Formel 1

Helmut Marko bricht Schweigen nach Treffen mit Jos Verstappen

Helmut Marko bricht Schweigen nach Treffen mit Jos Verstappen
MONTREAL, QUEBEC - JUNE 14: Dr Helmut Marko, Team Consultant of Oracle Red Bull Racing looks on during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Canada at Circuit Gilles-Villeneuve on June 14, 2025 in Montreal, Quebec. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

In der WM-Tabelle spielt Max Verstappen in dieser Saison eigentlich keine Rolle, dennoch sorgt der Niederländer abseits der Strecke für reichlich Gesprächsstoff.

Die Spekulationen um die Zukunft von Max Verstappen reißen nicht ab. Der langjährige Red Bull Berater Helmut Marko weigerte sich, Details über ein vertrauliches Treffen mit Jos Verstappen und Raymond Vermeulen, dem Manager des viermaligen Weltmeisters, preiszugeben.

Das Treffen fand kurz nach dem Grand Prix von Großbritannien statt und lieferte umgehend Nährstoff für neue Spekulationen über einen möglichen Abschied von Verstappen bei Red Bull. Das Zusammentreffen erfolgte zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt.

In den vergangenen Wochen häuften sich Berichte, wonach sich Max Verstappen in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Wechsel zu McLaren für die Formel 1 Saison 2027 befinden soll. Offiziell bestätigt ist davon nichts, doch im Fahrerlager halten sich die Gerüchte hartnäckig.

Verschiedenen Berichten zufolge enthält der Vertrag von Verstappen bei Red Bull eine Klausel, die es ihm ermöglicht, sein Arbeitspapier zu beenden, wenn er zu Beginn der Sommerpause nicht unter den ersten zwei Fahrern in der Weltmeisterschaftswertung steht.

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Platz zwei für Verstappen ausgeschlossen

Aktuell beträgt der Rückstand auf den Zweitplatzierten George Russell 78 Punkte. Da vor der Sommerpause nur noch maximal 50 Punkte zu vergeben sind, ist es ausgeschlossen, dass Verstappen noch auf den zweiten Rang vorrückt, wodurch eine etwaige Ausstiegsklausel aktiviert werden könnte.

Telegraaf-Journalist Erik van Haren teilte nach dem Großen Preis von Großbritannien ein Foto, das Helmut Marko zusammen mit Jos Verstappen und Raymond Vermeulen in Amsterdam zeigt. Das Bild befeuerte sofort die Spekulationen über die Zukunft des amtierenden Weltmeisters.

Marko, der über Jahre eine Schlüsselrolle in der Karriere von Verstappen spielte und ihn einst zu Red Bull holte, wollte sich zum Inhalt des Gesprächs jedoch nicht äußern.

„Mein Besuch in Amsterdam war privater Natur, falls Sie das fragen wollen“, erklärte er gegenüber GPBlog.

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Auf die Frage, ob er mehr über die Pläne von Verstappen für 2027 verraten könne, gab er sich ebenso verschlossen.

„Keine Ahnung. Dazu habe ich nichts mehr zu sagen.“

Auch bei Fragen zur sportlichen Situation bei Red Bull hielt er sich bedeckt.

„Das ist auch nicht meine Angelegenheit. Das müssen Sie Laurent Mekies fragen.“

Die Ungewissheit über Verstappens Zukunft wird durch die Probleme verstärkt, mit denen Red Bull in den letzten Rennen zu kämpfen hatte. Beim Grand Prix von Großbritannien schied Verstappen aus, nachdem der Heckflügel seines RB22 in der schnellen Stowe-Kurve kollabierte.

Loyalität darf nicht um jeden Preis gelten

Dem Niederländer zufolge entstand dabei eine „supergefährliche“ Situation. Es war zudem bereits das zweite Rennwochenende in Folge, an dem ein Problem mit dem Heckflügel für große Frustration sorgte. Nach dem Rennen wollte Verstappen nicht auf Fragen zu seiner Zukunft eingehen.

„Ich werde dazu jetzt nichts sagen. Es wäre zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht fair, sich dazu zu äußern“, stellte er klar.

Sein Manager Raymond Vermeulen ließ bereits zuvor durchblicken, dass die Loyalität zu Red Bull zwar wichtig sei, aber nicht um jeden Preis gelte.

„Wir werden in den kommenden Wochen abwarten, wie sich das Auto entwickelt.“

„Wir wollen absolut bei Red Bull bleiben, aber nur mit einem Auto, das Rennen und Meisterschaften gewinnen kann.“

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