Formel 1

F1-Pilot hat genug von aktuellem Team und forcierte Wechsel zum Rivalen

F1-Pilot hat genug von aktuellem Team und forcierte Wechsel zum Rivalen

Nach Toro Rosso, Renault, McLaren, Ferrari und Williams: Dieser Pilot könnte seiner beeindruckenden Vita ein weiteres Team hinzufügen.

Carlos Sainz spielt laut einem Bericht des Schweizer Mediums Blick ernsthaft mit dem Gedanken, Williams zu verlassen und zu Audi zu wechseln. Der Spanier sei nach einem schwierigen Start in die Formel-1-Saison 2026 von der Performance seines aktuellen Teams enttäuscht.

Damit flammt ein Gerücht wieder auf, das bereits im vergangenen Jahr kursierte, als sich Sainz letztlich überraschend für Williams und gegen das künftige Audi-Werksteam entschied. Die aktuellen Ergebnisse liefern nun offensichtlich Grund für Frust.

Nach sieben Rennen hat Sainz lediglich sechs Punkte auf dem Konto, seine besten Platzierungen sind drei neunte Plätze in Shanghai, Miami und Montreal. Teamkollege Alex Albon erlebt ebenfalls eine schwierige Saison und liegt mit fünf Punkten knapp hinter seinem erfahrenen Stallgefährten.

Williams belegt derzeit den achten Platz in der Konstrukteursweltmeisterschaft. Das ist enttäuschend, da das Team hohe Erwartungen in die neue Reglement-Ära ab 2026 gesetzt hatte.

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Williams begann früher mit dem neuen Auto

Williams startete deutlich früher als viele Konkurrenten mit der Entwicklung des aktuellen Fahrzeugs. Innerhalb des Rennstalls herschte die Hoffnung, dass dieser Vorsprung in einer stärkeren Position in der Startaufstellung resultieren würde.

Bisher blieb dieser Effekt aus. Obwohl das Auto auf einigen Strecken im Mittelfeld konkurrenzfähig wirkt, fehlt der Speed, um dauerhaft um vordere Platzierungen zu kämpfen. Laut Blick könnte auch der Einfluss von Carlos Sainz senior eine Rolle spielen.

Der zweimalige Rallye-Weltmeister und viermalige Dakar-Sieger würde seinen Sohn gerne bei einem Werksteam mit besserer Zukunftsperspektive sehen, wobei Audi als logisches Ziel gilt. Die deutsche Marke feierte in dieser Saison ihren offiziellen Einstieg in die Formel 1 und nutzt 2026 primär als Aufbaujahr.

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Auf dem Papier schneidet Audi derzeit sogar noch schlechter ab als Williams; das Team belegt mit nur zwei Punkten den neunten Rang in der Konstrukteurswertung. Dennoch blicken viele Insider über den aktuellen Stand hinaus.

Audi investiert massiv in Personal, Infrastruktur und Technologie. Im Fahrerlager herrscht die Erwartung, dass die Marke in den kommenden Jahren zu einer ernstzunehmenden Kraft aufsteigen kann. Für einen Fahrer wie Sainz könnte dies attraktiver sein als ein Verbleib bei Williams, sollte dort der Fortschritt ausbleiben.

Eine mögliche Verpflichtung von Sainz hätte Folgen für die aktuellen Audi-Piloten. Sowohl Nico Hülkenberg als auch Gabriel Bortoleto verfügen über Verträge, doch ein Fahrer mit der Erfahrung von Sainz gilt als höchst interessante Option für einen Hersteller, der an die Spitze will.

Sainz hoch im Kurs bei ambitionierten Teams

Immerhin hat der Spanier Grands Prix in der Formel 1 gewonnen und spielte bei Ferrari eine Schlüsselrolle in mehreren Kampagnen um den Konstrukteurstitel.

Der Blick-Artikel nennt zudem Fernando Alonso als möglichen Hauptakteur auf dem Transfermarkt. Aston Martin erlebt eine äußerst schwierige Saison und liegt nur knapp vor dem Debütanten Cadillac.

Dem Medium zufolge soll Alonso Gespräche mit Alpine führen. Dieses Gerücht wird durch die Anwesenheit von Flavio Briatore befeuert, der eine wichtige Beraterrolle beim französischen Team einnimmt und seit Jahren eng in die Karriere von Alonso eingebunden ist.

Obwohl es sich noch um Spekulationen handelt, zeichnen sich die ersten Konturen des Fahrermarktes für 2027 ab. Verschiedene Teams evaluieren ihr Line-up und Hersteller wie Audi wollen ihre Ambitionen mit erfahrenen Piloten unterstreichen. In diesem Szenario könnte Carlos Sainz erneut zu einem der begehrtesten Namen werden.

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