Formel 1

FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere

FIA trifft Entscheidung über neues Startprozedere
The FIA logo is displayed during the Formula 1 Heineken Dutch Grand Prix 2025 in Zandvoort, Netherlands, on August 31, 2025. (Photo by Gabriele Lanzo/Alessio Morgese/NurPhoto via Getty Images)

China-GP: FIA gewährt Fahrern zusätzliche Möglichkeiten für Probestarts am Sprint-Wochenende

Dennoch hält das Dachorgan an den bestehenden Prozeduren während der Einführungsrunde fest.

Obwohl verschiedene Piloten ihre Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Komplexität der aktuellen Systeme äußerten, bleibt das Limit für die Energierückgewinnung vorerst unverändert.

Der chaotische Start in Australien sorgte bei mehreren Fahrern für Schrecksekunden. Aufgrund der großen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Teams wurde ein schwerer Unfall befürchtet.

Die Art und Weise, wie sich die Fahrer mit der neuen Fahrzeuggeneration und dem herausfordernden Batteriemanagement auf den Start vorbereiten müssen, ist schlichtweg kompliziert und führt dazu, dass Piloten eher Fehler machen und schlecht wegkommen.

Max Verstappen und Kimi Antonelli verfügten in Melbourne zum Beispiel beim Start über keinerlei elektrische Energie mehr. Dadurch konnten die Ferrari dank ihres kleineren Turbos deutlich besser beschleunigen.

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Mit noch mehr Bremsen wird alles noch unvorhersehbarer

Im Vorfeld des Grand Prix von China, der am kommenden Wochenende ansteht, wurde bereits ausführlich über eine Aufhebung des Limits für das Aufladen der Batterie während der Einführungsrunde diskutiert.

Dieser Vorschlag setzte sich letztlich nicht durch, wie The Race berichtet.

Es wurde zwar in Erwägung gezogen, das Ladelimit der Batterie während der Formationsrunde anzuheben, doch die FIA entschied, dass dies die Probleme sogar noch verschlimmern könnte.

Fahrer könnten bei einem erhöhten Ladelimit noch härter bremsen und beschleunigen, was ein noch unvorhersehbareres Fahrverhalten und damit Crashs provozieren kann. Zudem sprach sich Ferrari vehement gegen eine überstürzte Reglementänderung aus.

Beim Design des Autos trafen die Italiener Entscheidungen, die ihnen beim Start einen Vorteil verschaffen. Bei Ferrari möchte man nicht, dass dieser Vorteil durch eine Regeländerung zunichtegemacht wird.

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Die Prozedur während der Einführungsrunde selbst ändert sich nicht, dennoch öffnet die FIA nun die Tür für mehr Probestarts.

In den überarbeiteten Notizen von Rennleiter Rui Marques für das Wochenende in Shanghai ist festgelegt, dass die Piloten nach dem Ende des einzigen Freien Trainings zusätzliche Zeit auf der Strecke erhalten.

Nach dem Fallen der Zielflagge dürfen die Fahrer noch zwei zusätzliche Runden drehen, um auf dem Grid anzuhalten und Probestarts zu absolvieren. Hiermit hofft die FIA, dass die Piloten besser vorbereitet in den Start des Sprintrennens und des Grand Prix gehen.

Trotz der zusätzlichen Probestarts bleibt die Unzufriedenheit bei einigen Fahrern bestehen. Sergio Pérez äußerte in China bereits seine Besorgnis über die Abläufe und die Risiken, welche die Startprozedur mit sich bringt.

Der Cadillac-Pilot befürchtet, dass diese Prozedur früher oder später zu Unfällen in der Startaufstellung führen wird.

„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein gewaltiger Crash passiert“, warnte „Checo“.

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