Formel 1

FIA bestätigt finales Ergebnis des Grand Prix von Italien nach Strafen

FIA bestätigt finales Ergebnis des Grand Prix von Italien nach Strafen
Von A. Schenk 6. September 2026

Andrea Kimi Antonelli scheint in dieser Saison unaufhaltsam: Das italienische Supertalent feiert bei seinem Heimspiel in Monza einen weiteren Sieg.

Der erste italienische Sieger beim Grand Prix auf dem Kurs von Monza seit sechzig Jahren ist perfekt und hört auf den Namen Andrea Kimi Antonelli. Er überquerte die Ziellinie vor seinem Teamkollegen George Russell, der Zweiter wurde – das Podium komplettierte Max Verstappen.

Unter herrlicher Spätsommersonne freuten sich tausende Fans auf den Tribünen auf ein spektakuläres Rennen. Die italienischen Fans haben die Formel 1 im Blut und sahen beide Ferrari aus der zweiten Startreihe ins Rennen gehen.

Die Entdeckung der Saison, Andrea Kimi Antonelli, musste aufgrund einer Motorenstrafe vom Ende des Feldes starten. Pierre Gasly wusste am Samstag Freund und Feind zu überraschen, indem er sich die Pole Position sicherte – der Franzose sollte seine Haut teuer verkaufen.

Beim Start konnte Gasly seine Führung zunächst behaupten, doch der Alpine-Pilot spürte sofort den Druck von George Russell, der im Kampf um den Weltmeistertitel am Sonntag viele Punkte auf seinen Teamkollegen hätte gutmachen können.

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Auch Verstappen und Piastri gut weg

Auch Max Verstappen und Oscar Piastri erwischten einen guten Start. So wurde es an der Spitze schnell eng, wo sich auch beide Ferrari-Piloten anmeldeten. Lewis Hamilton wurde von Charles Leclerc ins Kiesbett gedrängt und verlor viel Boden.

Beim Anfahren der zweiten Runde übernahm Russell dann doch die Führung von Gasly, der den Zweikampf beherzt annahm. Leclerc verlor eingangs der Parabolica die Kontrolle über sein Auto.

Sein Ferrari wurde unlenkbar und der Monegasse einschlug mit voller Geschwindigkeit in die Reifenstapel ein, was eine Rote Flagge zur Folge hatte. Zur Erleichterung aller entstieg Leclerc dem Ferrari unverletzt. Der Schaden an den Streckenbegrenzungen war jedoch so massiv, dass das Rennen unterbrochen werden musste.

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Auf den Tribünen waren weinende Ferrari-Fans zu sehen. Nach einer halben Stunde konnte das Rennen neu gestartet werden, allerdings war eine zusätzliche Einführungsrunde nötig, da Yuki Tsunoda falsch in der Startaufstellung stand.

Beim Restart kamen die Alpines erneut gut weg, doch Russell behielt die Führung. Franco Colapinto befand sich auf Podestkurs, agierte jedoch zu enthusiastisch und fiel durch einen Ausritt ins Kiesbett ans Ende des Feldes zurück.

Auch Gasly konnte sich im Duell nicht behaupten und musste Verstappen, Piastri und Hamilton vorbeiziehen lassen, während es Russell nicht gelang, sich entscheidend abzusetzen. Weiter hinten schaffte es Antonelli derweil, sich immer weiter nach vorne zu arbeiten.

Verstappen übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung von Russell, doch der Brite blieb im Attacke-Modus. Der Mercedes war schneller und Russell holte sich die Spitzenposition zurück.

Verstappen an der Spitze

Verstappen hatte zu kämpfen und sah in jeder Runde einen entfesselten Antonelli in seinen Rückspiegeln näher kommen. Der junge Italiener überholte den viermaligen Weltmeister schließlich und die Führungsgruppe musste sich in Acht nehmen.

Antonelli hatte Blut geleckt und lieferte sich danach einen Schlagabtausch mit George Russell. Mehrfach überholten sich die Silberpfeile pro Runde gegenseitig. Verstappen musste zwar eine Lücke lassen, blieb aber durch die teaminternen Duelle der Konkurrenz in Schlagdistanz.

Keine Risiken eingehen, bekamen beide Mercedes-Piloten eingeschärft. Für Russell stand mit einem möglichen Sieg und der Weltmeisterschaft viel auf dem Spiel.

Antonellis erster Versuch, Russell endgültig zu kassieren, endete fast in einem DNF. Der Italiener rutschte ins Kiesbett, behielt jedoch einen kühlen Kopf, übernahm eine Runde später doch noch die Führung und setzte sich danach entscheidend von Russell ab.

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