritt in Erwägung zieht, sollte sich die Situation nicht verbessern. In Miami schien sich die Stimmung nach einem starken Update-Paket und einem Startplatz in der ersten Reihe etwas zu bessern. Verstappen ist ein Gewinn für Zuschauer, Fans und Sponsoren Für die Formel 1 als Organisation ist Verstappens Anwesenheit mehr wert als rein sportliche Leistungen. Sein Name lockt Zuschauer vor die Bildschirme, Fans auf die Tribünen und Sponsoren zu Abschlüssen. Wer das unterschätzt, versteht die kommerzielle Logik des modernen Spitzensports nicht. Webber schließt seine Analyse mit einer klaren Botschaft an den Sport ab. Verstappen habe es verdient, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Wenn die Formel 1 ihn halten wolle, müsse sie ihm dafür das richtige Umfeld bieten. Ein Auto, mit dem er gewinnen kann, einen sportlichen Rahmen, der ihn inspiriert, und Regeln, die das Racing in den Mittelpunkt stellen statt das Energiemanagement. Der Ball liegt nicht bei Verstappen, sondern beim Sport selbst. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“