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Formel-1-Team vor Namensänderung

Formel-1-Team vor Namensänderung
Formula 1 drivers Lando Norris and Oscar Piastri of the McLaren Mastercard Formula 1 Team, George Russell and Kimi Antonelli of the Mercedes AMG-Petronas Formula One Team, Max Verstappen and Isack Hadjar of Oracle Red Bull Racing, Charles Leclerc and Lewis Hamilton of Scuderia Ferrari HP, Alexander Albon and Carlos Sainz of the Atlassian Williams F1 Team, Liam Lawson and Arvid Lindblad of Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team, Lance Stroll and Fernando Albon of the Aston Martin Aramco Formula 1 Team, Esteban Ocon and Oliver Bearman of the TGR Haas F1 Team, Nico Hulkenberg and Gabriel Bortoleto of the Audi Revolut F1 Team, Pierre Gasly and Franco Colapinto of the BWT Alpine F1 Team, and Valtteri Bottas and Sergio Perez of the Cadillac Formula 1 Team participate in the Formula 1 Melbourne race at Albert Park in Melbourne, Australia, on March 8, 2025. (Photo by Marcel van Dorst/EYE4IMAGES/NurPhoto via Getty Images)

Namenswechsel möglich: Steht das Alpine-F1-Team vor einem Rebranding?

Nach Informationen von GPblog befindet zich die Luxusmarke Gucci in Gesprächen mit dem französischen Rennstall über einen Vertrag als Titelsponsor, der ab 2027 in Kraft treten könnte. Das Team würde dann unter dem Namen Gucci Alpine Formula One Team an den Start gehen.

Es wird erwartet, dass der aktuelle Namenssponsor BWT seinen Vertrag nach dieser Saison nicht verlängert. Damit wird der Platz für einen neuen Titelsponsor frei, und Gucci scheint diese Position einnehmen zu wollen.

Das Modehaus gehört zum Luxusgüterkonzern Kering, dessen CEO Luca de Meo Mitte vergangenen Jahres wurde. De Meo war jahrelang Chef von Renault und einer der treibenden Kräfte hinter dem Formel-1-Projekt der Marke. Dieser Hintergrund macht die Verbindung zu Alpine logisch.

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Formel 1 als perfekte Bühne für das Image

Für Gucci bietet ein Titelsponsoring in der Formel 1 eine Bühne, die perfekt zu dem Image passt, das die Marke vermitteln möchte. Die Formel 1 zieht ein wohlhabendes, globales Publikum an und erfreut sich in den letzten Jahren besonders in den USA und Europa großer Beliebtheit.

Gucci will genau in diesen Märkten weiter wachsen, und eine Partnerschaft mit Alpine wird als Instrument angesehen, um diese Ambition zu untermauern.

Finanzielle Details wurden noch nicht bekannt gegeben, aber ein Titelsponsoring dieser Größenordnung dürfte dem Team voraussichtlich einen zweistelligen Millionenbetrag einbringen.

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Alpine reagierte auf Anfragen von GPblog mit der Mitteilung, dass das Team ständig nach neuen Partnerschaften suche und sich in Gesprächen mit einer Vielzahl von Marken und Unternehmen befinde. Gespräche werden grundsätzlich vertraulich behandelt und erst dann öffentlich bestätigt, wenn alle Parteien eine Einigung erzielt haben.

Abseits des Sponsoren-Pokers sorgte Alpine-Pilot Franco Colapinto diese Woche auf ganz andere Weise für Aufsehen. Der 21-jährige Argentinier absolvierte eine Demofahrt durch die Straßen von Buenos Aires vor mehr als einer halben Million Zuschauern.

Colapinto übernahm das Steuer eines Lotus E20 aus dem Jahr 2012 und fuhr durch das Viertel Palermo in der Nähe des Monumento de Los Españoles. Das Auto war in den Farben Rosa und Blau lackiert, die Alpine seit der Umbenennung von Renault im Jahr 2021 verwendet.

Colapinto stammt aus Pilar, einem Vorort von Buenos Aires, und das Heimspiel war für ihn sichtlich emotional. Nach der Demonstration betonte er, dass Argentinien ein Formel-1-Rennen verdient habe.

„Argentinien verdient es, wieder ein Rennen zu haben“, sagte er.

Die Reaktion der riesigen Menschenmenge verlieh seinen Worten zusätzliches Gewicht. Argentinien stand bis 1998 mit einem Grand Prix im Formel-1-Kalender. Seitdem gab es mehrere Versuche, das Rennen zurückzuholen, doch logistische und finanzielle Hürden verhinderten dies bislang.

Mehrere interessante Entwicklungen stehen bevor

Colapintos Popularität in seinem Heimatland und die Aufmerksamkeit, die der Show-Run in Buenos Aires erregte, könnten die Diskussion über eine mögliche Rückkehr neu entfachen.

Für Alpine stehen somit mehrere interessante Entwicklungen an: Ein potenziell historischer Sponsoring-Deal mit einer der bekanntesten Luxusmarken der Welt und ein Fahrer, der seinen Heimatmarkt auf spektakuläre Weise für die Formel 1 begeistert hat.

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