Formel 1

FIA macht Ferrari ein riesiges Geschenk

FIA macht Ferrari ein riesiges Geschenk
AUSTIN, TX - OCTOBER 17: Ferrari Team Principal Fred Vasseur before Friday practice at the United States Formula 1 F1 Grand Prix on October 17, 2025 at the Circuit of The Americas in Austin, TX. (Photo by Bob Kupbens/Icon Sportswire)

Ferrari meldet Ansprüche an: Scuderia scheint als einziger Verfolger die Antwort auf die Mercedes-Dominanz zu haben

Ferrari und die übrigen Teams erhalten eine neue Chance, die Lücke zu Mercedes zu schließen, nachdem die FIA zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Motorenreglements für 2026 bestätigt hat.

Mercedes hat in dieser Saison bislang alles im Griff. George Russell und Kimi Antonelli feierten sowohl in Australien als auch in China einen Doppelsieg, wobei vor allem die Power Unit den Unterschied ausmacht. Ferrari liegt mit zwei dritten und vierten Plätzen zwar jeweils in Schlagdistanz, hat bei der Race-Pace aber noch das Nachsehen.

Die Scuderia weiß, wo das Problem liegt. Dank eines kleineren Turboladers sind die Starts stark, wodurch sowohl Charles Leclerc als auch Lewis Hamilton in der Anfangsphase regelmäßig die Führung übernehmen. Über die volle Renndistanz erweist sich Mercedes jedoch als schlichtweg effizienter, insbesondere beim Energiemanagement.

Am 1. Juni tritt eine wichtige Änderung in Kraft. Die FIA führt strengere Tests für das Verdichtungsverhältnis der Motoren ein, sowohl unter warmen als auch unter kalten Bedingungen. Diese Maßnahme soll den Vorteil von Mercedes einschränken, doch bei Ferrari hält man die Erwartungen gering.

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Ferrari dämpft Erwartungen an Maßnahmen

„Das neue Testregime wird kein Gamechanger sein“, stellt Fred Vasseur fest.

Viel interessanter ist seiner Meinung nach das System der Additional Development and Upgrade Opportunities, kurz ADUO. Dieser Mechanismus gibt Motorenherstellern, die im Rückstand liegen, die Möglichkeit, während der Saison zusätzliche Updates einzuführen.

Nach sechs Rennen wird analysiert, wie groß der Rückstand auf den Spitzenreiter ist. Teams, die mehr als zwei Prozent hinten liegen, erhalten ein zusätzliches Upgrade. Beträgt die Differenz mehr als vier Prozent, dürfen sie sogar zwei Mal nachbessern, sowohl in dieser Saison als auch 2027.

Das System wurde eingeführt, um zu verhindern, dass ein Hersteller – wie Mercedes im Jahr 2014 – jahrelang einen uneinholbaren Vorsprung behält. Für Ferrari könnte dies im Titelkampf entscheidend werden. Gleichzeitig warnt Vasseur, dass sich das Team nicht nur auf den Motor versteifen darf.

„Es geht nicht nur um die reine Performance. Das Energiemanagement und das Chassis spielen ebenfalls eine enorme Rolle. Es wäre falsch, uns nur auf einen Aspekt zu konzentrieren.“

Mit einem geplanten Test in Monza und Updates mit Blick auf Miami hofft Ferrari, bereits erste Schritte nach vorne zu machen. Die echte Chance, den Unterschied zu machen, liegt jedoch womöglich später in der Saison, wenn die ADUO-Regeln greifen und der Entwicklungsspielraum wieder etwas größer wird.

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