Formel 1

Lewis Hamilton packt aus: Brisanter Mercedes-Geheimnisse enthüllt

Lewis Hamilton packt aus: Brisanter Mercedes-Geheimnisse enthüllt
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Russell und Antonelli dominieren Qualifying: Im Rennen rücken Leclerc und Hamilton näher heran

Ferrari versucht weiterhin zu verstehen, warum Mercedes im Qualifying-Trim so viel schneller zu sein scheint, während der Rückstand im Rennen deutlich geringer ausfällt. Lewis Hamilton hat eine Vermutung, worauf dieser Unterschied zurückzuführen ist.

Am Eröffnungswochenende der Saison wurde deutlich, dass Mercedes vor allem im Qualifying einen großen Vorsprung hat. Im Rennen selbst scheint Ferrari deutlich näher an den Silberpfeilen dran zu sein. Diese Diskrepanz wirft bei der Scuderia Fragen auf.

Hamilton vermutet, dass Mercedes im Qualifying ein besonders aggressives Motor-Mapping nutzt. Der siebenmalige Weltmeister kennt die Arbeitsweise seines ehemaligen Teams schließlich in- und auswendig.

„Ich bin lange für Mercedes gefahren, daher weiß ich, wie es dort abläuft.“

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Mercedes verfügt über einen Extra-Leistungsmodus

Laut Hamilton schaltet Mercedes im Qualifying einen zusätzlichen Leistungsmodus frei. Er vergleicht dies mit dem berühmten Qualifying-Modus, den das Team früher einsetzte.

„Sie haben da noch einen anderen Modus, ein bisschen wie der alte Party-Modus.“

Diese zusätzliche Motorstufe werde vor allem ab dem zweiten Abschnitt des Qualifyings sichtbar. Laut Hamilton aktiviert Mercedes diesen Modus erst dann, wenn der Kampf um die Startplätze richtig beginnt.

„Sobald sie im Q2 sind, schalten sie ihn zu. Und wir haben so etwas nicht.“

Das würde erklären, warum der Abstand plötzlich so groß wird. Im ersten Teil des Qualifyings scheint Ferrari nämlich noch passabel mit Mercedes mithalten zu können.

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„Im Q1 sind wir noch recht nah dran. Und plötzlich fehlen uns sieben Zehntelsekunden.“

Auch Charles Leclerc gibt zu, dass Ferrari den Unterschied noch nicht vollständig versteht. Besonders der Kontrast zwischen Qualifying und Rennen bleibt seiner Meinung nach auffallend groß.

„Es gibt im Qualifying einen großen Unterschied, den wir im Moment nicht wirklich erklären können.“

Im Rennen erweist sich Ferrari jedoch als deutlich konkurrenzfähiger. Leclerc weist darauf hin, dass das Team in den vergangenen Jahren große Fortschritte beim Reifenmanagement gemacht hat.

Dennoch glaubt er nicht, dass dies der einzige Grund für die Leistungsunterschiede ist. Seiner Meinung nach spielen die komplexen neuen Regeln für 2026 wahrscheinlich ebenfalls eine große Rolle.

„Im Rennen sind wir plötzlich wieder mitten im Kampf.“

Mercedes-Pilot George Russell erwartet daher, dass die Rennen spannender verlaufen werden, als es die Qualifying-Ergebnisse vermuten lassen. Selbst bei Mercedes war man vom großen Vorteil am Samstag überrascht.

„Wir waren selbst ein wenig überrascht von unserer Stärke im Qualifying.“

Laut Russell liegt Ferrari in Sachen Race-Pace deutlich näher an Mercedes.

„Im Rennen ist Ferrari definitiv dichter an uns dran.“

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