Formel 1 Ferrari setzt beim GP von Österreich auf einen Technik-Trick, den kein anderes Team beherrscht BARCELONA, SPAIN - JUNE 14: Race winner Lewis Hamilton of Great Britain and Scuderia Ferrari looks on during the F1 Grand Prix of Barcelona-Catalunya at Circuit de Barcelona-Catalunya on June 14, 2026 in Barcelona, Spain. (Photo by Mario Renzi - Formula 1/Formula 1 via Getty Images) Von A. Schenk 25. Juni 2026 F1-News Ferrari Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari plant Geheim-Update für Österreich. Ferrari steht kurz davor, beim Großen Preis von Österreich einen bemerkenswerten technischen Schachzug zu vollziehen. Die Italiener führen ein tiefgreifendes Upgrade ein, in der Hoffnung, den Erfolg nach dem Sieg von Lewis Hamilton weiter auszubauen. Nach fünfzehn Monaten in Rot holte der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton beim Großen Preis von Spanien in Barcelona endlich seinen ersten Formel-1-Sieg für Ferrari. Dieser überraschende Sieg bringt den britischen Piloten fest in den Kampf um den Weltmeistertitel 2026, denn er steht nun bei 115 Punkten, nur 51 hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli. Um Hamilton im Titelrennen zu halten, muss Ferrari den Boliden weiterentwickeln, vor allem um Mercedes einzuholen, die über das scheinbar schnellste Auto der Saison verfügen. Alles deutet darauf hin, dass die Italiener genau das anstreben, da sie in Österreich einen verbesserten Motor präsentieren, nachdem die FIA festgestellt hatte, dass ihre Antriebseinheit vier bis sechs Prozent langsamer als erwartet performte. Lies auch: Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Temperaturlimit als Geheimwaffe Durch diese Feststellung kann Ferrari den sogenannten „ADUO“-Mechanismus nutzen, der in den neuen Reglements verankert ist. Dieses System soll zurückliegenden Motorenherstellern helfen, ihren Rückstand auf die Führenden aufzuholen, ohne die Spitzenreiter künstlich einzubremsen. Ferrari nutzt diese Chance, um an einer markanten Entscheidung festzuhalten, die bereits früher in dieser Saison getroffen wurde: der Zufuhr von Luft mit einer Temperatur von einhundert Grad in den Motor, während die Konkurrenz auf siebzig bis achtzig Grad setzte. Obwohl dies zu Lasten der Effizienz ging, erklärt das Team, dass dieser Ansatz es ihnen ermöglichte, extreme aerodynamische Designentscheidungen zu treffen, die sich bisher ausgezahlt haben. Laut Motorsport.com strebt das Team nun eine beispiellose Grenze von 110 Grad Celsius an. In Kombination mit dem neuen Shell-Kraftstoff, der in Österreich eingesetzt wird, kann Ferrari mehr Partikel bei geringeren Emissionen verbrennen. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass das Upgrade erst beim Großen Preis von Belgien im Juli erscheinen würde, doch Ferrari konnte den Zeitplan beschleunigen, um maximal vom Momentum nach Hamiltons Triumph in Barcelona zu profitieren. Anschließend plant das Team eine zweite Ausbaustufe kurz vor ihrem wichtigsten Rennen des Jahres, dem Großen Preis von Italien in Monza Anfang September. Text geht weiter unter dem Bild. Norris warnt vor einem dominanten roten Rennstall Diese Nachrichten werden zweifellos die Alarmglocken schrillen lassen, denn McLaren-Pilot und amtierender Weltmeister Lando Norris erkennt an, dass Ferrari ihre Rivalen „komplett demütigen“ würde, sollte der Rennstall dank seines überlegenen Chassis das Maximum aus dem Motor herausholen. „Wir haben Glück, dass Ferrari im Moment keinen besseren Motor hat. Wenn sie einen besseren Motor hätten, würden sie dominieren“, erklärte Norris gegenüber Sky Sports F1 in Barcelona. „Sie sind die Besten im Feld, wenn es um die Performance in Kurven geht, und wir kommen da nicht einmal ansatzweise ran. Wir sind noch sehr weit von dem entfernt, wo wir sein müssen. Wenn sie den Motor verbessern, werden sie jeden blamieren.“ Sollte das Österreich-Upgrade einschlagen, kann Ferrari der zweiten Saisonhälfte mit wachsendem Vertrauen entgegenblicken. Lies auch: Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Lies auch: FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Belgien-GP: FIA veröffentlicht offizielle Startaufstellung nach Strafen Formel 1 Ferrari kassiert 10.000 Euro Geldstrafe nach Doppel-Fehler beim GP von Belgien Formel 1 FIA verhängt drastische Startplatzstrafen: Max Verstappen profitiert von Rückversetzung seiner Konkurrenten Formel 1 Max Verstappen lässt Spa beben: Vernichtende erste Ansage zum Auftakt Formel 1 Kurz vor GP von Belgien: FIA belegt Top-Fahrer mit Startplatzstrafe von 10 Plätzen Formel 1 Nach Verstappen-Crash: Red Bull reagiert mit deutlicher Ansage
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