Formel 1 Hammer-Gerücht: Max Verstappen verlässt Red Bull Von A. Schenk 6. Juli 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Großbritannien Max Verstappen Nach dem Großen Preis von Großbritannien: Max Verstappen darf Ausstiegsklausel in Red-Bull-Vertrag offiziell aktivieren Aufgrund seines Rückstands in der Weltmeisterschaft kann der Niederländer vor der Sommerpause keinesfalls mehr unter den Top zwei landen, wodurch eine wichtige Bedingung in seinem Vertrag erfüllt ist. Das macht die Spekulationen über seine Zukunft erneut aktuell. Verstappen startete mit der Ambition in die Saison, den Weltmeistertitel zurückerobern zu können, doch in der Realität kam alles ganz anders: Nach dem Rennen in Silverstone steht der viermalige Weltmeister bei 76 Punkten. George Russell belegt den zweiten Platz in der Meisterschaft und hat einen Vorsprung von 78 Punkten. Da vor der Sommerpause nur noch die Grands Prix von Belgien und Ungarn ausgetragen werden, wird Max Verstappen diese Lücke nicht mehr schließen können. Mit dem uneinholbaren Rückstand auf Russell sind alle Bedingungen für einen vorzeitigen Abschied von Red Bull offiziell erfüllt. Der Zeitpunkt, an dem die Klausel aktiviert wird, fällt mit einer Phase zusammen, in der die Frustration bei Verstappen sichtlich zunimmt. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Rückstand auf Russell nicht mehr aufzuholen Beim Großen Preis von Großbritannien sah es lange Zeit nach einem Podestplatz aus, bis ein technisches Problem ihm erneut einen Strich durch die Rechnung machte. Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass ihn der RB22 im Stich ließ. Die Enttäuschung war nach dem Rennen deutlich über den Boxenfunk zu hören, wo der Niederländer seinem Unmut freien Lauf ließ. Die technischen Defekte häufen sich mittlerweile. Und obwohl Red Bull in den letzten Monaten mehrere Updates eingeführt hat und das Auto auf einigen Strecken konkurrenzfähiger wirkt, bleiben die Zuverlässigkeitsprobleme ein wiederkehrendes Thema. Auch im Sprintrennen erwischte Verstappen erneut einen schlechten Start, woraufhin sein Grand Prix schließlich durch einen technischen Defekt vorzeitig endete. Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt. Gerade diese Kombination aus wechselhafter Performance und anhaltenden Zuverlässigkeitsproblemen könnte eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen, die Verstappen in den kommenden Monaten treffen muss. Sein Vertrag läuft offiziell noch bis Ende 2028, doch dank der Klausel hat er die Möglichkeit, früher zu gehen. Gemäß den aktuellen Vereinbarungen muss er Red Bull erst später in diesem Jahr definitiv mitteilen, ob er von dieser Option Gebrauch macht. Verstappen selbst hat mehrfach betont, dass er im Prinzip gerne bei Red Bull bleiben möchte, wenn es dem Team gelingt, wieder dauerhaft um Siege und Meisterschaften zu kämpfen. Der Niederländer hat eine enge Bindung zu dem Rennstall, für den er seit 2016 aktiv ist und mit dem er vier Weltmeistertitel feierte. Dennoch wird er auch bewerten wollen, ob das Team ausreichend Perspektiven für das neue Reglement bietet, das ab 2027 eine entscheidende Rolle spielen wird. Die große Frage ist folglich, welche Alternativen tatsächlich verfügbar sind. Ferrari scheint vorerst kein logisches Ziel zu sein. Charles Leclerc und Lewis Hamilton verfügen beide über einen Vertrag für 2027, weshalb kaum Platz für einen weiteren Top-Piloten zu sein scheint. https://x.com/evrythngformu1a/status/2073790314192474243 Wechsel zu Mercedes liegt nicht auf der Hand Auch Mercedes scheint zum jetzigen Zeitpunkt keine offensichtliche Option zu sein. Toto Wolff hat erst kürzlich erklärt, mit George Russell und Kimi Antonelli zufrieden zu sein, die gemeinsam die Zukunft des Teams bilden sollen. Damit scheint die Tür auch dort vorerst weitestgehend geschlossen zu sein. McLaren wird daher am häufigsten als mögliches Ziel genannt. Das Team gehört momentan zu den stärksten Formationen im Feld und wird schon länger mit Verstappen in Verbindung gebracht. Gleichzeitig verfügt McLaren mit Lando Norris und Oscar Piastri über ein sehr starkes Fahrerduo, wodurch auch dort ein potenzieller Wechsel alles andere als einfach ist. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? 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