Formel 1 Laurent Mekies übt Kritik: Red Bull Umstrukturierung sorgt für Unmut beim RB-Teamchef Von A. Schenk 4. April 2026 F1-News Formel 1 Laurent Mekies Red Bull Laurent Mekies vor Richtungsentscheidung: Red Bull Teamchef muss harte Entscheidungen treffen Laurent Mekies steht vor der schwierigsten Phase seiner Amtszeit als Red Bull-Teamchef. Nach einem Saisonabschluss 2025, in dem der RB21 das schnellste Auto im Feld war, erlebt das Team nun den schlechtesten Saisonstart seit 2025, als nach drei Rennen lediglich 13 Punkte auf dem Konto standen. In diesem Jahr stehen bislang nur 16 Zähler zu Buche, was aktuell Platz sechs in der Konstrukteursweltmeisterschaft bedeutet. Das entspricht keineswegs den Ansprüchen von Red Bull. Die Mittelfeld-Konkurrenten Haas und Alpine rangieren derzeit beide vor Red Bull in der Tabelle. Die Stimmung in der Fabrik in Milton Keynes spiegelt die jüngsten Ergebnisse wider. Isack Hadjar ließ in Japan keinen Zweifel an der aktuellen Gemütslage innerhalb des Teams aufkommen. „Es ist nicht gut. Aber jeder arbeitet hart daran, zu verstehen, was los ist. Hoffentlich zeigt das nächste Update des Autos wirklich Wirkung“, so der 21-jährige Franzose, der in Suzuka als Zwölfter ins Ziel kam. Lies auch: „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Der Umschwung bei Red Bull ist bemerkenswert Verstappen bezeichnete den RB22 nach seinem elften Startplatz im Qualifying als schlichtweg unfahrbar. Laut FormulaTecnica steckt Red Bull in einer tiefen internen Identitätskrise, und Mekies hat Mühe, die verschlechterte Stimmung in der Fabrik unter Kontrolle zu halten. Dies ist eine bemerkenswerte Kehrtwende für ein Team, das die vergangene Saison mit dem schnellsten Auto im Feld beendete und Verstappen zu sieben Siegen sowie zehn Podiumsplätzen in Folge verhalf. Die Probleme sind fundamentaler Natur. Hadjar beschrieb das Chassis bereits zuvor als schrecklich und langsam in den Kurven. Das Vertrauen in das Potenzial des RB22 ist nach nur drei Rennen bereits so gering, dass teamintern sogar darüber diskutiert wird, das aktuelle Auto möglicherweise komplett aufzugeben. Artikel geht weiter unter dem Bild. Ein erschwerender Faktor ist, dass Red Bull nicht über ausreichend Budget verfügt, um sowohl den RB22 tiefgreifend zu verbessern als auch gleichzeitig massiv in das Auto für 2027 zu investieren. Mekies steht damit vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Er kann entweder die Entwicklung des aktuellen Autos mit Updates vorantreiben, eine komplett überarbeitete B-Spec-Version entwickeln oder die Saison 2026 weitgehend abschreiben, um alle Ressourcen auf 2027 zu konzentrieren. Jede dieser Optionen hat weitreichende Konsequenzen und wird die ohnehin angespannte Atmosphäre im Team weiter auf die Probe stellen. Lies auch: Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Lies auch: Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 „Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“ Formel 1 Rückschlag für Red Bull: FIA verbietet Motoren-Trick Formel 1 Jos Verstappen spricht Verbot aus: Max darf „nicht hier“ fahren Formel 1 F1-Vater wütend: „Sie hatten ihn schon vor dem Start abgeschrieben“ Formel 1 Vier Fahrer, die Verstappen bei einem vorzeitigen Red-Bull-Abschied ersetzen könnten Formel 1 Damon Hill kehrt ins F1-Paddock zurück