Formel 1 Ferrari lehnte Kimi Antonelli ab bevor Mercedes ihn unter Vertrag nahm Von A. Schenk 4. April 2026 Andrea Kimi Antonelli F1-News Ferrari Formel 1 Mercedes Andrea Kimi Antonelli im Formel-1-Aufwind: Doch das Toptalent hätte auch bei Ferrari landen können Ferrari ließ das größte italienische Formel-1-Talent seit Jahren durch die Finger gleiten, weil er angeblich zu klein war. Andrea Kimi Antonelli war elf Jahre alt, als die Scuderia die Chance hatte, ihn an sich zu binden, doch der damalige Teamchef Maurizio Arrivabene sah kein Potenzial in ihm. Der erfahrene Formel-1-Journalist Mark Hughes enthüllte die Hintergründe in The Race. Massimo Rivola war zu dieser Zeit Leiter der Ferrari Driver Academy und bereits damals davon überzeugt, in Antonelli den künftigen Superstar gefunden zu haben. „In dieser Welt herrschte eine enorme Begeisterung um ihn, selbst als er erst elf war. Rivola glaubte, dass er The Special One für die Zukunft gefunden hatte.“ „Rivolas Empfehlung wurde jedoch vom damaligen Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene abgelehnt.“ Lies auch: Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Antonelli ist der jüngste WM-Spitzenreiter aller Zeiten „Arrivabene fand, dass Antonelli zu klein sei, um ein ernsthafter Kandidat zu sein“, so Hughes. Das ließ man sich bei Mercedes nicht zweimal sagen, und der deutsche Rennstall schlug sofort zu. Der damalige Leiter des Mercedes-Juniorenprogramms, Gwen Lagrue, wies Toto Wolff auf die Qualitäten des jungen Italieners hin. Lagrue hatte zuvor bereits eine entscheidende Rolle bei der Verpflichtung des damals 18-jährigen George Russell gespielt und überzeugte Wolff davon, dass auch Antonelli bereits in so jungem Alter über außergewöhnliches Talent verfügte. Es war das gleiche Jahr, in dem Russell sein Formel-1-Debüt bei Williams gab, wo er drei Saisons lang reifte, bevor er seine Chance im Werksteam erhielt. Antonelli schlug vor einem Jahr einen noch schnelleren Weg ein und übernahm das Cockpit, das Lewis Hamilton bei Mercedes frei gemacht hatte. Nun führen die beiden als Teamkollegen die Weltmeisterschaft an. Artikel geht weiter unter der Abbildung. Antonelli gewann inzwischen zwei Rennen in Folge und ist der erste Teenager überhaupt, dem mehrere Grand-Prix-Siege gelangen. Er ist zudem der jüngste WM-Spitzenreiter in der Geschichte des Sports und der erste Italiener seit 73 Jahren, der zwei Grands Prix hintereinander gewinnen konnte. In Japan reflektierte Wolff nach dem Sieg über die bemerkenswerte Entwicklung seines jungen Piloten. „Es ist unglaublich. Gestern war er 14, heute ist er 19 und gewinnt zwei Formel-1-Rennen in Folge. Wir sind sehr glücklich mit der Entwicklung, die er durchläuft.“ „Die Wahrheit ist, dass es eine gemeinsame Kraftanstrengung von allen Beteiligten ist.“ „Angefangen bei Gwen, der ihn bereits im Alter von elf Jahren entdeckte, bis hin zum gesamten Team und den Ingenieuren, die ihm die Chance gegeben haben.“ „Und die Marketing-Leute, die ihn begleitet und beschützt haben.“ „Denn das ist jetzt auch ein Faktor: Wir müssen ihn vor den Leuten schützen, die bereits von Weltmeisterschaften sprechen“, so Wolff. Für Ferrari ist es eine schmerzliche Lektion. Der Fahrer, den ihr eigener Rivola einst The Special One nannte, fährt nun in Silber und jagt dem Titel hinterher, den die Scuderia selbst hätte gewinnen können. Lies auch: Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Lies auch: Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Teile den Artikel Wo möchten Sie teilen? Facebook LinkedIn Email Link kopieren Neueste Nachrichten Mehr Nachrichten lesen Formel 1 Abwerbeversuch gescheitert: Red Bull wollte Ferrari-Topmann verpflichten Formel 1 Max Verstappen zur Mäßigung aufgerufen: „Respektiere das“ Formel 1 Formel 1 live aus dem Pool: Dieses Rennen macht es in dieser Saison möglich Formel 1 F1-Pilot schlägt nach 50G-Crash Alarm: „Wir sind gewarnt“ Formel 1 Max Verstappen erhält Warnung vor Nürburgring-Rennen: „Nicht drängeln“ Formel 1 Jos Verstappen warnt vor Red Bull-Chaos: „Das Team bricht auseinander!“