Formel 1

FIA überbringt schlechte Nachricht für McLaren nach Norris-Pole

FIA überbringt schlechte Nachricht für McLaren nach Norris-Pole
Lando Norris of the McLaren Formula 1 Team participates in Formula 1 Pre-Season Testing 1 in Sakhir, Bahrain, on February 12, 2026, during Testing Day 2. (Photo by Ahmad AlShehab/NurPhoto via Getty Images)

Norris rast in Spanien auf die Pole – bittere Rückschläge für die Konkurrenz im Qualifying

Während des Qualifyings zum Grand Prix von Spanien in Madrid hatten die FIA-Stewards ungewöhnlich viel zu tun.

Neben dem Kampf um die Pole Position liefen mehrere Untersuchungen wegen Vergehen auf der Strecke. Diese Vorfälle sorgten für zusätzliche Spannung in einer ohnehin bereits geladenen Session.

Lando Norris setzte sich letztlich als Schnellster durch und sicherte sich damit die 19. Pole Position seiner Karriere. Kimi Antonelli verpasste den ersten Platz nur um den Bruchteil einer Sekunde und musste mit dem zweiten Startplatz vorliebnehmen. Max Verstappen sicherte sich Rang drei, während die Titelrivalen George Russell und Lewis Hamilton weiter hinten hängen blieben.

Für Antonelli ist dieser zweite Platz dennoch eine hervorragende Ausgangsposition, da er somit vor seinen wichtigsten Konkurrenten in der Meisterschaftswertung bleibt. Russell qualifizierte sich als Sechster, während Hamilton sich mit der viertschnellsten Zeit zufrieden geben musste. Oscar Piastri, Teamkollege von Norris bei McLaren, erlebte eine weniger starke Session und beendete das Zeittraining als Siebter.

Kurz nach Ende des Qualifyings musste McLaren jedoch eine schlechte Nachricht verdauen. Das Team wurde von der Rennleitung wegen eines Vergehens von Norris zu Beginn der Session mit einer Geldstrafe belegt. Dies war ein kleiner Wermutstropfen an einem ansonsten starken Nachmittag für den britischen Rennstall.

Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen

Lies auch: Luxusproblem um Kimi Antonelli bereitet Toto Wolff Kopfzerbrechen

Geldstrafe für McLaren nach Geschwindigkeitsüberschreitung

Norris fuhr im ersten Qualifikationssegment mit einer Geschwindigkeit von 88,5 km/h durch die Boxengasse. Das entspricht einer Überschreitung des für dieses Wochenende geltenden Tempolimits von 80 km/h um 8,5 km/h. Die Stewards verhängten gegen das Team hierfür eine Geldstrafe in Höhe von 900 Euro.

Im offiziellen Bericht hieß es klar: „Auto 1 überschritt das Tempolimit in der Boxengasse, das für diese Veranstaltung auf 80 km/h festgesetzt wurde, um 8,5 km/h“, so die Rennleitung. Weitere sportliche Konsequenzen blieben jedoch aus, weshalb Norris wie geplant von der Pole Position starten darf.

Für McLaren ist es ein ärgerlicher finanzieller Dämpfer nach einem ansonsten exzellenten Qualifying. Dennoch ändert die Strafe nichts an der starken Ausgangslage von Norris für das Rennen am Sonntag. Der Brite geht trotz des Zwischenfalls in der Boxengasse als Favorit in den Grand Prix und hofft, diese Form in den Renntag mitzunehmen.

Text wird unter dem Bild fortgesetzt.

Verwarnungen und eine Grid-Strafe für die Konkurrenz

Norris war nicht der einzige Pilot, der nach dem Zeittraining bei den Stewards erscheinen musste. Auch Russell wurde vorgeladen, nachdem er von einer Auslaufzone ohne Erlaubnis der Rennleitung auf die Strecke zurückgekehrt war. Nach der Untersuchung blieb es für den Briten bei einer Verwarnung.

Antonelli erhielt ebenfalls eine Verwarnung, da er sich während des Qualifyings nicht an die vorgeschriebene Delta-Zeit gehalten hatte. Für den Italiener gab es keine weiteren Folgen, sodass sein zweiter Startplatz bestehen blieb. Sowohl Russell als auch Antonelli konnten nach ihrem Besuch bei den Stewards also aufatmen.

Für Carlos Sainz ging die Sache weniger glimpflich aus. Der Spanier kassierte eine Grid-Strafe von drei Plätzen, nachdem er während seiner schnellen Runde seinen Landsmann Valtteri Bottas behindert hatte. Die Stewards urteilten, dass das Team seinen Fahrer nicht vor dem herannahenden Cadillac gewarnt hatte, wodurch Bottas nicht ausreichend Platz gemacht wurde.

Sainz qualifizierte sich zwar als 17., rutscht durch die Strafe jedoch noch weiter in der Startaufstellung zurück. Für den in Madrid geborenen Piloten ist das ein enttäuschendes Ergebnis an einem Wochenende, das für ihn ein besonderes Heimspiel hätte werden sollen. Familie und Freunde des Spaniers waren in großer Zahl angereist, um ihn in seinem Heimatland fahren zu sehen. Der Sonntag wird zeigen, ob er diesen Rückschlag wieder wettmachen kann.

„Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung

Lies auch: „Absolut kein Comeback“: Max Verstappen scherzt über Kimi Antonellis F1-Vorsprung

Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor

Lies auch: Audi geht hart gegen Importe der eigenen China-Modelle in Deutschland vor

Neueste Nachrichten

Mehr Nachrichten lesen