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Gute Nachrichten für Aston Martin: Start in Zandvoort gesichert

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Honda bringt Antriebs-Update für Aston Martin zum Heimspiel in Zandvoort

Motorenhersteller Honda hat bestätigt, dass beim Großen Preis der Niederlande auf dem Circuit Zandvoort eine überarbeitete Antriebseinheit eingeführt wird. Das Update soll dem britischen Team helfen, eine bislang schwierige Saison noch einigermaßen positiv zu beenden.

Die Ankündigung erfolgte durch Hondas Chefingenieur Shintaro Orihara im Vorfeld des Großen Preises von Belgien. Laut Orihara wird Honda die kommenden zwei Rennen noch nutzen, um so viele Daten wie möglich mit der aktuellen Motorkonfiguration zu sammeln.

„Wir haben noch zwei Rennen vor uns, bevor wir den neuen Motor einführen“, so Orihara.

„Es ist wichtig, mit der aktuellen Spezifikation weiter zu lernen, damit wir die Erkenntnisse über den Energieeinsatz in künftige Rennen wie Monza mitnehmen können, wo wir ebenfalls lange Geraden haben.“

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Nur Alonso punktete in Monaco

Das Update wird durch das sogenannte ADUO-System ermöglicht, was für Additional Development and Upgrade Opportunities steht. Dieser Mechanismus wurde speziell für Motorenhersteller entwickelt, die mit ihrem Power-Unit-Paket hinter der Konkurrenz zurückliegen.

Da Honda offiziell als der Hersteller mit dem schwächsten Motor im aktuellen Formel-1-Feld eingestuft wurde, darf das Unternehmen Verbesserungen außerhalb der normalen Entwicklungsbeschränkungen vornehmen.

Für Aston Martin kommt dieser zusätzliche Spielraum zu einem wichtigen Zeitpunkt. Der Rennstall erlebt eine extrem schwierige Saison und fährt fast dauerhaft am Ende des Feldes. In vielen Rennen kämpfte das Team primär mit Neueinsteiger Cadillac um die letzten Positionen.

Auch die Resultate unterstreichen die prekäre Lage: Fernando Alonso konnte bisher nur einen einzigen Punkt ergattern. Dies gelang beim chaotischen Grand Prix von Monaco, wo er dank mehrerer Ausfälle noch in die Punkteränge rutschte, nachdem er acht Runden vor Schluss noch auf dem 18. Platz gelegen hatte.

Artikel wird unter dem Bild fortgesetzt.

Teamkollege Lance Stroll erlebt eine ebenso mühsame Saison mit einem 15. Platz als bestem Ergebnis.

Für die anstehenden Rennen in Belgien und Ungarn erwartet Aston Martin erneut kaum Besserung. Beim Großen Preis von Großbritannien qualifizierten sich Alonso und Stroll für die letzte Startreihe.

Beide waren mehr als eine Sekunde langsamer als der langsamste Cadillac und über zwei Sekunden von einem Platz im zweiten Qualifying-Abschnitt entfernt.

Laut Orihara stellt Spa-Francorchamps zudem eine der größten technischen Herausforderungen der Saison dar. Vor allem das Energiemanagement spielt dort eine entscheidende Rolle.

„Spa wird ein Test für die Hersteller in Bezug auf das Energiemanagement sein.“

„Wir müssen genau darüber nachdenken, wie wir die MGU-K-Leistung auf den langen Geraden einsetzen.“

„Die Energierückgewinnung ist hier recht begrenzt, selbst wenn man die Streckenlänge berücksichtigt.“

„Das erhöht die Bedeutung einer präzisen Planung des Einsatzschemas.“

„Die Geraden sind zudem eine Belastung für die Antriebseinheit im Allgemeinen, nicht nur in Bezug auf die Performance, sondern auch auf die Zuverlässigkeit.“

Zusätzlich könnte laut dem Honda-Ingenieur das Wetter eine wichtige Rolle spielen. Spa-Francorchamps ist bekannt für seine wechselhaften Bedingungen, bei denen Regen oft nur Teile der Strecke trifft.

„Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist das unbeständige Wetter auf dieser Strecke.“

„In Silverstone blieb es trocken, daher könnte Spa das erste Mal sein, dass wir echte nasse Bedingungen in einer Session erleben. Was das Wetter betrifft, kann hier alles passieren.“

Trotz des geplanten Motoren-Updates blickt Aston Martin vor allem in die Zukunft. Das Team hat bereits früher signalisiert, dass ein Großteil der Entwicklungskapazitäten mittlerweile in das völlig neue Reglement fließt, das 2027 in Kraft tritt.

Durch die Budgetobergrenze und die Beschränkungen bei der aerodynamischen Entwicklung ist es fast unmöglich, im Laufe dieser Saison noch einen großen Schritt in Richtung Mittelfeld zu machen.

Der überarbeitete Honda-Motor in Zandvoort soll daher vor allem wertvolle Erfahrungen für den Rest der Saison sowie die weitere Entwicklung mit Blick auf die Zukunft liefern.

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