Formel 1

George Russell teilt heftig gegen Max Verstappen aus: „Dann macht er plötzlich…“

George Russell teilt heftig gegen Max Verstappen aus: „Dann macht er plötzlich…“

George Russell gibt Max Verstappen die alleinige Schuld an der Kollision beim Grand Prix von Miami.

Der Mercedes-Pilot musste in der Schlussphase des Rennens einen Schaden am Frontflügel hinnehmen und beendete den Lauf letztlich auf dem vierten Platz. Unterdessen wächst der Rückstand auf seinen Teamkollegen Kimi Antonelli weiter an.

Es war ein chaotisches Rennen in Florida. George Russell und Max Verstappen kollidierten gegen Ende des Rennens in Turn 1. Der Mercedes-Fahrer zog sich dabei einen Schaden am Frontflügel zu, während das Duo um die vierte Position kämpfte.

Verstappen meldete danach über den Boxenfunk, dass Russell seiner Meinung nach seinen Reifen berührt habe. Russell sieht das anders.

„Es wurde ein bisschen hitzig, um ehrlich zu sein. Man weiß, wie Max ist, er setzt dann plötzlich zu einem Divebomb an. Mehr habe ich dazu eigentlich nicht zu sagen“, so der Brite gegenüber Viaplay.

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Stewards

Nicht nur Russell, sondern auch Verstappen und Leclerc wurden nach dem Rennen wegen verschiedener möglicher Vergehen zu den Stewards gerufen, die das Endergebnis noch beeinflussen könnten.

Verstappen stand wegen des möglichen Überfahrens der weißen Linie am Boxenausgang nach seinem Boxenstopp auf der Liste. Diese Entscheidung wurde bis nach dem Rennen vertagt, was für diese Art von potenziellen Vergehen ungewöhnlich ist.

Antonelli gewann den Grand Prix von Miami nach einem chaotischen Rennverlauf. Norris und Piastri komplettierten das Podium, während Russell als Vierter vor Verstappen auf Rang fünf ins Ziel kam.

Für Russell war dies das Maximum auf einer Strecke, die ihm traditionell wenig liegt. Miami ist kein Kurs, der seinem Fahrstil entgegenkommt.

Dass Antonelli erneut triumphierte, schmerzte Russell sichtlich. „Es ist natürlich nicht schön. Ich will vor ihm sein und er will vor mir sein. Die Meisterschaft wird erst am Ende des Jahres entschieden“, erklärte der Brite.

Mit seinem dritten Sieg in Folge baute Antonelli seinen Vorsprung auf Russell auf zwanzig Punkte aus.

Das Verhältnis zwischen Russell und Verstappen hat eine bewegte Geschichte. Die beiden äußerten sich in der Vergangenheit mehrfach negativ übereinander in den Medien, unter anderem nach dem Grand Prix von Katar 2024, bei dem Verstappen eine Strafe erhielt und Russell beschuldigte, sich bei den Stewards beschwert zu haben.

Vor diesem Wochenende gab Russell noch an, dass er es gerne gesehen hätte, wenn Verstappen in dieser Saison um den Titel mitgekämpft hätte. Diese Worte klingen nach dem Zwischenfall in Miami im Nachhinein ironisch.

Trotz des Rückschlags weigert sich Russell, den Kopf hängen zu lassen. „Es waren ein paar schwierige Wochen für mich. Das werde ich nicht leugnen. Ich stehe immer noch mit erhobenem Haupt hier und ich habe nicht vergessen, wie man fährt. Diese Strecke war schon immer eine Herausforderung für mich“, sagte er gegenüber Viaplay.

Der Blick ist bereits auf Kanada gerichtet, wo er erwartet, dass ihm das hohe Gripniveau besser liegen wird.

Das nächste Rennwochenende in Montreal könnte für den Briten die Chance sein, die Verhältnisse geradezurücken und Punkte auf seinen jungen Teamkollegen gutzumachen, aber vorerst sitzt der Schmerz tief.

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