Formel 1

FIA-Präsident Ben Sulayem reagiert auf Tod von Nürburgring-Pilot: „Wir sind eine Familie“

FIA-Präsident Ben Sulayem reagiert auf Tod von Nürburgring-Pilot: „Wir sind eine Familie“
JEDDAH, SAUDI ARABIA - MARCH 09: Mohammed ben Sulayem, FIA President looks on after the F1 Grand Prix of Saudi Arabia at Jeddah Corniche Circuit on March 09, 2024 in Jeddah, Saudi Arabia. (Photo by Clive Rose/Getty Images)

FIA reagiert auf tödlichen Unfall auf der Nordschleife: Statement der Verbandsspitze nach Tragödie am Samstagabend

Mohammed Ben Sulayem, der Präsident der FIA, hat auf Instagram sein Beileid nach dem Tod von Juha Miettinen während des ersten Qualifikationsrennens für die 24 Stunden am Nürburgring bekundet.

„Ich bin tief bestürzt über den Verlust von Juha Miettinen nach dem tragischen Unfall auf dem Nürburgring“, so der FIA Chef. „Der Motorsport ist eine Familie und wir haben eines unserer Mitglieder verloren.“

„Ich spreche seiner Familie, seinen Freunden und der gesamten Gemeinschaft mein aufrichtiges Beileid aus. Meine Gedanken sind bei allen, die in dieser schwierigen Zeit betroffen sind“, erklärte Ben Sulayem.

Die Nürburgring Langstrecken-Serie untersteht formal einem anderen Reglement als die Formel 1, nämlich dem ADAC und den lokalen deutschen Motorsportbehörden. Dennoch fühlt sich die FIA bei jedem tödlichen Unfall innerhalb des Motorsports involviert.

Artikel geht weiter unter dem Instagram-Beitrag.

https://www.instagram.com/p/DXTQugNAnd8

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Ein Routinier im Amateurbereich

Juha Miettinen pilotierte am Samstag den BMW 325i mit der Startnummer 121 des Teams Keeevin. Er gehörte zu jenem Feld der Amateure und Semi-Profis, die die NLS-Meisterschaft ausmachen.

Gerade die Mischung aus Amateuren und Profis auf einer Strecke macht die Nordschleife zu dem, was sie ist, doch diese Formel sorgt auch immer wieder für Sicherheitsdiskussionen. Die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den schnellen GT3-Boliden und den langsameren Tourenwagen sind enorm.

Versuche, Miettinen nach der Bergung aus dem Wrack im Medical Centre zu reanimieren, blieben erfolglos. Die sechs weiteren Fahrer, die in den Crash verwickelt waren, schweben nicht in Lebensgefahr und wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Vermutlich war eine Ölspur auf dem Asphalt die Ursache für den Unfall.

Schweigeminute

Das für Samstagabend geplante Vier-Stunden-Rennen wurde nicht wieder aufgenommen. Vor dem NLS5-Lauf am Sonntag steht um 13:00 Uhr Ortszeit eine Schweigeminute auf dem Programm, um dem verstorbenen Finnen im Grid die letzte Ehre zu erweisen.

Max Verstappen war am Nachmittag des Unglücks selbst noch nicht gefahren, da er die zweite Rennhälfte von Teamkollege Lucas Auer übernehmen sollte. Durch den Abbruch kam er am Samstag letztlich nicht mehr zum Einsatz.

Lesen Sie hier, wann Verstappen heute im Einsatz ist (inklusive kostenlosem Livestream des Rennens).

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