Formel 1 Formel 1 plant 34 Rennen für 2027: Nie zuvor standen so viele Grands Prix im Kalender MIAMI, FLORIDA - MAY 02: Max Verstappen of the Netherlands driving the (3) Oracle Red Bull Racing RB22 Red Bull Ford leads Lewis Hamilton of Great Britain driving the (44) Scuderia Ferrari SF-26 on track during the Sprint ahead of the F1 Grand Prix of Miami at Miami International Autodrome on May 02, 2026 in Miami, Florida. (Photo by James Sutton/LAT Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool // SI202605020139 // Usage for editorial use only // Von A. Schenk 8. Juli 2026 F1-News Formel 1 Wer 2027 alle Formel 1-Rennen verfolgen will, muss sich viele Wochenenden freihalten. Hinter den Kulissen arbeitet die Königsklasse an einem Kalender, der neben den üblichen 24 Grands Prix auch neun oder zehn Sprintrennen umfasst. Zusammengerechnet würde dies auf maximal 34 Rennen hinauslaufen, in denen WM-Punkte vergeben werden. Nie zuvor standen so viele Läufe im Programm der Formel 1. Die Bestätigung für die Aufstockung der Sprints kam vom Chef persönlich. Stefano Domenicali ließ gegenüber Sky Sports durchblicken, dass die Präsentation des Zeitplans für das kommende Jahr nicht mehr lange auf sich warten lässt. Der Italiener sieht den Ausbau des Sprintformats als logischen Schritt. „Ich denke, das ist der Weg, den wir einschlagen müssen, und wir bereiten die Ankündigung einer höheren Anzahl für die Zukunft vor. Das wird zusammen mit der Bekanntgabe des Kalenders geschehen, und zwar sehr bald,“ so Domenicali. Artikel geht unter dem Bild weiter. Das Sprintformat existiert mittlerweile seit fünf Jahren. Der Große Preis von Großbritannien am vergangenen Wochenende markierte genau dieses Jubiläum. Im Jahr 2021 startete die Formel 1 mit drei experimentellen Sprint-Wochenenden, ab 2023 wuchs diese Zahl auf sechs pro Saison an. Laut der Rennserie selbst ist das Format beim Publikum ein Erfolg, auch wenn online regelmäßig kritische Stimmen laut werden, die die kurzen Samstagsrennen als überflüssig empfinden. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Zuschauerzahlen Domenicali kennt die Skepsis, wischt die Kritik jedoch mit Verweis auf die Besucherzahlen beiseite. Er deutet dabei auf Silverstone, wo bereits am vergangenen Freitag gewaltige Menschenmassen auf den Tribünen saßen. „Wenn man an die Anfänge zurückdenkt, waren die Leute immer skeptisch gegenüber dem, was wir taten. Ich denke, wir haben die Pflicht, mutig zu sein und über den Tellerrand hinauszuschauen,“ erklärt der F1-Boss. „Ich glaube, man sieht den Effekt. Bei den 150.000 Menschen, die wir am Freitag in Silverstone hatten, wäre es falsch, nichts anzubieten, was Action beinhaltet.“ Sky Sports berichtet unter Berufung auf eigene Quellen, dass die Anzahl der Sprints für 2027 wahrscheinlich bei neun oder zehn liegen wird. Zuvor gab es sogar Gerüchte über eine Verdoppelung auf zwölf, doch dieses Szenario scheint vorerst vom Tisch. Motorsport.com schrieb bereits früher, dass die Promoter förmlich Schlange stehen für ein Sprint-Wochenende, da das Format zusätzliche Ticketverkäufe und TV-Aufmerksamkeit generiert. Auch die Fahrer stünden den kurzen Rennen mittlerweile positiver gegenüber, da am Freitag sofort etwas auf dem Spiel steht, anstatt zwei freie Trainings zu absolvieren. Zandvoort verschwindet, Türkei und Portugal kehren zurück Für die niederländischen Fans enthält der kommende Zeitplan ein schmerzhaftes Detail. Der Große Preis der Niederlande in Zandvoort verschwindet nämlich nach dieser Saison aus dem Kalender. Besonders bitter: Der Kurs in den Dünen trägt in diesem Jahr zum ersten Mal ein Sprintrennen aus, was gleichzeitig das letzte Mal sein wird. Auch Spanien muss Federn lassen. Das Land kehrt zu einem Rennen pro Jahr zurück, da die Formel 1 den Circuit de Catalunya bei Barcelona nicht mehr ansteuert. Die frei gewordenen Plätze werden durch zwei Strecken gefüllt, die seit 2021 nicht mehr im Kalender standen. Istanbul Park in der Türkei und das Autodromo do Algarve im portugiesischen Portimão kehren zurück. Domenicali deutete bereits Anfang des Jahres an, dass die Rückkehr dieser permanenten Rennstrecken auch eine Antwort auf die Kritik sei, der Sport drifte zu sehr in Richtung Stadtkurse ab. Neue Rennen in beispielsweise Südostasien oder Afrika lassen nämlich sicher bis mindestens 2029 auf sich warten, wodurch europäische Kurse die Lücken füllen dürfen. Auch in diesem Jahr kann sich der F1-Kalender noch ändern Zudem stehen die Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien für 2027 wieder im Programm. Beide Rennen standen dieses Jahr im Kalender, wurden jedoch aufgrund der Auswirkungen des Krieges im Iran gestrichen. Domenicali hegt übrigens immer noch die Hoffnung, dass eines dieser beiden Rennen in der laufenden Saison nachgeholt werden kann. Eine Entscheidung darüber fällt vor der Sommerpause. Die Gesamtzahl der Grands Prix bleibt trotz aller Änderungen bei 24. Domenicali bezeichnete diese Anzahl Ende letzten Jahres bereits als eine recht ausgewogene Zahl, scherzte damals jedoch, dass zwischen den Rennen anscheinend noch genug Zeit bliebe, um am Strand zu liegen. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten