Formel 1 Lance Stroll reagiert auf Gerüchte um Formel-1-Abschied Formula 1 drivers Lando Norris and Oscar Piastri of the McLaren Mastercard Formula 1 Team, George Russell and Kimi Antonelli of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team, Max Verstappen and Isack Hadjar of Oracle Red Bull Racing, Charles Leclerc and Lewis Hamilton of Scuderia Ferrari HP, Alexander Albon and Carlos Sainz of the Atlassian Williams F1 Team, Liam Lawson and Arvid Lindblad of Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team, Lance Stroll and Fernando Albon of the Aston Martin Aramco Formula 1 Team, Esteban Ocon and Oliver Bearman of the TGR Haas F1 Team, Nico Hulkenberg and Gabriel Bortoleto of the Audi Revolut F1 Team, Pierre Gasly and Franco Colapinto of the BWT Alpine F1 Team, and Valtteri Bottas and Sergio Perez of the Cadillac Formula 1 Team participate in the Formula 1 Melbourne race at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 8, 2025. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 21. Mai 2026 Aston Martin F1-News Formel 1 Lance Stroll Lance Stroll mit klarer Ansage zu seiner Formel-1-Zukunft: Überraschende Antwort an seine Kritiker Lance Stroll verspürt keine Eile hinsichtlich eines Abschieds aus der Formel 1 und ist fest entschlossen, bei Aston Martin zu bleiben, bis das Team das Niveau erreicht hat, das er in ihm sieht. Vor seinem Heimrennen in Kanada steht der 26-jährige Kanadier in der Mitte seiner zehnten Saison in der Königsklasse, doch die Fragen nach seiner Zukunft scheinen ihn kaum zu berühren. Stroll ist bekannt für sein entspanntes Auftreten in den Medien, was in der Vergangenheit oft als Desinteresse missgedeutet wurde. Wer ihn jedoch auf seine Zukunft beim Team anspricht, merkt schnell, dass hinter dieser Haltung etwas ganz anderes steckt. Auf die Frage, ob er in Erwägung ziehe, den Sport zu verlassen, reagierte der Pilot deutlich. „Nein, denn ich habe immer noch großes Vertrauen in dieses Projekt“, so Stroll. „Ich glaube, dass das Projekt sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat.“ Aston Martin investiert derzeit massiv in die Infrastruktur, unter anderem mit einer neuen Fabrik und einem brandneuen Windkanal. Zudem wechselte Adrian Newey im vergangenen Jahr von Red Bull zum britischen Team, was im Paddock weithin als einer der spektakulärsten Transfers seit Jahren gewertet wurde. Stroll sieht all diese Entwicklungen als direkten Grund, an Bord zu bleiben. Lies auch: Milliarden-Offerte: Investoren bieten 3 Milliarden Dollar für dieses F1-Team Stroll will dabei sein, wenn der Durchbruch gelingt „Wenn ich in zwei oder drei Jahren auf der Couch sitze und zwei grüne Autos an der Spitze des Feldes sehe, ohne selbst Teil davon zu sein, dann würde mich das wurmen“, erklärt Stroll. Dies ist eine bemerkenswert offenherzige Aussage eines Fahrers, der nur selten Einblick in seine Motivation gibt. Er fügte hinzu, dass er hoffe, aktiv zum Wachstum des Teams beizutragen und dass die Autos in der Zwischenzeit besser und angenehmer zu fahren werden. Stroll räumte zudem ein, dass fast jeder Fahrer dasselbe sagen würde, aber nicht jeder die Freiheit hat, dies aufgrund vertraglicher Einschränkungen öffentlich zu äußern. Seine Position als Sohn von Teambesitzer Lawrence Stroll verschafft ihm dabei eine andere Ausgangslage als den meisten anderen Piloten im Grid. Abseits der Formel 1 beschäftigt sich Stroll aktiv mit anderen Formen des Motorsports. Während der vergangenen Pausen bestritt er GT3-Rennen, was er als angenehme Art beschrieb, aktiv zu bleiben. So baute er zusammen mit Freunden ein Auto auf, rein aus Freude am Fahren. Text geht unter dem Bild weiter. GT3-Abenteuer passen strukturell nicht in den Zeitplan Auf die Frage, ob er nach dem Vorbild von Max Verstappen öfter an solchen Events teilnehmen möchte, antwortete Stroll nüchtern. „Vielleicht mache ich das irgendwann noch einmal, wenn wir Zeit haben“, so der Kanadier. „Im Moment ist mein Terminkalender zu voll. Ich habe es nur gemacht, weil ich frei hatte und ein GT3-Auto für Trackdays besitze. Der Formule 1-Kalender ist schon stressig genug.“ Diese Realität unterstreicht, wie ernst Stroll seine Arbeit in der Formel 1 nimmt, auch wenn er bei vielen Beobachtern einen anderen Eindruck erweckt. Sportlich steht Aston Martin mit den Plätzen elf und zwölf in der Konstrukteurswertung nach den ersten Rennen der Saison 2025 noch nicht dort, wo man sein möchte, doch die Ambitionen innerhalb der Organisation sind unverkennbar. Stroll teilt diese Ambitionen voll und ganz und hat klargestellt, dass er nicht plant, diesen Weg von der Seitenlinie aus zu verfolgen. 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