Formel 1

„Laurent Mekies ist besser für Red Bull als Christian Horner“

„Laurent Mekies ist besser für Red Bull als Christian Horner“
Red Bull team principal Christian Horner during free practice at the Circuit de Barcelona-Catalunya, Spain. Picture date: Friday May 30, 2025. (Photo by Bradley Collyer/PA Images via Getty Images)

Ford-Motorsportchef Mark Rushbrook zollt Christian Horner Respekt, sieht Laurent Mekies jedoch als die bessere Besetzung für Red Bull an.

Red Bull startet in der Formel-1-Saison 2026 erstmals mit eigenen Motoren, die in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt wurden. Diese Kooperation nahm ihren Ursprung noch in der Ära des ehemaligen Teamchefs Christian Horner.

Inzwischen hat Laurent Mekies das Ruder übernommen, ein Wechsel, den Ford-Motorsportchef Mark Rushbrook durchaus positiv bewertet.

Rushbrook findet viel Lob für Horner, der seiner Meinung nach eine entscheidende Rolle beim Aufbau des Motorenprojekts spielte. Dennoch glaubt er, dass Mekies mit seinem technischen Hintergrund als Ingenieur dem Team in dieser neuen Ära einen Mehrwert bietet.

„Ich persönlich habe das Gefühl, dass dies hilft, da er besser versteht, was letztendlich nötig ist, um ein konkurrenzfähiges Auto auf die Strecke zu bringen“, sagt Rushbrook im Gespräch mit Motorsport.com.

Rushbrook weist darauf hin, dass Mekies zwar nicht bis ins Detail an technischen Lösungen mitarbeiten muss, aber sehr wohl in der Lage ist, Schlüsselpersonen wie dem Technischen Direktor Pierre Wache und Chefingenieur Paul Monaghan die richtige Unterstützung zu bieten.

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Mekies versteht die technischen Anforderungen besser

„Wenn etwas genehmigt werden muss oder wenn sie Hilfe benötigen, versteht Laurent, worum es geht, und kann ihnen helfen.“

Dies sei ein Trend, der laut Rushbrook in der Formel 1 immer deutlicher wird: Stets mehr Ingenieure steigen in Führungspositionen auf. Auch er selbst leitet Ford Performance aus einer technischen Perspektive heraus.

„Das hilft mir enorm bei meiner Arbeit und dabei zu verstehen, was das Team braucht.“

„Natürlich vertrauen wir auf starke Partner in den Bereichen Marketing und Kommunikation, aber für ein Rennteam macht technisches Wissen wirklich den Unterschied.“

Der Übergang von Horner zu Mekies verlief für Ford zudem reibungslos, da man bei dem US-amerikanischen Automobilhersteller bereits mit Mekies zusammengearbeitet hatte. Er leitete zuvor das Schwesterteam Racing Bulls, das ebenfalls Red Bull Powertrains nutzt.

„Wir kannten Laurent bereits aus seiner Zeit bei VCARB und hatten schon damals großes Vertrauen in seine Fähigkeiten“, so Rushbrook.

„Als die Entscheidung fiel, Laurent zu Red Bull zu holen, waren wir von seinen Qualitäten als Führungspersönlichkeit und als Ingenieur überzeugt.“

„Er kam zudem mit der richtigen Einstellung. Er glaubt an das Team und möchte das Maximum herausholen.“

Obwohl Ford nun voll hinter Mekies steht, wird Christian Horner nicht vergessen. Rushbrook lobt Horner für seinen jahrelangen Einsatz bei Red Bull und die Vision, mit der er das Motorenprojekt aus der Taufe gehoben hat.

„Er verdient absolut viel Respekt für das, was er in zwanzig Jahren aufgebaut hat – all die Meisterschaften“, sagt Rushbrook.

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