Formel 1 FIA passt Reglement kurz vor Start der neuen F1-Saison an Toto Wolff of the Mercedes-AMG Petronas F1 Team participates in Race Day on Yas Island, Abu Dhabi, on December 7, 2025. (Photo by Ahmad AlShehab/NurPhoto via Getty Images) Von A. Schenk 18. Februar 2026 F1-News FIA Formel 1 Großer Preis von Ungarn Mercedes Lange angekündigt, jetzt vor der Umsetzung: Reglement für Mercedes-Antrieb wird verschärft Die FIA wird ab August 2026 die Testverfahren für Formel-1-Motoren anpassen. Hintergrund sind anhaltende Beschwerden mehrerer Hersteller über einen möglichen Vorteil für Mercedes. Der Streit dreht sich um das Verdichtungsverhältnis der neuen Motorengeneration für 2026, das Mercedes laut der Konkurrenz zu seinen Gunsten ausnutzen könnte. Seit Ende letzten Jahres schwelen Spannungen zwischen Mercedes und den anderen Motorenherstellern wie Ferrari, Honda, Audi und Red Bull. Diese vermuten, dass Mercedes eine Gesetzeslücke gefunden hat, mit der die Marke im Betrieb ein höheres Verdichtungsverhältnis erreichen könnte als das erlaubte Maximum von 16:1. Das FIA-Reglement für 2026 schreibt vor, dass dieses Verhältnis, das zuvor noch bei 18:1 lag, auf 16:1 begrenzt werden muss. Lies auch: George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Der Motor wird künftig bei 130 Grad gemessen Diese Änderung ist Teil des umfassenden technischen Reglements, bei dem sich der Schwerpunkt auf eine gleichmäßige Verteilung zwischen Verbrennungsmotor und Elektroantrieb verschiebt. Die MGU-H wird in dieser neuen Ära komplett abgeschafft. Bisher wurde das Verdichtungsverhältnis von der FIA lediglich bei Raumtemperatur getestet. Mercedes bestand diese technischen Abnahmen dabei stets problemlos. Auch zusätzliche Tests bei 75 Grad Celsius lieferten keine Beanstandungen. Dennoch waren die anderen Hersteller nicht überzeugt und brachten das Thema im Rahmen der F1-Kommission in Bahrein zur Sprache. Dort wurde nun beschlossen, dass die FIA eine neue Testmethode einführen wird, bei der die Verdichtungsverhältnisse auch unter „warmen“ Bedingungen gemessen werden, nämlich bei einer repräsentativen Motortemperatur von 130 Grad Celsius. Die Abstimmung der Motorenhersteller darüber hat bereits begonnen; das Ergebnis wird innerhalb von zehn Tagen erwartet. Danach wird sich der Weltrat für Motorsport (WMSC) endgültig damit befassen. Artikel geht weiter unter dem Bild. Die neue Testmethode soll ab dem 1. August 2026 in Kraft treten, direkt nach der Sommerpause der Formel-1-Saison. Diese beginnt nach dem Großen Preis von Ungarn Ende Juli und dauert bis zum Rennwochenende in Zandvoort an, wo der Grand Prix der Niederlande für den 21. bis 23. August geplant ist. Ab diesem Moment müssen alle Motoren sowohl im kalten als auch im warmen Zustand das Maximum von 16:1 einhalten. Bis dahin wird die FIA das Verdichtungsverhältnis weiterhin unter den aktuellen Bedingungen kontrollieren: bei Raumtemperatur, ausgebaut aus dem Auto, direkt im Werk. Der Zeitraum bis August gilt als Übergangsphase, in der auch andere Motorenlieferanten die Zeit erhalten, eventuelle Anpassungen vorzunehmen. Obwohl die formelle Zustimmung des WMSC noch aussteht, wird allgemein davon ausgegangen, dass die neue Testmethode ohne weitere Hindernisse angenommen wird, da sie aus gemeinsamen Gesprächen zwischen der FIA und den Herstellern hervorgegangen ist. Lies auch: Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Lies auch: Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer Formel 1 Jetzt knickt auch Toto Wolff ein: Formel 1 muss endlich durchgreifen Formel 1 Grand Prix von China nach massiven Problemen mit der Rennstrecke abgesagt: FIA greift ein Formel 1 FIA greift bei Mercedes durch: George Russell disqualifiziert Formel 1 „Max Verstappen gewinnt UFC-Schlacht gegen Lewis Hamilton“ Formel 1 Fans aufgepasst: Formel-1-Rennen an diesem Wochenende an einem anderen Tag
Formel 1 George Russell wütend nach Ferrari-Blockade: F1-Teams stellen sich bei wichtiger Regeländerung quer