Formel 1

„Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“

„Hannah Schmitz könnte nach Gianpiero Lambiase die Nächste sein, die Red Bull verlässt“
Hannah Schmitz, Principal Strategy Engineer, Red Bull Racing, portrait, during the Formula 1 Gulf Air Bahrain Grand Prix of the 2023 FIA Formula One World Championship from 2 to 5 of March, 2023. Bahrain International Circuit, in Sakhir, Bahrain. (Photo by Gongora/NurPhoto)

Nächster Abschied bei Red Bull? Hannah Schmitz könnte Milton Keynes laut Ex-Mechaniker Kenny Handkammer verlassen

Der Wechsel von Renningenieur Gianpiero Lambiase zu McLaren ist kaum bestätigt, da tauchen bereits neue Gerüchte über eine weitere Abwanderungswelle auf. Lambiase wird bei McLaren als Chief Racing Officer tätig sein und direkt an Teamchef Andrea Stella berichten.

Handkammer zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Situation bei Red Bull. „Der Niedergang von Red Bull ist ziemlich traurig. Wenn ich der CEO von Red Bull global wäre, würde ich ernsthaft ins Grübeln kommen. Schaut euch an, wer schon alles gegangen ist: Christian Horner, Adrian Newey, Jonathan Wheatley, Gianpiero Lambiase und Will Courtenay“, so der ehemalige Mechaniker.

„Es sieht so aus, als ob Hannah Schmitz, Head of Strategy, ebenfalls vor einem gerüchteweisen Abschied stehen könnte. All diese wichtigen Schlüsselfiguren gehen, und es wird gemunkelt, dass noch weitere folgen werden. Wie will man dieses Team neu aufstellen?“

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Talent

Die 40-jährige Britin gilt als eine der talentiertesten Persönlichkeiten im Formel-1-Paddock. Sie begann 2009 bei Red Bull als Modelling and Strategy Engineer und stieg über die Positionen als Senior Strategy Engineer und später Principal Strategy Engineer stetig auf. Anfang 2026 wurde sie zum Head of Race Strategy befördert, nachdem Courtenay bereits selbst zu McLaren gewechselt war.

Max Verstappen lobte sie nach dem Großen Preis von Ungarn 2022 öffentlich, nachdem er das Rennen von Startplatz zehn aus gewinnen konnte. „Ich denke, wir haben viele gute Jungs und Mädels im Team. Hannah, unsere Strategin, war heute wahnsinnig ruhig. Sie ist sehr gut“, sagte Verstappen damals.

Die Frage ist, was ein möglicher Abgang von Schmitz für Red Bull und für Verstappen selbst bedeuten würde. Der Weltmeister hat bereits mehrfach angedeutet, dass er seine Zukunft in der Formel 1 kritisch hinterfragt.

Die Menschen in seinem Umfeld spielen nämlich eine große Rolle bei seinen Entscheidungen. Da Lambiase bereits auf dem Absprung ist und Schmitz möglicherweise als Nächste folgt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch Verstappen irgendwann seine Konsequenzen zieht.

Innerhalb von drei Jahren hat Red Bull bereits acht Schlüsselfiguren verloren. Neben den bereits genannten Namen verließ auch Rob Marshall das Team, zudem gab es Unruhe um Helmut Marko. Es sind ausnahmslos Personen, die zur Dominanz des Teams beigetragen haben, in der Verstappen vier Weltmeistertitel in Folge einfuhr.

Für das Management des österreichischen Mutterkonzerns ist die Herausforderung daher gewaltig.

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