Formel 1 Krieg zwischen Zak Brown und Christian Horner eskaliert: „Es ist persönlich“ BAHRAIN, BAHRAIN - FEBRUARY 26: Christian Horner, Team Principal of Oracle Red Bull Racing and Zak Brown, Chief Executive Officer of McLaren attend the Team Principals Press Conference during day one of F1 Testing at Bahrain International Circuit on February 26, 2025 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Clive Rose/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202502260367 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 20. März 2026 Christian Horner F1-News Formel 1 McLaren Zak Brown Zak Brown und Christian Horner: Der unerbittliche Einsatz für ihre Teams sorgt immer wieder für Zündstoff. Die Rivalität zwischen Zak Brown und Christian Horner war lange Zeit einer der auffälligsten Brennpunkte in der Formel 1. Die beiden Teamchefs machten aus ihrer gegenseitigen Abneigung selten bis nie einen Hehl, und laut Brown war genau das gut für den Sport. Die Spannungen zwischen McLaren und Red Bull schaukelten sich über einen längeren Zeitraum hoch und erreichten ihren Siedepunkt, als beide Teams immer häufiger um Siege und Titel gegeneinander kämpften. McLaren gelang es in der vergangenen Saison, mit Lando Norris sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteursweltmeisterschaft zu gewinnen, während Max Verstappen ein Jahr zuvor individuell dominant blieb, als McLaren bereits den WM-Titel bei den Konstrukteuren einfuhr. Da Lando Norris als Herausforderer des Niederländers auftrat, hat sich die Konkurrenz im vergangenen Jahr nur noch weiter verschärft. Die Beziehung zwischen Zak Brown und Christian Horner erhielt während der Budgetcap-Kontroverse rund um die Saison 2021 einen deutlichen Knacks. Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Horner selbst legte sich zuvor auch schon mit Toto Wolff an Red Bull hatte damals das finanzielle Limit überschritten, was bei McLaren auf heftige Kritik stieß. Brown bezeichnete es seinerzeit schlichtweg als Betrug und forderte härtere Sanktionen. Letztlich erhielt Red Bull unter anderem weniger Zeit im Windkanal, eine Maßnahme, auf die Horner wütend reagierte. Seitdem fliegen die verbalen Giftpfeile hin und her. Auch in den Episoden von Drive to Survive wird deutlich, wie tief die Rivalität sitzt. Brown macht kein Geheimnis daraus, dass es persönlich ist. Dennoch sieht er auch die positive Seite. „Zwischen uns gibt es keine Sympathien. Ich mag seine Arbeitsweise nicht, und ich bin mir sicher, dass er dasselbe über mich denkt.“ „Es ist gut für den Sport. Man braucht unterschiedliche Charaktere. Manche Rivalitäten sind freundschaftlich, andere etwas giftiger. So war es schon immer.“ Für Horner selbst war der Kampf mit Brown nicht der erste; der Brite ist kein Unbekannter, wenn es um harte Rivalitäten geht. Sein jahrelanger Streit mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff, vor allem während der kontroversen Saison 2021, zeigte bereits, wie hitzig es an der Spitze der Formel 1 zugehen kann. Da McLaren und Red Bull auf der Strecke erneut eng beieinander liegen, sieht es danach aus, dass auch diese Rivalität vorerst nicht abkühlen wird. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“