Formel 1

Hiobsbotschaft für Max Verstappen im Vorfeld des GP von Italien

Hiobsbotschaft für Max Verstappen im Vorfeld des GP von Italien
SAO PAULO, BRAZIL - OCTOBER 31: Max Verstappen of the Netherlands and Oracle Red Bull Racing has a seat fitting in the garage during previews ahead of the F1 Grand Prix of Brazil at Autodromo Jose Carlos Pace on October 31, 2024 in Sao Paulo, Brazil. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

2026 ist noch nicht die Saison von Red Bull und es bleibt fraglich, ob der Große Preis von Italien in Monza den Status quo durchbrechen kann.

Für den anstehenden Grand Prix von Italien werden extreme Temperaturen erwartet. Nach mehreren Rennen, die unter kühlen und teils sogar nassen Bedingungen stattfanden, zieht die Formel 1 nun in die intensive Hitze von Monza.

Der Grand Prix von Italien steht für das Wochenende vom 4. bis 6. September auf dem Plan. Am Freitag, den 4. September, finden das erste und zweite Freie Training in Monza statt, wobei die Vorhersagen von 33 Grad Celsius ausgehen. Die Streckentemperatur wird während dieser Sessions logischerweise deutlich höher liegen.

Die Regenwahrscheinlichkeit wird auf 2 Prozent geschätzt, auch der Wind wird das gesamte Wochenende über kaum eine Rolle spielen, mit Böen von maximal 8 Kilometern pro Stunde. Die Windrichtung dreht jedoch im Laufe des Wochenendes von Südost am Freitag und Sonntag auf Südwest am Samstag.

Während des Qualifyings zum Grand Prix von Italien wird es noch ein Stück wärmer. Am Samstag, den 5. September, könnten die Temperaturen tagsüber auf bis zu 34 Grad Celsius ansteigen, was in dieser Saison zuvor nur während des Rennwochenendes in Österreich der Fall war.

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Nur Österreich war so heiß

Wer auf kühlere Bedingungen am Sonntag hofft, könnte enttäuscht werden. Für den Grand Prix am Sonntag, den 6. September, prognostizieren die Meteorologen ebenfalls eine Temperatur von 34 Grad Celsius.

Solche Temperaturen führen normalerweise zu einem massiven Reifenverschleiß. In Monza könnte sich dieser jedoch in Grenzen halten, wodurch nicht zwangsläufig mehr Boxenstopps als beim Italien-Grand-Prix üblich zu erwarten sind.

Dennoch kann die Hitze an anderer Stelle eine entscheidende Rolle spielen. Hohe Luft- und Streckentemperaturen stellen die Kühlung der Power Unit auf eine harte Probe, besonders auf einer Strecke, auf der die Motoren über einen Großteil der Runde unter Volllast laufen.

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Monza ist bekannt als eine der Strecken mit dem höchsten Vollgasanteil, was die thermische Belastung für den Motor, die Bremsen und die elektrischen Systeme erheblich nach oben treibt.

Für die Teams bedeutet dies eine sorgfältige Abwägung beim Set-up. Zusätzliche Kühlöffnungen sind zwar förderlich für die Zuverlässigkeit, gehen aber zulasten der aerodynamischen Effizienz.

Genau das ist der Aspekt, bei dem auf dem schnellsten Kurs im Kalender die meiste Zeit gewonnen werden kann. Dieser Zielkonflikt zwischen Kühlung und Topspeed wird bei diesen Temperaturen besonders brisant.

Auch für die Fahrer selbst stellt die Hitze eine Herausforderung dar. Im engen Cockpit, gehüllt in feuerfeste Kleidung und mit Helm, können die Temperaturen weit über die Außentemperatur hinaus ansteigen.

Bei dauerhafter Belastung kann dies zu Flüssigkeitsverlust und Konzentrationsschwäche führen, was auf einem Kurs mit extrem harten Bremszonen und hohen Geschwindigkeiten ein ernstzunehmender Faktor ist.

Die minimale Regenwahrscheinlichkeit und der schwache Wind bedeuten, dass die Bedingungen über das gesamte Wochenende hinweg voraussichtlich stabil bleiben.

Das erleichtert den Teams die Abstimmungsarbeit, da sich die Daten aus den Freien Trainings gut auf das Qualifying und das Rennen übertragen lassen. Nach einer Reihe von Rennen unter kühlen und teils nassen Bedingungen bildet Monza damit einen deutlichen Kontrast.

Während sich Fahrer und Teams zuletzt auf wechselhaftes Wetter einstellen mussten, erwartet sie nun ein Wochenende mit anhaltender Hitze, bei dem das Temperaturmanagement – sowohl beim Auto als auch beim Fahrer – zum entscheidenden Faktor werden könnte.

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