Formel 1

Lando Norris wünscht sich Valentino Rossi als Teamkollegen

Lando Norris wünscht sich Valentino Rossi als Teamkollegen

Träume sind auch für Weltmeister erlaubt – Lando Norris hegt weiterhin einen grossen Wunsch

Lando Norris hat verlauten lassen, dass er eines Tages gerne gemeinsam mit MotoGP-Legende Valentino Rossi an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen würde. Beim Goodwood Festival of Speed wurde der amtierende Formel-1-Weltmeister gefragt, wie er zu einer Zusammenarbeit mit der italienischen Motorsport-Ikone steht. Seine Antwort ließ kaum Raum für Zweifel.

„Hell yeah, I would.“

Die Bemerkung fiel, nachdem Rossi erzählte, dass er Norris die Idee bereits unterbreitet hatte. Der neunmalige Motorrad-Weltmeister, der seit seinem Rücktritt aus der MotoGP Ende 2021 im Langstreckensport aktiv ist, gab mit einem Augenzwinkern zu verstehen, dass es schwierig sei, einen Formel-1-Piloten zu verpflichten.

„Ich habe ihn schon gefragt, aber Formel-1-Fahrer sind heutzutage sehr beschäftigt.“

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McLaren kehrt in die Hypercar-Klasse zurück

Obwohl ein gemeinsamer Start aufgrund des prallen Formel-1-Kalenders vorerst unwahrscheinlich ist, sieht Norris Möglichkeiten für die Zukunft. McLaren kehrt nämlich 2027 in die Hypercar-Klasse der FIA World Endurance Championship zurück, wodurch die Teilnahme an den berühmten 24 Stunden von Le Mans zu einem zentralen Bestandteil des Programms wird.

Beim Goodwood Festival pilotierte Norris bereits das neue McLaren Hypercar, den MCL-HY, bei einem Demo-Run. Laut dem Briten könnte ein Le-Mans-Einsatz zu einem späteren Zeitpunkt seiner Karriere gut ins Konzept passen.

„Wir haben momentan viel zu viele Rennen. Aber da McLaren nach Le Mans zurückkehrt – vielleicht nächstes Jahr… nein, nicht nächstes Jahr.“

„Aber vielleicht in ein paar Jahren, das würde ich sehr gerne machen. Es wäre eine Ehre und vor allem ein riesiger Spaß.“

Ein gemeinsamer Auftritt mit Rossi wäre für Norris etwas ganz Besonderes. Der Brite hat bereits mehrfach betont, dass der Italiener sein großes Idol aus der Kindheit war.

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Sogar das auffällige Neongelb, das Norris regelmäßig auf seinem Helm und seinen persönlichen Logos verwendet, ist von der charakteristischen Farbe inspiriert, mit der Rossi jahrelang weltberühmt war.

Bei einem weiteren Auftritt auf dem Balkon des Goodwood House, wo Norris für seinen ersten Weltmeistertitel in der Formel 1 geehrt wurde, sprach er erneut über seine Bewunderung für Rossi.

„Es ist großartig. Ich stand hier gestern neben Valentino. Ich stand neben meinem Helden. Er ist jemand, zu dem ich als Kind enorm aufgeschaut habe.“

„Das war für mich wirklich ein besonderer Moment. Die Leute sagen immer, man solle seine Helden nicht treffen. Ich sage hingegen: Man sollte es tun.“

Auch Rossi scheint von einer möglichen Zusammenarbeit begeistert zu sein. Der mittlerweile 47-jährige Italiener ist immer noch im Langstreckensport aktiv und deutete an, dass er seinen Rücktritt eventuell hinauszögern würde, wenn dadurch ein gemeinsamer Einsatz mit Norris möglich würde.

„Ich werde versuchen, auf Lando zu warten.“

Schwierige F1-Saison für Norris

Für Norris liegt der volle Fokus vorerst noch auf der Formel 1. Nachdem er Ende 2025 in Abu Dhabi seinen ersten WM-Titel feierte, verläuft die aktuelle Saison unter den neuen technischen Reglement deutlich mühsamer.

Nach neun Rennen hat der McLaren-Pilot in dieser Saison noch keinen Grand Prix gewonnen. Der einzige Sieg, den Norris in dieser Rennzeit verbuchen konnte, gelang beim Sprintrennen in Miami.

In der Weltmeisterschaft belegt Norris derzeit mit 97 Punkten den fünften Rang. McLaren liegt auf dem dritten Platz der Konstrukteurswertung hinter Mercedes und Ferrari. Dennoch bietet die geplante Rückkehr von McLaren in die Top-Klasse des Langstreckensports neue Perspektiven für die Zukunft.

Sollte Norris seine Formel-1-Karriere eines Tages mit dem Endurance-Sport kombinieren oder ganz dorthin wechseln wollen, scheint ein Dream-Team mit Valentino Rossi plötzlich ein großes Stück realistischer.

Für Motorsport-Fans würde ein gemeinsamer Auftritt zweier Champions aus verschiedenen Disziplinen zweifellos eine der spektakulärsten Paarungen in der Startaufstellung von Le Mans darstellen.

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