Formel 1

Enthüllt: Brisante Ausstiegsklausel in Max Verstappens Red Bull-Vertrag gelekt

Enthüllt: Brisante Ausstiegsklausel in Max Verstappens Red Bull-Vertrag gelekt

Unbekannte Vertragsklausel bei Verstappen enthüllt: Spekulationen um die Zukunft des Weltmeisters reißen nicht ab

Carlos Sainz hat interessante Einblicke in die vertragliche Situation von Max Verstappen bei Red Bull gegeben. Der Williams-Pilot behauptet, dass Verstappen spezielle Klauseln ausgehandelt hat, die ihn von Marketing- und Medienverpflichtungen entbinden – etwas, das laut Sainz einmalig in der gesamten Formel 1 ist.

Die Aussagen fielen in einem Gespräch mit dem spanischen Medium Mundo Deportivo, als Sainz gefragt wurde, ob die Fahrer von heute noch an speziellen Einzelevent-Veranstaltungen wie dem historischen Indoor-Kartwettbewerb Elf Masters teilnehmen könnten.

Dieser Wettbewerb fand von 1993 bis 2011 statt und lockte große Namen wie Ayrton Senna, Michael Schumacher und Lewis Hamilton an – ein spektakuläres Event, das die besten Piloten einer Generation zum puren Kart-Sport zusammenbrachte. Sainz erklärte, warum dies heutzutage nahezu unmöglich ist.

„In einer Weltmeisterschaft mit 24 Rennen und all dem Marketing und den Interviews, die wir absolvieren, ist das unmöglich. Kein Fahrer könnte da mithalten“, gibt Sainz zu verstehen.

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Heutzutage ist das Elf Masters unmöglich

„Max wäre der Einzige, denn er ist der Einzige, der kein Marketing oder Interviews macht.“

„Er hat das in seinen Verträgen festschreiben lassen, er kann es sich also erlauben und Red Bull akzeptiert das auch.“

„Für den Rest von uns gibt es schlichtweg keine Zeit oder freien Kapazitäten, um unsere Energie in so etwas zu stecken.“

Dass Sainz so detailliert auf die Vertragsinhalte des viermaligen Weltmeisters eingeht, ist unüblich. Formel-1-Verträge werden im Normalfall streng geheim gehalten, und dass ein aktiver Fahrer öffentlich Behauptungen über die Vertragsinhalte eines Kollegen aufstellt, ist eine Ausnahmeerscheinung.

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Sainz erweckt zudem den Anschein, dass er über konkrete Kenntnisse bezüglich der Klauseln verfügt, die Verstappen in seiner Vereinbarung mit Red Bull stehen hat, obwohl der Spanier nicht erläutert, auf welchem Weg er an diese Informationen gelangt ist.

Verstappen ist bereits seit Jahren für seinen selektiven Umgang mit den Medien bekannt. Er hat sich wiederholt offen über sein Unbehagen mit den zahlreichen Medienverpflichtungen geäußert, die die Formel 1 mit sich bringt.

Verstappen hat mehrfach betont, dass das Fahren seine einzige Priorität ist und er die kommerzielle sowie werbliche Seite des Berufs als weniger wesentlich betrachtet. In der Praxis ist er bei Events und Fan-Aktivitäten auch weniger präsent als viele seiner Kollegen.

Top-2-Klausel nie offiziell bestätigt

Über das weitreichende Arbeitspapier von Verstappen ist zudem öffentlich bekannt, dass es bis Ende 2028 läuft. Es kursieren zudem Gerüchte, dass Verstappen über eine sogenannte Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verfügt.

Sollte Verstappen zur Sommerpause nicht unter den Top zwei der Meisterschaft liegen, hätte er demnach die Möglichkeit, das Team zur nächsten Saison zu verlassen. Sowohl Red Bull als auch Verstappen haben diese Klausel nie offiziell bestätigt.

In der laufenden Saison 2026 ist die Situation von Verstappen bei Red Bull sportlich gesehen herausfordernd. Das Team agiert auf den meisten Strecken nicht auf dem Niveau von Mercedes, Ferrari und McLaren.

Ob die Vertragssituation und eine potenzielle Ausstiegsklausel jemals relevant werden, hängt davon ab, wie sich die Saison weiter entwickelt. Sainz liefert mit seiner Bemerkung jedenfalls einen seltenen öffentlichen Einblick darin, wie Fahrerkollegen die einzigartige Position von Verstappen innerhalb des Sports wahrnehmen.

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