Formel 1 Jeremy Clarkson kann es nicht lassen: Seitenhieb gegen Lewis Hamilton nach historischem Sieg BARCELONA, SPAIN - JUNE 14: Race winner Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari on the podium with his trophy during the F1 Grand Prix of Barcelona-Catalunya at Circuit de Barcelona-Catalunya on June 14, 2026 in Barcelona, Spain. (Photo by Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk Heute um 08:57 F1-News Formel 1 Jeremy Clarkson Lewis Hamilton Rein britisches Podium in Barcelona sorgt für Seltenheitswert: Jeremy Clarkson genießt sichtlich mit Der ehemalige Top Gear-Moderator verfolgt den Sport genauestens und nutzte den Moment für eine frotzelnde Bemerkung in Richtung des Rennsiegers Lewis Hamilton. Dabei ging es Clarkson keineswegs um den Sieg an sich, sondern um den dahinterstehenden Biersponsor. Auf Instagram verlieh er seiner Freude über gleich drei Briten auf dem Podest Ausdruck. „Großartig, drei Briten auf dem Podium in Barcelona zu sehen. Nur schade, dass der Sieger von einem italienischen Bier gesponsert wurde“, so Clarkson. Dieser Seitenhieb bezog sich auf Peroni Nastro Azzurro 0.0%, das als Bierpartner eng mit Ferrari verbunden ist. Clarkson verfolgt dabei durchaus Eigeninteressen, schließlich besitzt er die Biermarke Hawkstone, die er 2021 gemeinsam mit der Cotswold Brew Co. auf den Markt brachte. Das Lagerbier wird mit Gerste von seiner eigenen Diddly Squat Farm in Oxfordshire gebraut und entwickelte sich von seinem Hofladen aus zu einer Marke, die im gesamten Vereinigten Königreich vertrieben wird. Artikel geht weiter unter dem Instagram-Post. https://www.instagram.com/p/DZkghRXM0rC „Eines Tages hoffe ich, dass Hawkstone groß genug ist, um ein Formel 1-Team zu sponsoren. Aber welches dann?“, fügte er hinzu. Diese offene Frage löste umgehend Reaktionen aus. Ein Fan brachte Alpine ins Spiel, da die Fabrik des Teams in Enstone keine halbe Autostunde von Clarksons Farm entfernt liegt. „Alpine ist das absolut perfekte Formel 1-Team für ein Sponsoring durch dich. Es ist sprichwörtlich dein lokales Team mit dem Chassis-Werk in Enstone, nur zwanzig Minuten von Diddly Squat entfernt“, schrieb der Follower. Der Vorschlag kommt nicht von ungefähr, denn bereits Anfang dieses Jahres versprach Clarkson beim Grand Prix von Monaco, dass er jedem bei Alpine ein Pint Hawkstone spendieren würde, sollte Fahrer Esteban Ocon den Sprung aufs Podium schaffen. Ocon lieferte ab, woraufhin Clarkson Wort halten musste. Er rechnete mit fünfzig bis hundert Pints, doch es stellten sich als fast tausend heraus. Der Sieg, um den es diesmal ging, war einer für die Geschichtsbücher. Hamilton feierte auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya seinen ersten Erfolg in Ferrari-Rot und beendete damit eine Durststrecke, die bis zum Grand Prix von Belgien 2024 zurückreichte. Es war sein erster Triumph seit vierzig Rennen und zudem der erste Ferrari-Sieg, seit Carlos Sainz 2024 in Mexiko gewinnen konnte. Der Brite setzte auf eine aggressive Dreistopp-Strategie, während Mercedes zwei Boxenstopps wählte. Eine Virtual-Safety-Car-Phase nach dem Ausfall von Fernando Alonso spielte ihm dabei perfekt in die Karten, wodurch Hamilton fast ohne Zeitverlust frische Reifen aufziehen konnte. Bei Asphalttemperaturen von über fünfzig Grad war das Reifenmanagement der entscheidende Faktor, und hier behielt Ferrari die Oberhand. Hamilton kontrollierte die Schlussphase mühelos und überquerte die Ziellinie mit fast zwanzig Sekunden Vorsprung auf George Russell. Hinter Russell komplettierte Lando Norris im McLaren das Podium. Damit standen zum ersten Mal seit 1968 wieder drei Briten gemeinsam auf dem Treppchen. Ermöglicht wurde dieser Meilenstein durch spätes Pech des WM-Spitzenreiters Kimi Antonelli. Der junge Italiener schied drei Runden vor Schluss mit einem Motordefekt aus, unmittelbar nachdem er Russell im Kampf um Platz zwei überholt hatte. Sein Vorsprung in der Fahrerwertung schrumpfte dadurch von 68 auf 41 Punkte – exakt der Rückstand, den Hamilton nun aufweist. Mit seinen 41 Jahren avancierte Hamilton zum ältesten Rennsieger seit Jack Brabham im Jahr 1970. Der Australier gewann damals den Grand Prix von Südafrika im Alter von 43 Jahren und 11 Monaten. Für den siebenmaligen Weltmeister war der Sieg in Barcelona der 106. seiner Karriere. Nach dem Rennen sprach Hamilton von einem wahr gewordenen Traum. „Ich habe einen Traum verfolgt, der letztes Jahr fast unmöglich schien, aber wir haben die Hoffnung nie aufgegeben und das Team hat mich motiviert. Wir haben so viel verändert und so viele Verbesserungen vorgenommen“, so Hamilton. „Ich habe Ferrari all diese Erfolge feiern sehen, als ich jünger war und das im Fernsehen verfolgt habe. Und während ich hier fuhr, habe ich immer auf die Videowände geschaut und mich gefragt, wie es sich wohl anfühlen würde, in diesem Auto zu gewinnen. Und jetzt ist es so weit“, resümierte der Brite. Lies auch: Virgil van Dijk suchte Kontakt zu Verstappen: Das schrieb er ihm kurz vor Niederlande gegen Japan Lies auch: Schlechte Nachrichten für die Oranje-Fans: Max Verstappen dämpft die Erwartungen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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