Formel 1 Große Warnung vor dem F1-Rennen in Monza: Fahrer laufen Gefahr Von A. Schenk 3. September 2026 F1-News Formel 1 Großer Preis von Italien Hitze-Risiko: FIA stuft Rennwochenende offiziell als Hitzeschlacht ein Was auf dem Papier wie eine reine Formalität klingt, hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Abläufe im Cockpit und das Startgewicht der Boliden. Auslöser ist eine simple Wetterprognose. Die Regelung tritt automatisch in Kraft, sobald der sogenannte Hitze-Index während des Rennens die Marke von 31 Grad überschreitet. Rennleiter Rui Marques informierte die Teams am Donnerstag darüber, dass der offizielle Wetterdienst genau dies erwartet. Für Monza werden am Freitag Temperaturen um die 34 Grad vorhergesagt. Am Samstag könnte das Quecksilber auf 35 Grad steigen, und auch am Sonntag bleibt es bei Werten um die 34 Grad. Regen ist so gut wie ausgeschlossen, zudem könnte die Asphalttemperatur auf der frisch abgezogenen Strecke über 50 Grad erreichen. Auf einem Kurs, auf dem die Autos über siebzig Prozent der Runde unter Volllast fahren, ist das ein Härtetest für Motoren und Bremsen. Artikel geht weiter unter der Abbildung. Für die Fahrer geht es um etwas anderes. Sie dürfen bei einem Hitzerisiko eine Kühlweste tragen. In dieser Weste wird eine Flüssigkeit wie Glykol über einen Tank mit Trockeneis unter der feuerfesten Unterwäsche umhergepumpt. Um das entsprechende Equipment mitzuführen, steigt das Mindestgewicht des Autos um fünf Kilogramm. Wer die Weste lieber weglässt, bekommt diese fünf Kilo als Ballast ins Auto geladen. Niemand soll sich dadurch einen Vorteil verschaffen, indem er leichter als der Rest des Feldes unterwegs ist. Monza ist der vierte Grand Prix, der diesen Status erhält. Singapur und Austin machten im vergangenen Jahr den Anfang, in dieser Saison war Österreich im Juni der erste Fall. Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Uneinigkeit unter den Piloten Das System hat seine Tücken. Das Trockeneis kann zur Neige gehen, woraufhin die Flüssigkeit mit der Umgebungstemperatur des Autos durch die Weste fließt. George Russell gewann im vergangenen Jahr in Singapur mit der Weste und ist als Vorstandsmitglied der Fahrervereinigung GPDA ein erklärter Befürworter. „Nicht jeder findet das Shirt bequem, aber ich denke, manche empfinden es angenehmer als andere, und natürlich kann man es mit der Zeit an die eigenen Vorlieben anpassen“, so der Mercedes-Pilot. „Aber das Konzept ist gut. Wenn man bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit fährt und die Temperaturen im Cockpit Richtung 60 Grad gehen, ist es wie eine Sauna im Auto. Daher denke ich, dass wir das alle begrüßen.“ Max Verstappen sieht das völlig anders. Der Niederländer bezeichnete die Westen zuvor als unbequem sowie problematisch und äußerte sich in Singapur deutlich zu seinen eigenen Plänen. „Ich habe die Weste nicht benutzt und habe auch nicht vor, sie zu benutzen“, sagte Verstappen gegenüber ESPN. Ihn stören vor allem die Schläuche im Cockpit. Lewis Hamilton und Charles Leclerc stellten sich hinter ihn, als die FIA die Weste ab 2026 zur Pflicht machen wollte. Leclerc fand die Technik damals noch nicht ausgereift. „Ich glaube nicht, dass das System bereit ist, um verpflichtend zu werden“, wurde der Ferrari-Pilot von The Race zitiert. Letztlich blieb das Tragen auch in diesem Jahr freiwillig. Dass diese Regel überhaupt existiert, ist eine Folge des Grand Prix von Katar 2023. Mehrere Fahrer standen dort kurz vor dem Kollaps. Esteban Ocon übergab sich in seinen Helm und Logan Sargeant gab auf, weil er die Hitze in seinem Williams nicht mehr aushielt. Lance Stroll brach nach dem Rennen neben seinem Auto zusammen. Für 2026 wurde die Regelung nochmals verfeinert. Die FIA kann das Hitzerisiko nun separat für den Sprint und das Hauptrennen ausrufen. „Die Bekanntgabe eines Hitzerisikos kann nun zwischen Sprint und Rennen aufgeteilt werden. Ein Hitzerisiko wird weiterhin 24 Stunden vor dem Start des Events verkündet – entweder für den Sprint, das Rennen oder beides“, so die FIA. Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen Formel 1 „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung Formel 1 Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor Formel 1 Nico Rosberg sieht Gefahr für Kimi Antonelli im Titelkampf und warnt vor den möglichen Folgen Formel 1 Lewis Hamilton bezeichnet Ferrari als die Wunderwaffe im Mercedes-Titelkampf Formel 1 Kimi Antonelli lässt Tür zu Ferrari offen und kassiert umgehend Warnung von Toto Wolff
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