Formel 1 Isack Hadjar nach Platz fünf beim Kanada-GP: „Wo ist unser Speed geblieben?“ SUZUKA, JAPAN - MARCH 29: Isack Hadjar of France and Oracle Red Bull Racing answers questions in the TV media pen during the F1 Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on March 29, 2026 in Suzuka, Japan. (Photo by Jayce Illman/Getty Images) Von A. Schenk 31. Mai 2026 F1-News Formel 1 Isack Hadjar Red Bull Trotz Saisonbestleistung in Kanada: Isack Hadjar bleiben am Ende mehr Fragen als Antworten Isack Hadjar beendete den Großen Preis von Kanada auf dem fünften Platz, obwohl er während des Rennens zwei Zeitstrafen kassierte. Der junge Red Bull-Pilot war von der siebten Position auf dem Circuit Gilles Villeneuve gestartet und kämpfte sich zu seinem bislang besten Saisonergebnis vor. Dennoch spiegelte sein Gesichtsausdruck nach dem Rennen kaum Freude wider. Mit zwei Strafen im Gepäck, eine für mehrfache Richtungswechsel im Duell mit Charles Leclerc und eine weitere für zu schnelles Fahren unter Gelben Flaggen, war das Resultat umso bemerkenswerter. Was Hadjar jedoch am meisten beschäftigte, war die Pace seines Red Bull-Boliden. Im Sprint und im Qualifying fühlte sich der 21-jährige Franzose nach eigener Aussage ausgezeichnet, doch während des Grand Prix selbst schien etwas grundlegend nicht zu stimmen. Er kämpfte das gesamte Rennen über mit mangelndem Grip und hatte Mühe, seinen RB21 auf der Ideallinie zu halten. „Ich habe mich sowohl im Sprint als auch im Qualifying großartig gefühlt, aber heute hatte ich wirklich Probleme. Beim Start lief alles gut, aber danach fühlte es sich an, als bliebe die Strecke für mich einfach spiegelglatt“, so Hadjar. Lies auch: Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Hadjars Debütsaison in der Formel 1 Es ist nicht das erste Mal, dass Hadjar in dieser Saison schwankende Leistungen zeigt. Dem Franzosen fällt es schwer, seinen Grundspeed konstant in Rennergebnisse umzumünzen. In Kanada ließ er durchblicken, dass das Fahren mit dem Auto regelrecht erschöpfend war. Das ständige Korrigieren und der Kampf mit dem Untersteuern kosteten ihn physisch wie mental viel Energie, was sich in der Hitze des Gefechts direkt auf seine Entscheidungsfindung auswirkte. „Ich hatte keinen Grip und es war wirklich ermüdend, ständig auf der Strecke bleiben zu müssen, während ich mit dem Auto kämpfte“, erklärte Hadjar. Text geht unter dem Bild weiter. Suche nach Antworten Der RB21 offenbart einen launischen Charakter, und auch Max Verstappen äußerte bereits mehrfach seinen Frust über die Balance des Autos. Für Hadjar als Newcomer ist es daher besonders schwierig, das Auto auf das richtige Niveau zu bringen, erst recht auf Strecken, die spezifische Anforderungen an das aerodynamische Gleichgewicht stellen. Montreal ist historisch gesehen eine Fahrerstrecke, auf der sich der Asphalt nur langsam aufheizt und der Reifenverschleiß eine Schlüsselrolle spielt. Dass Hadjar dort Probleme hatte, deutet darauf hin, dass das Team im Bereich Set-up und Reifenmanagement noch Hausaufgaben zu erledigen hat. Ungeachtet dessen versicherte der junge Franzose, alles daran zu setzen, die Ursache zu finden. „Ich werde alles geben, bis ich eine Antwort habe, denn so wie es momentan läuft, bin ich nicht zufrieden“, sagte Hadjar. Trotz des fünften Platzes – dem besten Ergebnis seiner noch jungen Formel 1-Karriere – akzeptiert er keine Mittelmäßigkeit und strebt nach Verbesserungen. Lies auch: Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Lies auch: Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Lewis Hamilton zeigt nach Monaco-Sieg von Kimi Antonelli wahres Gesicht Formel 1 Lewis Hamilton attackiert Superreiche: „Das sollte nicht erlaubt sein“ Formel 1 Red Bull will Vertrag von Max Verstappen anpassen Formel 1 FIA erkennt F1-Piloten Podestplatz ab: Protest eingelegt Formel 1 FIA fällt Grundsatzurteil über Red Bull vor entscheidenden Upgrades Formel 1 George Russell am Boden: „Habe 70 Punkte liegengelassen“